Berichte von Veranstaltungen

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Besuch im Ferienhotel Bodensee in Berlingen Schweiz
am 19.04.2017
Das erste konsequent barrierefreie Ferienhotel

Das Wetter war ja nicht gerade einladend, als wir 5 (Gebhard, Hannelore, Gerlinde,
Notburg, Annette) um 14 Uhr vom Döbele losgefahren sind.
Nach einer halbstündigen Fahrt bei Kälte und Schnee am grauen See entlang,
erreichten wir dann unser Ziel und waren erstmal sehr erstaunt. Das Hotel liegt
direkt an einer stark befahrenen Hauptstraße. Da waren wir ja doch skeptisch.
Dann, oh Schreck, eine Treppe! Barrierefrei?? Kein Widerspruch, direkt neben dem
Eingangsbereich ein großer Aufzug.
Freundlich empfangen wurden wir vom Hoteldirektor Herrn Stefan Steiner.
Die knapp einstündige Führung durch das Haus hat uns immer wieder verblüfft.
Das Hotel verfügt über 22 Zimmer mit 50 Betten, einen sehr schön angelegten
Garten, gut mit Rollstuhl zu befahren und das Angebot Boggiabahn,Schachspiel
werden gerne angenommen.
Zum Zeitpunkt unseres Besuchs gastierte eine Multipleseklerose-Gruppe und so
konnten wir direkt erleben, wie wichtig all die baulichen Besonderheiten des Hauses
sind. Die Türen sind extrabreit, mit Sensor ausgestattet, so dass sie sich nur öffnen,
wenn niemand von außen davorsteht. Die Zimmer sind hell und freundlich, mit einem
Pflegebett (dem man es nicht direkt ansieht) ausgestattet. Möchte ein
Angehöriger/Betreuer nicht in einem Pflegebett schlafen, wird es gegen ein
„normales“ ausgetauscht. Die Bäder sind sehr großzügig und komfortabel.
Die Zimmer auf der Gartenseite sind mit einem großen Balkon ausgestattet. Im
Sommer ist das sicher ein begehrtes Plätzchen. Von den oberen Stockwerken zur
Straßenseite hat man einen herrlichen Blick über den See. Und, es war kein
Straßenlärm zu hören!
Im obersten Stock befinden sich 3 Familienzimmer. Alles toll durchdacht.
Herzlichen Dank, den Gästen, die erlaubt haben in ihren Privatbereich Einblick zu
nehmen.
Das gesamte Mobiliar ist komplett auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern angepaßt.
Das beginnt an der niedrigen Rezeption, in der Cafeteria ist das Büfett vom Rollstuhl
ohne Probleme zu erreichen, alle Wege sind breit, das Ambiente sehr hell und
freundlich.
Wie schon gesagt, war das Haus mit einer Gruppe MS-Patienten belegt, die z.T. ihre
Betreuer mitgebracht haben. Und nicht nur das, sondern all ihre Hilfsmittel, wie
Bettenlift usw. So sind Gäste mit Handicap auch hier bestens versorgt.
Wer allein anreist und doch pflegerische Hilfe benötigt, bekommt diese von der
„Spitex“, (bei uns ist das die häusliche Pflege). In der Schweiz wird das von der
Kasse übernommen.
Herr Steiner berichtete, dass bereits eine Gruppe aus Augsburg zu Gast war und die
Kosten auch übernommen wurden. Da bin ich noch dran das abzuklären.
Total beeindruckt hat uns die Motivation der Mitarbeiter, die nicht aus der Pflege
kommen, aber persönlich irgendwie mit Behinderung konfrontiert sind.
Der Direktion ist es sehr wohl bewusst, dass jedem Mitarbeiter, egal aus welchem
Bereich dessen Funktion angesiedelt ist, zur allgemein üblichen Belastung zusätzlich
psychisch und emotional viel abverlangt wird. Deshalb finden regelmäßig
Supervision-Sitzungen statt, für alle von der Reinigungskraft bis zum Direktor.
Da es nicht immer einfach ist mit Menschen mit Handicap umzugehen, es gibt ja
auch ergreifende Schicksale und hier können und sollen sowohl Betroffene, als auch
Familie und Betreuer mal richtig entspannen, da wird dann sicher viel geredet. Wir
kennen das aus der Gruppe ja auch, wie gut es tut, sich mal Kummer von der Seele
zu reden.
Bei Buchung wird den Gästen schon vorab eine Liste von barrierefreien
Ausflugsmöglichkeiten zugesandt; es gibt auch Angebote ortsansässiger
Unternehmen.
Im Sommer ist das Hotel gut belegt, im Winter eher weniger. Daher gab es 2016
zum ersten Mal vom 23.12.bis 2.1. die Möglichkeit an Kursen, die von Therapeuten,
Künstlern angeboten wurden, teilzunehmen. Das ist sehr gut angenommen worden.
Klar, viele wollen zu der Zeit nicht alleine sein.
In nächster Zeit werden 2 angrenzende Häuser ebenfalls zu Hotels umgebaut,
allerdings nicht barrierefrei. Sie sollen besonders den Pflegenden zum verdienten
Rückzug von der 24 Stunden Rundumbetreuung ermöglichen. Also, der Patient
wohnt im Vorderhaus, trägt einen Notruf, der Betreuer wohnt, wenn gewünscht im
Nebengebäude.
Mit einem guten Cappuccino im Wintergarten haben wir diesen beeindruckenden
Besuch beendet.
Ich habe schon mehrere „barrierefreie“ Hotels angeschaut…… Rampe im
Eingangsbereich, Aufzug und begehbare Bäder……….
Das, was ich im Ferienhotel in Berlingen gesehen und erlebt habe ist gelebte
Inklusion. Mein Respekt gilt den Initiatoren und Mitarbeitern.
Ich hoffe, dass es bald viel mehr dieser Angebote geben wird.
http://www.ferienhotel-bodensee.ch

 

 

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Positive Bilanz der Schmerztage 2016

Miteinander war das zentrale Thema der 7. Konstanzer Schmerztage am 7. und 10.Juni.
Die Premiere für die Verantwortlichen von Selbsthilfegruppe und Schmerzzentrum den bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz in die Konstanzer Schmerztage einzubeziehen ist sehr gut gelungen.

Dass sich viele Patienten noch nicht gut versorgt wissen und die stetig steigende Zahl der Betroffenen zeigte das große Interesse an den sehr gut besuchten Vorträgen an beiden Veranstaltungstagen.

07.06. Klinikum Konstanz

Sehr gut angenommen und mit großem Interesse verfolgt wurde die Vorstellung des Teams des Zentrum für Schmerztherapie am Klinikum Konstanz durch Prof. Dr. Wolfgang Krüger.

Es war vielen Zuhörern nicht bewusst, wie viele Fachrichtungen während eines stationären Aufenthalts von bis zu 3 Wochen an der Behandlung beteiligt sind. Für die stationäre Aufnahme reicht eine Einweisung des behandelnden Arztes.

Es wurde in der Diskussion sehr deutlich, das mehr Patienten die Ambulanz in Anspruch nehmen möchten. Das dies aber nur mit Überweisung eines niedergelassenen Schmerztherapeuten möglich ist, stieß auf Unmut und Unverständnis.

Prof. Krüger und Frau Dr. Mergner erklärten die Hintergründe.

Was ist ein Placebo, wie wirkt es und warum kommt es zum Einsatz. Auf diese Fragen gab Frau Dr. Dana Mergner mit ihrem interessanten Vortrag z.T. recht überraschende Antworten.

Eine Patientin, Mitglied der Selbsthilfegruppe berichtete über die Hilfe, die sie in der Gruppe neben zahlreichen Informationen, erfährt. Ganz wichtig ist dabei das vertrauensvolle Miteinander; hier kennt jeder die Probleme des anderen. Johannes Fuchs von der Selbsthilfekontaktstelle am Landratsamt Konstanz machte die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen für Betroffene deutlich und lobte die engagierte Arbeit des Vereins. Gern hätten sie mehr davon.

Annette de Groot zeigte Arbeit und Möglichkeiten der Selbsthilfe auf. Ihr Appell an Schmerzgeplagte: Gemeinsam können wir viel erreichen.

Auf reges Interesse stieß dann auch der Beitrag von Dr. Tobias Nitsch (Akupunktur) und Dr. Jens

Daniel (Osteopathie) vom Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin am Klinikum Konstanz.

Dabei zeigten beide Ärzte mit großem Engagement und Offenheit die Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung mit Akupunktur und Osteopathie auf.

10.06. Landratsamt Konstanz

Erfreulicher weise füllte sich auch am Freitag der große Sitzungssaal im Landratsamt Konstanz.

Großes Lob bekamen die Mitglieder der Selbsthilfe Vereinigung chronischer Schmerz e.V. für die großartige Organisation der nun schon 7. Mal stattfindenden Veranstaltung.

Sozialdezernent Axel Gossner, der den Landrat als Schirmherrn vertrat, Dr. Ewald Weisschedel für die Stadt Konstanz und Uwe Daltoe von der AOK hoffen schon jetzt, dass es in zwei Jahren die achten Konstanzer Schmerztage geben wird.

Als Musiktherapeut Markus Löhr seinen Beitrag mit einer musikalischen Darbietung begann, wurde es mucksmäuschenstill im Saal – es war Erlebnis und Genuss.

Mit diesem einstand wurde so auch deutlich, wie der Therapeut mit Patienten arbeitet und was Musik bewirken kann. Ohne eine Zugabe ließen ihn die Zuhörer dann auch nicht gehen.
Ebenso aufmerksam verfolgt wurde auch der Vortrag von Dr. Oliver Müller zur psychologischen Begleitung/Therapie in der Schmerzbehandlung. Von Patienten oft abgelehnt, ist sie doch ein
wichtiger Bestandteil der multimodalen Therapie. Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Hegau-Bodensee-Klinikum in Singen mit Chefarzt Dr. Müller und dem Musiktherapeuten Markus Löhr arbeitet nur stationär. Dies wurde sehr bedauert.

(Insbesondere mit dem Hintergrund, dass ambulant eine zeitnahe und qualifizierte Psychotherapie nicht erreicht wird, wie Rückmeldungen Betroffener zeigen)

Dr. André Hagebeuker vom Zentrum Schmerzmedizin Bodensee in Friedrichshafen erläuterte eine operative Möglichkeit Schmerzen mit neuropathischer Ursache effektiv zu behandeln.
Anhand eines Modells der elektronischen Sonde, der dazugehöriger Batterie und Darstellungen der Behandlungsgebiete und Operationsverfahren konnten sich die Anwesenden selbst ein Bild von dieser Methode machen.

Was Dr. Achim Gowin vom Zentrum für Altersmedizin am Hegau-Bodensee-Klinikum in Radolfzell über seine Arbeit und den Umgang mit alten Menschen sehr eindrucksvoll berichtete, erntete sehr viel Zuspruch und Beifall. „ Man spürt direkt, wie dieser Mann mit Herzblut dabei ist.

Solche Ärzte brauchen wir.“ so ein Besucher im Anschluss.

Von einer lange bekannten und bewährten Behandlung mit den Mitteln der Radiologie, der Röntgenreizbestrahlung gegen Gelenkschmerzen, berichtete Dr. Felix Zwicker.

Leider ist diese Methode durch moderne Medikamente in den Hintergrund geraten, dabei sprechen die Erfolge gerade bei Schulter- und Ellenbogenproblemen, der Finger-, Hüft- und Kniearthrose und dem Fersensporn, sowie die völlig schmerzfreie und kurze Behandlung (ca. 12 x 2 Min.) sehr dafür.

Die Kosten erden von den Krankenkassen übernommen, Hausarzt oder Orthopäde können überweisen.

Der leitende Oberarzt Siegfried Bäumler von der Klinik Buchinger Wilhelmi in Überlingen gab einen kurzen Überblick (er hatte anschließend noch einen Vortrag in München) über naturheilkundliche Methoden zur Schmerzbehandlung. Der Einsatz von Mistel und Weihrauch, sowie Blutegeln und Fasten haben ihren Platz in der Schmerztherapie gefunden.

Weihrauch kann allerdings nur über Apotheken bzw. einen Hersteller bezogen werden und ist nicht gerade kostengünstig. Die Anwendung erfolgt insbesondere in der Rheumatherapie.

Nach der Kaffeepause fanden sich Dr. Heinrich Silber, Internist, Dr. Michael Vetter, Apotheker und Rechtsanwalt Gerhard Zahner zu einer lebhaften Diskussion zum Thema Cannabis unter der Moderation von Frau Dr. Tatjana Wolf, Fachanwältin für Medizinrecht, zusammen. Viele Schmerzmediziner sind für den Einsatz, da sie gute Erfahrungen mit ihren Patienten gemacht haben.

Die Abgabe über die Apotheken stellt für diese auch Herausforderung dar, da es spezieller Sicherheitsvorkehrungen zur Lagerung bedarf. Nach wie vor ist diese Medikation für den Patienten sehr teuer, da Kassen nur in wenigen Ausnahmen die Kosten übernehmen.

Ein weiterer Hinderungspunkt ist die Gesetzgebung. Es liegen derzeit Gesetzentwürfe zur medizinischen Anwendbarkeit und der Kostenübernahme durch die Krankenkassen vor. Diese müssen aber noch das Lesungsverfahren durchlaufen; entschieden ist also noch nichts.

Gewarnt wurde ausdrücklich über den Erwerb via Internet, a). da keine Garantie über Wirkstoff und Wirksamkeit gegeben ist, b) der Erwerb und Besitz immer noch strafbar ist.

„Es waren anstrengende Vorbereitungen, die sich aber für alle Betroffenen gelohnt haben.“ so die Vorsitzende der Selbsthilfegruppe. Sie bedankte sich herzlich bei allen Mitwirkenden und ganz besonders bei den Mitgliedern für die große Hilfe. „ Ihr seit Spitze“

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Besichtigung mit Führung der Firma Storz, Tuttlingen

Leider sind auf diesem Foto nicht alle Teilnehmer zu sehen. Es hat in Strömen geregnet und so sind einige schon in die Autos geflüchtet.
Ja, kalt und sehr nass hat uns Tuttlingen empfangen und so waren wir froh in einem warmen Raum auf Herrn Martin, der uns durch die Firma begleiten würde, warten zu können. Nach einer kurzen Vorstellung beiderseits ging es dann auch gleich in das hauseigene Ausbildungs- und Schulungszentrum.
130 Azubis sind derzeit in der Firma; wir waren erstaunt und begeistert, dass hier auch Hauptschulabgänger eine Chance haben
Die Schüler machten einen recht zufriedenen und fröhlichen Eindruck.
Auf dem Weg zu den Produktionsstätten hatten wir Gelegenheit in einigen Vitrinen die ersten Entwicklungen des Endoskop anzuschauen.
Besonders angetan haben es uns aber die „jüngsten“ Produkte in der Veterenärmedizin zur Untersuchung von Kolibri bis Elefant. Das muß man gesehen haben um es zu glauben!
Wir konnten kurz die Fertigung eines Endoskops verfolgen, zusehen, wie mit höchster
Konzentration und Präzision kleinste Linsen eingeführt wurden. Dies geschieht in staubfreien Räumen und mit Optikerlupen – eine anstrengende sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus.
Im Februar 2011 wurde das Besucherzentrum eingeweiht. Hier werden mit neuesten technischen Mitteln die aktuellsten Entwicklungen präsentiert.
Zu Beginn bekamen wir noch einen kurzen aber sehr interessanten Überblick zur Geschichte des Hauses. 1945 gründete Karl Storz die Firma in Tuttlingen und stellte vorwiegend HNO-Instrumente her. Er war ein Visionär und Tüfftler und so baute er die Firma zu einem weltweit bekannten Unternehmen in Sachen minimalinvasiver OP-Technikaus (Schlüssellochchirurgie).

Ende der 1950 Jahre trat seine Tochter Sybill Storz in das Unternehmen ein und diese übernahm 1996 die Geschäftsleitung. Sie ist noch heute, mit über 70 Jahren aktiv und wird mittlerweile von ihrem Sohn Christof unterstützt.
Das neueste Projekt ist in Zusammenarbeit mit einer Möbelfabrik entstanden;
hochwertige Technik mit moderner Einrichtung für jeden Praxisbedarf. So konnten wir uns eine HNO-Praxis ansehen.
Präsentiert werden auch 4 OP-Säle mit original OP- Bedingungen d.h. es war sehr warm, geradezu stickig in diesen Räumen. Man kann das hier gar nicht alles so wiedergeben; man muß es einfach gesehen haben.
Die Vorführung einiger Endoskope war ebenfalls sehr beeindruckend. Mittlerweile kann man sogar die Blutgefäße sichtbar machen.
Wir bedanken uns ganz herzlich für den freundlichen Empfang und die beeindruckenden Erläuterungen. Dadurch haben wir einen ganz anderen Blick auf diese medizinisch wertvolle Technik bekommen.
Anschließend fuhren wir zum Tuttlinger Krankenhaus und haben dort ganz entspannt und genüsslich gespeist. Die Kantine können wir guten Gewissens empfehlen.
Leider wollte es einfach nicht aufhören zu regnen und kalt war s auch.
So trennten wir uns am Haupteingang und traten den Heimweg an.
Und trotz dem schlechten Wetter hatten wir einen tollen Tag.
Gebhard Schulz

 

 

 

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Letzte Ruhe unter Bäumen
Ein Beitrag zur Führung durch den „Ruhewald St. Katharinen“
am 09. Oktober 2013 von Heinz Höpfner

Der Mensch hat die Eigenschaft negativen Sachen die ihn belasten gerne vor sich her zu schieben, ob das jetzt die Niederschrift eines Testamentes ist, oder mit den Angehörigen über die verschiedenen Formen einer Beerdigung zu sprechen.
Alles um uns herum ist stetig Veränderungen ausgesetzt und so hat man heute eine Vielzahl von Möglichkeiten der Gestaltung von Grabstätten und außer der Erdbestattung, Urnenbeisetzung, Seebegräbnis, Gedenktafel in einer Wand, dem anonymen Begräbnis ist in den letzten Jahren die letzte Ruhestätte unter Bäumen hinzugekommen.
An einem milden und windstillen Oktobertag besuchte eine kleine Gruppe unserer Selbsthilfe Vereinigung den „Ruhewald St. Katharinen“ auf dem Bodanrück in der Nähe von Langenrain.
Der Ruhewald hat eine sehr schöne Schutzkapelle, die in ihrer Inneneinrichtung sehr schlicht und einfach mit Kerzen bestückt und alles aus Holz sehr angenehm ausgestattet ist.
Hier in dieser Schutzkapelle findet auf Wunsch die Trauerfeier statt und die Angehörigen können einen Pfarrer aus ihrer Gemeinde für die Trauerfeier nehmen, einen freien Redner oder jemandem vom „Waldruhteam“.
Vor der Urnenbeisetzung im Wald haben die angehörigen die Möglichkeit einen Ruhebaum auszusuchen. Diese sind über viele Jahrzehnte sehr schön gewachsen in unterschiedlicher Lage, z.B. mit Seesicht, direkt im Wald oder am Wegesrand Nach Standort richtet sich dann auch die Preiskategorie.
Es besteht die Möglichkeit einen Platz, mehrere Plätze oder einen ganzen Baum zu erwerben ( von 500 bis 5.000 Euro). Der Ruhewald ist auf einen Zeitraum von 99 Jahren ab Eröffnung 2011 angelegt und so ergibt sich dann je nach Bestattungsjahr die Liegezeit.
An den Bäumen sind kleine Namensschildchen angebracht und man sah Ruhebäume wo mehrere Schilder waren.
Die Ruhestätten sind im Umkreis von 2 m um den Baum verteilt; 12 an der Zahl.
Oft konnten wir noch Blumen oder Blüten an den Urnengräbern sehen.
Wenn mman jahrelang auf die Friedhöfe in unseren Städten geht, ist man doch an eine oft bunte Bepflanzung gewöhnt und hier im „Ruhewald St. Katharinen“ lässt man der Natur freien Lauf (Bepflanzungen sind nicht gestattet).
Für mich persönlich war es etwas gewöhnungsbedürftig und nur von dieser großen Stille in dem Wald war ich als Stadtmensch stark beeindruckt.
Es war für alle sehr interessant diese form der Bestattung und eine gute auklärung durch das Personal zu erfahren und jeder machte sich seine Gedanken.
Bei Kaffee und Kuchen ließen wir im Gasthaus „Trube Stube“ in Dettingen den erlebnisreichen Tag ausklingen.
Von gedrückter Stimmung keine Spur!
Heinz Höpfner

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Aktiv gegen den Schmerz
Die
6. Konstanzer Schmerztage am 14.+ 15.Juni 2013
waren gut besucht.Es ist wichtig, Schmerzen ernst zu nehmen und frühzeitig zu behandeln. Das erfuhren die
Besucher, die meisten selbst von chronischem Schmerz betroffen sind, am Freitag 14. und Samstag 15. Juni
bei den 6. Konstanzer Schmerztagen. Die Nachfrage zu den schmerztherapeutischen Themen war sehr groß,
die Vorträge waren alle sehr gut besucht und die anschließende Diskussion wurde sehr lebhaft geführt.
„Dass sich Ärzte so engagiert für den guten Zweck einbringen ist nicht selbstverständlich und sehr lobenswert.
Für die interessanten und auch für Laien gut verständlichen Beiträge und die anschließenden Diskussionen
sind wir sehr dankbar“ so die

1. Vorsitzende der Selbsthilfe Vereinigung chronischer Schmerz e.V.
Frau Annette de Groot.
Wir haben uns sehr bemüht für diese 2 Informationstage einen Großteil der vielen Grunderkrankungen, die zum chronischen Schmerz führen können, in das Programm aufzunehmen. Die Zeit reicht dennoch nicht, alle „Auslöser“ zu benennen, alle Fragen zu
beantworten. Was uns aber auf alle Fälle gelungen ist, ist ein Referententeam 1. Klasse vorzustellen, bei dem ich mich im Namen aller Schmerzgeplagten ganz herzlich bedanken möchte. Ebenso bei den Mitgliedern des Vereins, die durch ihren Einsatz zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Sie gab einen kurzen Überblick über Veranstaltungen und Aktivitäten.


Sozialdezernent Herr Axel Goßner

vertrat den Schirmherrn Landrat Hämmerle, begrüßte die Referenten und Gäste.
„Schmerztherapie wird immer wichtiger, gerade auch vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung, der steigenden Erkrankungszahlen und der zunehmenden Rolle von chronischen Schmerzen auch im Erwerbsleben.“ Er bedankte sich, dass es im Landkreis Konstanz mit der Selbsthilfe Vereinigung chronischer Schmerz einen engagierten, kompetenten Ansprechpartner für Betroffene gibt und bei den teilnehmenden Referenten für ihre Teilnahme.

 


Frau Ingeborg Rath,

Leiterin der Spitalstiftung Konstanz, kam als Vertreterin der Stadt Konstanz.
Sie war nach einem Informationsgespräch beeindruckt von den Aktivitäten der Gruppe und wünschte allen, dass sowohl die Gemeinschaft als auch die Konstanzer Schmerztage eine feste Anlaufstelle für Betroffene bleibt.

 


Dem schloss sich
Herr Uwe Daltoe von der AOK Hochrhein-Bodensee gerne an.
Er verwies auf die gute Zusammenarbeit seit Gründung der Gruppe hin. Die, wie er sagte, auch mal einen konstruktiv kritischen Austausch beinhalte. „Die AOK Hochrhein Bodensee steht fest an der Seite der Selbsthilfe Vereinigung chronischer Schmerz. Wir tun das, weil nach unserer Auffassung Selbsthilfegruppen mit gesundheitsfördernder Ausrichtung ein ganz wesentlicher Bestandteil im Geamtkontext der gesundheitlichen Versorgung sind.

 

 

Für eine lockere und kompetente Moderation,
sorgte Frau Dr. Tatjana Wolf,

Fachanwältin für Medizinrecht und 1. Beisitzerin des Vereins.

 

 

 


Frau Dr. Schwickert aus dem Klinikum Konstanz,


erläuterte die Möglichkeiten der Palliativmedizin und stellte die
Strukturen der neuen Palliativstation am Klinikum Konstanz
einem sehr interessierten
Publikum vor.

 

 

 


Herr Dr. Felix Zwicker

zeigte anhand interessanter Bilder die Behandlung mit Röntgenstrahlen sowohl in der Tumorbehandlung als auch bei Gelenkerkrankungen. Das war den meisten Zuhörern nicht bekannt und wurde daher sehr interessiert aufgenommen.

 





Frau Dr. Pohlmeier

erläuterte die Chronifizierung von Schmerzen von der Zelle bis zum Gehirn
und erklärte welche Hirnstrukturen bei chronischem Schmerz aktiv sind
und welche Möglichkeiten es gibt, Schmerzen, neben Medikamente
noch günstig zu beeinflussen.

 

 



Mit einem lustigen Sketch „Heilen durch Teilen“ gaben die Mitglieder
Gerlinde Schmidt (KN) und
Monika Wilhelm(Stockach)

den Start zu den Vorträgen nach der Mittagspause wieder frei.
Die Aufregung war den beiden kaum noch anzumerken und sie ernteten 
                                            für ihren Beitrag einen herzlichen Applaus.

 


Herr Dr. A. Ott, vom Kantosspital St.Gallen

erläuterte fachübergreifende schmerztherapeutische Verfahren
und stellte die Grundzüge der Behandlung in der Schweizer Klinik vor.

 

 

 



Die Autorin Frau Renate Hartwig

konnte in einem sehr spannenden und emotionalen Vortrag
die Grundzüge der gesetzlichen Krankenversicherung erklären
und gab einen Einblick in das verzweigte System von Kassen,
kassenärztlicher Vereinigung, Hausarztverträgen und
privatärztliche Leistungen.

Ende erster Veranstaltungstag.

Samstag, 15. Juni 2013


Frau Dr. Sonja Hinder

erläuterte
anhand von Bildern und Skelettmodellen
sehr anschaulich eine relativ neue Operationstechnik bei Problemen
mit dem Kreuz-Darmbeingelenk.

 

 

 

 

Möglichkeiten der Behandlung
der großen Schmerzproblematik bei Rheumapatienten stellte

Herr Dr. Joachim Kiefer vor.

Seit Juli ist er in eigener Praxis in Kressbronn
tätig. Wichtig auch hier die Zusammenarbeit
ver
schiedener Fachbereiche wie Physiotherapie, Ergotherapie usw. und Eigeninitiative des Betroffenen.

 


Was die Unfallchirurgie heute für unglaubliche Möglichkeiten hat, Knochenverletzungen zu „reparieren“ und somit den Betroffenen viel Schmerzen nehmen bzw. vermeiden kann, brachte Dr. Volker Kammermeier,
der kurzfristig für die erkrankte Frau Dr. Mergner, eingesprungen ist, sehr eindrucksvoll auf den Punkt. Eigentlich ist nichts unmöglich!

 

 


Das sie nicht nur von Aktivität reden, sondern auch etwas dafür tun zeigten dann
einige Mitglieder, unter der Leitung der Physiotherapeutin Frau Loes Malow, neu zusammengefundenen Tanzgruppe.
Unterstützt wurden sie dabei von Lara, Karolina und Leonie
„Kinder nehmen uns die Befangenheit und bringen Spaß mit“

 

 

Musik auszusuchen und dazu Schritte zu finden die dann auch noch im Takt zu halten – es war eine neue, schöne Erfahrung und es hat viel Gelächter gegeben. Schade, dass nicht alle teilnehmen konnten, der Platz im kleinen Sitzungssaal war zu knapp.

 

 

 


Dass es allen Spaß gemacht hat, zeigen diese Bilder wohl deutlich und alle wollen weiter machen.

 

 

 

Faszination Hypnose. Dieser Vortrag von der
Zahnmedizinerin Frau Dr. Sabine Strahl wurde mit ganz besonderem Interesse verfolgt. So wurde er hinterher auch als sehr gut erklärt, gut verständlich und ehrlich gelobt. Ehrlich darum, da die Referentin auch die Grenzen bei der zahnmedizinischen Behandlung aufgezeigt hat. Gern machten die Anwesenden bei einer kurzen Tiefenentspannung mit.

Und das war auch ein guter Abschluß zweier interessanter und informationsreichen Schmerztage.

 

Ende der 6. Konstanzer Schmerztagen vom 14. und 15. Juni 2013

Vielen Dank für Ihr Interesse.
All denen, denen es nicht möglich war zu kommen, sprechen Sie uns an, oder kommen Sie einfach zu uns zu den Treffen oder auch zu den speziell angebotenen Sprechzeiten zum erst Kontakt.

Gemeinsam ist besser!

 

'Gib'-Zurückliegende

G.i.b. Gemeinsam ist besser
Heft
02/2016
Vorwort unserer Vorsitzenden Frau Annette de Groot
Vorwort zum Jahresabschluss 2016

Bericht - Zusammenfassung unserer Schmerztage 2016
Schmerztage


Mutmacher, Tipp´s und was man so im Leben brauchen kann
Mutmacher

Engagement braucht Zukunft
Dreitägige Veranstaltung zum Thema Ehrenamt

Ratschäge eines sterbenden für seinen Begleiter
Lass mich nicht alleine

Termine bekommen bei Fachärzten............
Facharztchaos


Mitgliederversammlung der Kommit Selbsthilfegruppe
Netzwerk Selbsthilfegruppe


Adventbasar in der Rosenau
Alle Jahre wieder......


Jetzt können auch meine Krücken schwimmen
Krücken an Schwimmflügel


Gedicht über das Leben
Leben lernen


Weiterentwicklung der Kommunalen Gesundheitskonferenz
Workshop

Schmerzmittel - Sucht auf Rezept?
Symposium

Meinungen/Beiträge zu Cannabis
Cannabis

Jubiläumsveranstaltung 25 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft
Kontakt- u. Info-Stellen Selbsthilfe BW


G.i.b. Gemeinsam ist besser
Heft 02/2015

In Mozilla Firefox Im Internet Explorer
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G.i.B. 02/2015
Vorwort zur G.i.B. Dezember 2015

Hochzeit
Hochzeit unserer 2. Vorsitzenden

Gewerkschaft Verdi
Aktive Mittagspause

11. bundesweiter Gefäßtag am Klinikum Konstanz
Gefäßtag

Prof. Dr. med. Wolfgang Krüger beruflicher Lebenslauf
Prof. Krüger

Selbsthilfetag im Landkreis Konstanz am 15. November 2015 in Radolfzell
Selbsthilfetag

Fachtagung für Pflegeberufe zum Thema Schmerz, Wala Heilmittel in Bad Boll
Fachtagung


Bürgerdialog " Gut arbeiten, gut leben"
Was ist Ihnen persönlich wichtig im Leben?

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G.i.B. 01/2015
Vorwort zur G.b.i. 01/2015

Beitrag vom:
09.Mai 2015 Im Bürgerzentrum Waiblingen
auf Einladung von Frau Ministerin Katrin Alpeter


Mitglieder stellen sich vor:
Mechthild Schmidt-Eberhard

"Wohin mit unseren Schmerzpatienten"
1. Konstanzer Symposium Schmerztherapie März 2015

Fortsetzung
1. Konstanzer Symposium

Das muss auch mal sein!
Die Seite zum Schmunzeln und Besinnen


Beitag Rehabilitation:
Informationsveranstaltung der Gemeinsamen Servicestelle
für Rehabilitation KOMMIT (Netzwerk Selbsthilfe)
und dem Landkreis Konstanz



Brief einer Patientin
Ein Brief für die Familie vor dem Eintritt in eine Schmerzklinik

Screening
Informationsveranstaltung 10 Jahre Mammographiescreening

Autopanne
Unbegründete Vorurteile

 


 

Heft 01 / 2014
G.I.B.

Gemeinsam ist besser

Die Mitgliederzeitschrift der

Selbsthilfe Vereinigung chronischer Schmerz e.V.
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Menschliches und Medizinisches

Heiteres und Besinnliches

Gereimtes und Ungereimtes

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Mitgliederversammlung 15.02.2014

25 unserer z.Zt. 42 Mitglieder trafen sich am 15.02.14 zur jährlichen Mitgliederversammlung und
bekamen einen interessanten Überblick aller Aktivitäten des Vor- und des laufenden Jahres; ebenso Einblick in die Finanzen und deren Ausgaben bzw. Einnahmen.
Zustimmung erhielt der Vorschlag zum geplanten Jahresausflug (mittlerweile ist der jedoch leider gestrichen, da die Firma wegen neuer Hygienevorschriften keine Führungen mehr vornehmen darf; wir sind auf der Such einer Alternative).
Diskutiert, aber noch nicht endgültig entschieden wurde die Frage, ob der 2. Vorsitz auf mehrere Schultern, also 3 oder mehr Mitglieder für je einen Aufgabenbereich verlagert werden soll.
Das wäre eine große Entlastung für Annette, Voraussetzung ist es jedoch, dass die Aufgaben dann auch wirklich mit Absprache eigenständig übernommen werden. Es handelt sich hier um die Organisation und Betreuung einzelner Projekte wie z.B. der Gi.b., Pressearbeit und der Kreativgruppe. Und jeder sollte Annette an Gruppentreffen vertreten können. Das fordert eine gewisse Bereitschaft Zeit und Eigeninitiative einzubringen. Nur Mut, es kann jeder, es hört sich viel „schlimmer“ an, als es ist. Wir müssen auf jeden Fall eine Lösung finden.
Wie immer nach der Arbeit das Vergnügen! Wir hatten eine fröhliche Gemeinschaft beim Geniessen des Eintopfs. Vielen Dank den Lindenwirten, die es uns trotz Fasnachtstrubel ermöglicht haben, eine stressfreie Sitzung abzuhalten und ein großes Lob an den Koch!!!
Wir möchten alle Mitglieder bitten darauf zu achten, dass bei den niedergelassenen Ärzten unsere Flyer ausliegen und im Bekannten- und Freundeskreis Werbung für uns zu machen. Es gibt so viel
Schmerzgeplagte, die leider immer noch nicht von uns wissen. Und wir sind dringend auf diese angewiesen!Es gibt zukünftig so viele Neuerungen im Gesundheitswesen, die nicht gerade zum Vorteil für uns
sind. Wehren können wir uns nur in großer Gemeinschaft.
Auch in dieser Ausgabe findet Ihr viel Informatives, Lustiges und Besinnliches. Viel Spaß beim Lesen.
Der Vorstand
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Wir nehmen Abschied von unserem Gründungsmitglied
Rosemarie Elsing ROSI, geb. 12. Juni 1939
Ein Mensch mit vielen Ecken und Kanten, doch herzensgut und immer hilfsbereit.
Sie so lange und so schwer leiden zu sehen ging bis an die Grenzen der Belastbarkeit.
Herzlichen Dank allen, die sie begleitet haben, vor allem dem Team derPalliativabteilung am Klinikum Konstanz und des Haus Christina.


Hier durfte sie am 10.04.2014 friedlich einschlafen.
Wir vermissen Dich.
Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass es auch anders als vorgeschrieben gehen kann. Rosi hatte keine Angehörigen und keinerlei Vermögen.

Somit kommt die Stadt mit einem so genannten „angeordneten Begräbnis“ für die Kosten auf; d.h. eine Urne in einem nur für diese Fälle vorgesehenen Grab; keine Trauerfeier, keine Blumen evtl. ein Redner.

Das hat uns doch sehr zu schaffen gemacht und Annette hat sich dann beim Beerdigungsinstitut schlau gemacht, ob man das nicht ändern könne.

Nachdem geklärt war, das jemand aus Rosi`s näherem Bekanntenkreis die Kosten für die Einsegnungshalle übernehmen würde, hat sich Annette darum gekümmert, dass es eine würdevolle Beerdigung geben konnte.

Der Pfarrer der Stadtmission, bei der Rosi gern zu Gast war, hielt eine so lebensnahe Trauerrede, eine Organistin spielte kostenlos 2 Lieder; für den Grabschmuck hatte Notburg und die Blumen für die Urne, Annette besorgt.

Telefonisch wurde der Beisetzungstermin weitergegeben und so fanden sich viele Weggefährten auf dem Hauptfriedhof ein und gaben Rosi das letzte Geleit.

Wo ein Wille ist, wo Menschen sind, die sich einsetzen, da ist auch was zu bewegen.

Allen, die mitgeholfen haben ein herzliches Vergell`s Gott.

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Beitrag von Mechthild Schmidt-Eberhardt

Es ist Karfreitag.
Die Gemeinde sitzt im Kreis und wartet auf den Gottesdienstbeginn. Das große Kreuz der Kapelle liegt in der Mitte des Kreises; darauf befinden sich Kelche und Brotschalen für das Abendmahl.
In meinem Kopf klingt die Johannespassion nach, die ich am Vorabend hörte:
„Ruhet wohl, ruhet wohl…. Ihr heiligen Gebeine!“
Bestimmt sitzen einige unter uns, die nun nach dem vorösterlichen Alltagstrubel auch mal ruhig sitzen können. Der Pfarrer thematisiert den Todestag von Jesus Christus. Ich spüre wie in jedem Jahr wie unfassbar dieser Tod des unschuldigen Jesus am Kreuz von Golgatha ist und welche Gnade für uns Menschen es ist, die wir uns über das Auferstehungslicht freuen dürfen.
Nicht wie sonst hält der Pfarrer ein Buch in der Hand sondern ein Stuhlkissen. Fast alle kennen dieses Kissen. Es hat Monate lang Besitzer los geduldig gewartet……
Und nun weiß jeder – das Kissen gehört Rosi Elsing und ist mit ihrem Namen bestickt –
Es wird nie mehr von der Besitzerin benutzt.
Rosi ist gestorben. Sie ist von dieser Welt gegangen und unsere Gedanken oder Gebete werden sie in die Ewigkeit begleiten.
„Ruhe wohl, ruhe wohl……“ fällt mir wieder ein und wir können es Rosi zum Abschied zurufen. Einige kennen sie im Kampf mit ihren körperlichen Schmerzen. Auch schmerzen aus ihrer Kindheit, im Arbeitsleben und seelischer Schmerz hat sie getragen wie einen Rucksack.
Bei der Trauerfeier am 30. April 2014 berichtete Herr Müller (Seelsorger) von Rosi Elsing. Sie war eine hilfsbereite, großzügige, energiegeladene Person und dankte in ihrem Namen mit Rosen einigen Personen, die sie auf ihrem letzten Weg im Leben und im Sterben begleitet habe.
„Ruhe wohl, ruhe wohl…“ das wünschen wir alle Rosi, die als Frau der Beziehungen und der Begegnungen eine Lücke hinterlässt.
Danke, dass wir dich kennen lernen durften.
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Vor einiger Zeit zeigten mir meine Enkelinnen 5 u. 9 Jahre, ihr Kindergarten- freundebuch bzw. Schulfreundebuch.
Bei uns hieß das ganz schlicht Poesiealbum.Die heutigen Alben sind aussen wie innen recht bunt gestaltet, enthalten bereits vorgefertigte Fragen nach Lieblingsessen, Musik, Fernsehsendung, erstem Kuß???
usw. Und natürlich sollte ein Foto des Schreibenden eingeklebt werden.
Da habe ich meine Poesiealbum aus den 60iger Jahren rausgeholt! Hey, war das ein Spaß! All die tiefsinnigen Sprüche, die Rosenbildchen; Mensch habe ich viele mit Glitzer!
Und wisst Ihr was echt das Tollste war? Auch ohne Fotos kamen mit dem Spruch, der Schönschrift oder auch Sauklaue, die Gesichter und Geschichten aus der Schulzeit.Das war ein kurzweiliger, sehr lustiger Nachmittag.
Ich kann das für miesepetrige Regentage nur empfehlen.
Wer kennt noch Poesie Verse, teilt sie uns mit? Wer erzählt mal was aus Kindheit/Schulzeit? Es gibt so viel Erzählenswertes. Es macht Spaß und es hilft wirklich gut gegen Schmerzen. Annette
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Mit mehr Dank durch das Leben gehen

Mit der Zeit umgehen lernen,
Tage, Stunden und Augenblicke ausschöpfen
und so sich mit den Grenzen der Zeit befreunden.
Jedem Tag sein eigenes Recht geben;
Dem Spiel, dem Gespräch, den Plänen, dem Werk,
der Fröhlichkeit, dem Nachdenken und dem Schlaf.
Allen Dingen ihre eigene Schwere und Schönheit lassen
und so den Tag mit Vertrauen durchleben.
Nach Möglichkeit nichts tun, dessen Wiederholung man nicht wünschen könnte.
Allabendlich jeden Streit beenden ehe die Sonne untergeht und nichts Ungeordnetes durch Tage und Wochen schleppen.
Anderen ihre Schuld vergeben und Vergebung
für die eigene Schuld erbitten und dies so,
als wäre es etwas Anderes - Alltägliches.
Beitrag von Mechthild Schmidt-Eberhardt
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Besuch von Frau Marianne Moritz-Hornstein
von der Brückenpflege
1990 wurde an den Kliniken
Konstanz und Singen als Modellversuch die
„BRÜCKENPFLEGE“ gestartet.
Gegen Vorbehalte der ambulanten Pflegedienste und einiger Ärzte,
diese sahen falsch verstanden zuerst eine Konkurrenz darin,
ist die Arbeit der Brückenschwestern heute in der
Versorgung krebskranker Patienten nicht mehr wegzudenken.
Heute sind die Schwestern im Pflegedienst des Klinikum Konstanz
integriert und werden von dort auch bezahlt.
Die Patienten wenden sich selbst an die Leitstelle und wählen unter
Begleitung bei der Alltagsbewältigung zur Chemo- oder Bestrahlung Angehörigenbetreuung Allgemeiner Beratung Sterbebegleitung. Dauer und Häufigkeit bestimmt allein der Betroffene;
die Mitarbeiter richten sich in allem ganz nach dessen Wunsch.
Die Klinik-Fusion und Holdingbildung erschwert die ambulante Palliativbehandlung; es geht um Zuständigkeiten und Finanzierung, denn das Einzugsgebiet ist riesengroß, die Mitarbeiterzahl klein.
Möglich ist auch die Versorgung von Medikamentenpumpen in Zusammenarbeit von Klinikum und Hausarzt.
Der Stützpunkt verfügt mittlerweile über einige Pflegebetten und andere Hilfsmittel um zeitnah und unbürokratisch helfen zu können.
Die 24 Stunden Notrufnummer erhalten nur Patienten nach Kontaktausnahme.
Der Dienst ist für die Kranken kostenlos. Das die Krankenkasse sich gar nicht beteiligen,
war uns neu und hat uns sehr überrascht.
Der gegründete Förderverein übernimmt die Lohnkosten für eine halbe Stelle. Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen von derzeit 25 € im Jahr und Spenden.
Am 24. September findet im Treffpunkt Petershausen ein Herbstfest statt. Wir sind herzlich eingeladen. Das nehmen sicher einige gerne an und unterstützen damit die wunderbare Arbeit.Es war ein sehr interessanter Beitrag; wir waren über Vieles sehr erstaunt.
Die oft schwere psychische Belastung und der große persönliche einsatz geben Schwerstkranken und deren Angehörigen Trost und Verbesserung der Lebensqualität, oftmals bis zum Lebensende. Diese schwere Arbeit kann gar nicht hoch genug gelobt werden.
Wir bedanken uns ganz herzlich für diesen Einblick und wünschen dem gesamten
Team viel Kraft und alles Gute.
Hannelore Boeckler

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Wir gratulieren zum runden Geburtstag:
08. Februar Friederike Grohe 70 Jahre
04. Mai Kriemhild Knobloch 80 Jahre
22. Mai Marliese Stützle 60 Jahre
03. Juli Hilmar Schroeter 70 Jahre
Von ganzem Herzen alle guten Wünsche zum neuen Lebensjahr.
Wirklich glücklich ist
wer jeden Tag sagen kann:
„Heute habe ich gelebt.“
Horaz

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40jähriges Jubiläum und Einweihung der Erweiterungsbauten
der Kliniken Schmieder in Allensbach
Kalt war es und geregnet hat es wie aus Eimern als ich Annette und Hannelore am Bahnhof Allensbach (der Vorstand arbeitet kostenbewusst) abholte.
Wir und einige andere Selbsthilfegruppen wurden bereits im Dezember 2013 schriftlich eingeladen. Da waren wir ja nun sehr gespannt, was uns da erwarten würde.
Neue, freundliche Parkplätze, sehr schön neu gestaltete Grünanlagen und ein imposantes Gebäude empfingen uns. Leider blieb wenig Zeit in Ruhe zu schauen, da es so regnete.
Es hatten sich schon einige hohe Gäste im Foyer eingefunden und wir sind wirklich sehr freundlich und aufmerksam begrüßt worden.
Um kurz vor 16 Uhr suchten wir uns dann im herrlich geschmückten Festsaal unsere Plätze.
Wir erfuhren viel über die 40jährige Geschichte des Hauses, die neuen Behandlungsansätze, die Forschungsabteilung Lurija Institut und den Arbeitgeberstandort in der Region. Diesen lobten dann auch ganz besonders Landrat Hämmerle und der Allensbacher Bürgermeister Kennerknecht. Erstaunlich, wie viele der 1000 Mitarbeiter 20 und mehr Jahre hier schon tätig sind. Zur Stellung im Gesundheitswesen äußerte sich sehr positiv die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Frau Widmann-Mauz
Unter den geladenen Gästen waren dann auch Vertreter der Krankenkassen und der ehemalige Bundesfinanzminister Hans Eichel, der im Dezember 2013 nach einem Schlaganfall hier als Patient weilte. Seine Rede war locker und voller Lob für die Mitarbeiter und Mitpatienten.
Nicht mal Sonntagabend beim geliebten Tatort aus Münster sei er vor der Chefvisite sicher gewesen. Heute geht es ihm wieder gut, aber er muß sich auch immer wieder einiges in Erinnerung rufen, um nicht wieder in den alten Trott zu verfallen.
Es gab auch ein Musikensemble, dass die Feier mit sehr guter Musik unterstrich, aber leider wissen wir den Namen nicht mehr.
Draußen prasselte der Regen aufs Dach, drinnen war es doch etwas stickig und für uns 3 war das lange Sitzen sehr anstrengend. Aber das reichhaltige und leckere Büfett hat uns entschädigt und belohnt.
Annette ist es dann noch gelungen die Staatssekretärin Widmann-Mauz, und Björn Graf Bernadotte für ein Foto vom Essen wegzulocken. Die Qualität könnte besser sein; wir hatten allerdings nur ein smartphone und mussten uns aus den Vorübergehenden jemanden suchen der es bediente.
Anzumerken ist noch unbedingt, das die 3 wirklich sehr freundlich waren; leider waren sie alle so eingespannt, dass wir nicht lange mit Ihnen reden konnten
(Annette hätte da nämlich noch einiges zu sagen gehabt).
Es war wirklich anstrengend, aber eine tolle Erfahrung und wir waren froh einigermaßen trocken nach Hause gekommen zu sein. Gebhard Schulz

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Aktionstag gegen Schmerz
Seit nunmehr 3 Jahren findet in der gesamten Bundesrepublik am 1. Dienstag im Juni , diesmal also am 3.6.2014 der Aktionstag gegen Schmerz statt.
Dr. Dinter hatte mich im Vorfeld schon gebeten die Veranstaltung mit einem Vortrag zu eröffnen. Das habe ich sehr gern getan, denn normalerweise sind wir immer die Letzten.
Diesmal hat die Presse auch richtig auf das Thema angesprochen; es gab mindestens 3 Berichte vorab im Südkurier, Radio und Fernsehen waren dann vor Ort
Es ist richtig voll geworden; der Raum zu klein, zu stickig und akustisch schlecht, da kein Mikro vorhanden. Das ist sehr kritisiert worden und war sehr schade, da die Vorträge große Klasse hatten. Besonders Frau Dr. Pohlmeier und Dr. Kammermeier haben ihre Beiträge sehr gut verständlich für Laien rübergebracht.
Durch die anfängliche Stühlerückerei ist mein so aufwendig vorbereiteter Vortrag doch ziemlich im Lärm untergegangen. Dazu kam noch, dass es außer dem Mikro auch an einem Stehpult fehlte und ich nicht lange auf der Stelle stehen kann; schon gar nicht wenn ich noch ein Manuskript halten muß. So war es kein „freier“ Beitrag, sondern abgelesen. Das mache ich eigentlich nicht gern, weil es so steif klingt.
Hauptsache es war eine erfolgreiche Veranstaltung. Wenn wir auch nicht offizieller Veranstalter waren, so haben wir im Hintergrund so manchen Faden gezogen.
Ich danke Hannelore und Notburg für die Betreuung unseres Infostandes und die Mitglieder, die trotz des schwülheißen Wetters an den Vorträgen
Teilgenommen haben und freue mich auf die Interessenten, die sich zum nächsten Treffen angemeldet haben. Annette de Groot

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Das hilft, wenn`s grummelt
Wie gut oder schlecht man bestimmte Lebensmittel verträgt, dass ist nicht nur angeboren. Es kann sich im Laufe des Lebens stark verändern. Gerade ab 50 reagieren vor allem viele Frauen plötzlich empfindlich auf Milch, Obst, Getreide und Co. Doch es gibt Hilfen
Fruktose-Intoleranz
Betrifft etwa 26 Mio. Menschen in Deutschland
Es gibt 2 Formen:
Bei der intestinalen Fruktose-Intoleranz produziert der Dünndarm nicht genug von einer Substanz, die Fruchtzucker durch die Darmwand schleust. Warum das so ist, wissen die Ärzte nicht.

Bei der viel selteneren hereditären Fruktose-Intoleranz (1 von 100000) ist der Mangel eines bestimmten Enzyms erblich bedingt.
Das können Sie tun:
Beschwerden spürt man vor allem nach süßem Obst wie Ananas, Kirschen, reifen Bananen sowie bei Trockenobst (Rosinen, Apfelringe), Fruchtsaft oder Süßigkeiten (Gummibärchen, Schokolade)
Bei Verdacht zum Gastroentreologen: Um die Intoleranz festzustellen, macht der Arzt eine Atemgas-Analyse, die völlig schmerzfrei ist.
Ist man intolerant, Lebensmittel mit sehr viel Fruchtzucker meiden.
In der Regel lassen Beschwerden dann binnen einiger Tage nach.
Ist man einige Zeit beschwerdefrei, kann man schrittweise testen, ob man Lebensmittel mit geringem Fruktose-Gehalt in kleinen Portionen wieder verträgt; etwa Erd-, Heidel- und Himbeeren.
TIPP:
Traubenzucker, über Beeren oder andere rohe Früchte gestreut, schleust Fruchtzucker durch die Darmschleimhaut und hilft, ihn besser abzubauen.
Vorsicht!:
Diabetiker-Produkte und Lebensmittel auf denen die Begriffe „Natursüß“ oder „Fruchtsüße“ stehen, enthalten meist viel Fruchtzucker.
Intoleranz
Betrifft etwa 10 Mio. Menschen in Deutschland
Gesunde Menschen verdauen Milchzucker, die Laktose, mithilfe des Enzyms Laktase.
Bei etwa 12 % der Bevölkerung hört der Körper genetische bedingt auf, Laktase zu produzieren bzw. bildet nur noch wenig davon.
Fehlt Laktase, gelangt Milchzucker in den dickdarm, wo er strarke Blähungen, krampfartige Bauchschmerzen und Durchfall auslöst.
Das können Sie tun:
Ein Selbsttest zeigt, ob der Körper Laktose verträgt: dazu morgens nüchtern 250 ml Milch trinken.
Hat man in den nächsten 1-3 Stunden Beschwerden, ist das ein Hinweis auf eine Unverträglichkeit.
Gastoenterologen ansprechen; er macht eine Atem-Analyse.
Ist man intolerant, Lebensmittel mit sehr viel Milchzucker meiden, vor allem Milchpulver, Milch, Weich- und Schmelzkäse.
Milchprodukte mit wenig Milchzucker, z.B. harter Käse, Kefir, Joghurt, vertragen viele in kleinen Mengen erstaunlich gut.
Wer Milchprodukte uneingeschränkt genießen möchte, kann Laktase auch als Tabletten zu den Mahlzeiten nehmen.
Oder man kauft laktosefreie Milchprodukte (z.B. Milch und Joghurt von Minus L, etwa bei dm).
Alternativ sind Reis-, Mandel- und Sojamilch, die ebenfalls keinen Milchzucker enthalten.
Histamin-Intoleranz
Betrifft etwa 4 Mio. Menschen in Deutschland
Der Körper stellt aus ungeklärter Ursache zu wenig des Enzyms DAO (Diaminooxidase) her.
Die geringere Menge reicht, um das körpereigene Histamin abzubauen, aber nicht für Histamin, das man über Lebensmittel zu sich nimmt.
Bei Intoleranz reagiert der Körper mit Migräne, starkem Erröten, Durchfall, niedrigem Blutdruck,
Juckreiz der Haut.
D
as können Sie tun:
Bei oben genannten Beschwerden zum Hausarzt gehen.
Arzt misst DAO-Spiegel im Blut Wert unter 40 U/ml gilt als Hinweis auf Intoleranz; ggf. wird Verdacht mit weiteren Tests (z.B. Histaminspiegel, Hauttests) bestätig.
Bei Intoleranz Lebensmittel mit viel Histamin meiden, vor allem Sauerkraut, Käse, gereifte Wurst, Nüsse, zahlreiche Seefische, Tofu.
Verzichten sollte man auf Erdbeeren, Tomaten, Ananas, Kakao und Schalentiere, denn die regen den Körper an, Histamin freizusetzen.
TIPP:
Eine sher gute und praktische Lebensmittel-Liste findet man im Internet unter www.shg-hit.de
Wer auf histaminhaltige Lebensmittel nicht verzichten möchte: In der Apotheke gibt es ein rezeptfreies Präparat, welches das fehlende Enzym DAO liefert. Quelle Plus Magazin 6/2014

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Meine Reise um die halbe Welt – zweiter Teil

08.11.2012 Perth – Green Head

Für die Reise von Perth nach Exmouth hatte ich einen SUV – einen Geländewagen – angemietet. Im Vertrag stand: SUV, Automatikgetriebe, Klimaanlage und Tempomat; aber es ist jedesmal eine Überraschung, welches Auto es dann gibt. In Perth war es ein Nissan x-Trail – und auch ein ziemlich neues Auto mit gerade mal 22 Tausend Kilometern. In dem Fall war es dann eine sehr angenehme Überraschung.

Am Vortag war ich im Büro der Autovermietung gewesen und hatte mich erkundigt, ob es möglich wäre mir das Auto vielleicht zum Hotel bringen könnten. Das ist dann immer wesentlich angenehmer, da ich dann mein Gepäck eins nach dem anderen einladen kann. Ansonsten habe ich mir inzwischen angewöhnt, das Gepäck im Hotel zu lassen und Auto abzuholen und dann erst wieder zum Hotel zu fahren und das Gepäck einzuladen

Leider gab es dann ein Problem mit der Kreditkarte, so dass ich doch erst noch ins Büro musste. Allerdings waren die so nett, mich mit dem von mir angemieteten Auto abzuholen und mit mir ins Büro zu fahren. Die Formalitäten waren dann schnell geklärt, so dass ich mich auf den Weg machen konnte.

Noch kurz die Funktionen des Autos angeschaut, mein Navi angebracht und auch schon ein bisschen häuslich eingerichtet und die Fahrt konnte losgehen. Ziel für diesen Tag war ein kleiner Ort mit Namen Green Head – so ca. 250 Kilometer an der Küste entlang – auf dem „Indian Ocean Drive".

Auf dem Weg hatte ich noch ein Zwischenziel eingeplant – die „Pinnacles".

Das sind hunderte von verwitterten Kalksteinfelsen, die bis zu 3 Meter hoch sind. Die sind über ein größeres Gebiet verteilt. Angenehmerweise gibt es einen Rundweg durch den Wüstensand – und zwar nicht nur für Fußgänger, sondern auch für Autofahrer. Zudem konnte man an vielen Stellen anhalten (ohne den Verkehr aufzuhalten) um die Aussicht zu genießen und Fotos zu machen.
Die Pinnacles

Gegen 18 Uhr war ich dann in der von mir gebuchten Unterkunft – gerade noch pünktlich, um von einem Aussichtspunkt in der Nähe den Sonnenuntergang zu genießen.

Sonnenaufgang ist um 5:15 Uhr und Sonnenuntergang bereits gegen 18:45 Uhr.

09.11.1012 Green Head

Um die Reise insgesamt nicht zu stressig werden zu lassen, habe ich so geplant, dass ich nicht jeden Tag wieder alles einpacken muss, sondern meistens jeweils zwei bis drei Nächte an einem Ort bleibe und mir dann dort die Umgebung anschaue.

Im Übrigen war ich ja sowieso erst am Abend in Green Head angekommen. Am Morgen hätte ich gerne mit anderen eine Bootsfahrt zu den Sealions gemacht. Aber da das Boot wegen starkem Wind nicht am Steg festmachen konnte hätte ich vom Wasser aus einsteigen müsste – und das geht mit meinen Knien leider nicht mehr.

Alternativ bin ich dann mit dem Auto zu einem Ort in der Nähe gefahren, Jurien Bay. Hier gibt es einen netten Fußweg am Meer entlang – war sehr schön mit meinem Scooter befahrbar. Danach bin ich dann noch mit dem Auto eine Runde durch den Lesueur National Park. Leider war die falsche Jahreszeit für Wildblumen, die dort wachsen. War aber trotzdem recht nett. Und dann habe ich noch zwei Kängurus gesehen. Das erste hüpfte mal einfach so über die Straße – hab’s fast überfahren – und auf der anderen Straßenseite schaute es mich an – so nach dem Motto, was hat denn die dort zu suchen. Das zweite Känguru wartete brav auf der anderen Straßenseite.

Es war ein schöner sonniger Tag mit Temperaturen von bis zu 32 Grad.

10.11.2012 Green Head – Kalbarri

An diesem Tag war die Weiterfahrt nach Kalbarri geplant – eine Strecke von insgesamt 357 Kilometern. Auf der Strecke gab es immer wieder die Möglichkeit, die schöne Aussicht auf den Indischen Ozean zu genießen.

 

11.11.2012 Kalbarri – Denham

Diesmal fuhr ich gleich am nächsten Tag weiter gen Norden. Zunächst durch den Kalbarri Nationalpark. Es ging dann auf die Peron-Halbinsel an die Shark Bay um in einem Ort mit Namen Hamlin Pool sind die Stromalithen zu besichtigen. Das sind die ältesten fossilen Lebewesen der Erde. Bakterien begannen vor 3,5 Millionen Jahren mit der Sauerstoffproduktion und formten im Salzwasser des Beckens sogenannte „lebende

 

 

Felsen". Für die Besichtigung dieser „Felsen" wurden Wege angelegt, die ich mit dem Scooter gut befahren konnte. Es war ein faszinierender Anblick.

Am Abend erreichte ich dann meine Unterkunft in Denham. Eigentlich wollte ich ja im 30 Kilometer entfernten Monkey Mia übernachten, aber dort hatte ich keine Übernachtungs-möglichkeit zu einem akzeptablen Preis gefunden. Denham war der nächste Ort; und die Unterkunft dort war sehr schön mit Teil-meersicht (wenn mein Auto nicht gerade die Aussicht versperrte).

12.11.2012 Denham (Monkey Mia)

Am nächsten Morgen fuhr ich dann gleich nach Monkey Mia. Bei wunderschönem Wetter – mit ca. 35 Grad fast schon ein bischen zu warm – nahm ich an einer dreistündigen Bootsfahrt teil. Es gab vor allem Delfine und Seekühe (Dugong) zu sehen.

Am Abend erreichte ich dann meine Unterkunft in Denham. Eigentlich wollte ich ja im 30 Kilometer entfernten Monkey Mia übernachten, aber dort hatte ich keine Übernachtungs-möglichkeit zu einem akzeptablen Preis gefunden. Denham war der nächste Ort; und die Unterkunft dort war sehr schön mit Teil-meersicht (wenn mein Auto nicht gerade die Aussicht versperrte).

12.11.2012 Denham (Monkey Mia)

Am nächsten Morgen fuhr ich dann gleich nach Monkey Mia. Bei wunderschönem Wetter – mit ca. 35 Grad fast schon ein bischen zu warm – nahm ich an einer dreistündigen Bootsfahrt teil. Es gab vor allem Delfine und Seekühe (Dugong) zu sehen.

Am Nachmittag bin ich dann noch bei einer Kakjakvermietung vorbei und habe gefragt ob die Möglichkeit besteht, dass mir jemand mit dem Kajak hilft. Wenn mich mal drin sitze und im Wasser bin komme ich alleine zurecht. Wir haben für den folgenden Tag verabredet; wobei mir der Vermieter empfahl, erst ab Mittag zu kommen, da dann der Wind etwas nachlässt.

13.11.2012 Denham (Monkey Mia)

Eine Besonderheit in Monkey Mia ist, dass da früh morgens die Delfine gefüttert werden. Das bedeutet, dass die Delfine an den Strand kommen und sich die Fische bei den Rangern abholen. Die Delfine kommen nicht immer, nur wenn sie auch Lust dazu haben.

Zum Glück hatten sie Lust. Es kamen vier Delfine. Einer war erst drei Tage alt. Es war das erste Mal dass die Mutter ihr Kleines mitgebracht hatte – und es sah so aus, als ob sie ihren Nachwuchs vorzeigen wollte. Der Delfinnachwuchs muss das koordinierte Schwimmen erst noch lernen – entsprechend lustig sah es aus.

Monkey Mia: Die Delfine holen sich ihr Frühstück

Am Mittag habe ich mir dann wie geplant ein Kajak ausgeliehen und bin ca. drei Stunden die Küste entlang gepaddelt. Einmal sah ich einen großen (ca. 1m Durchmesser) Rochen unter meinem Kajak; auch tellergroße Schildkröten konnte ich sehen. Auf dem Rückweg legte ich dann noch einen Zwischenstopp ein: Beim Vorbeipaddeln boten sie mir was zu trinken an. Sie saßen auf halber Strecke in Ufernähe – es gab da zwei Plastikgartenstühle, so dass sie dort mit den Füßen im Wasser sitzen konnten - und hatten ihre Kühlbox dabei. Ich habe dann dort angelegt – bzw. mich etwas ans Ufer ziehen lassen – und wir haben uns eine Weile nett unterhalten. Es war ein Paar aus Perth, das dort ein paar Urlaubstage verbrachte. Zurück bei der Kajakvermietung waren die beiden auch noch so nett, mir beim Anlegen und Aussteigen zu helfen.

Der Abend ging dann auch mit Gastfreundlichkeit zu Ende. In Monkey Mia traf ich ein britisches Paar wieder, denen ich am Vorabend in meiner Unterkunft einen Tipp gegeben hatte wo sie die Manager der Hotelanlage finden konnten. Die beiden wollten am Abend grillen – einen Grill für die Allgemeinheit gibt es in fast allen australischen Unterkünften – und luden mich nun dazu ein. Es war ein sehr netter Abend.

14.11.2012 Denham - Carnavon

Die Reise gen Norden ging weiter – nach Carnavon. Je weiter es nach Norden geht, desto wärmer wird es. An diesem Tag war es dann bis zu 38 Grad heiß. Zum Glück funktionierte die Klimaanlage im Auto ziemlich gut. Die Fahrt verlief ohne größere Highlights.

15.11.2012 Carnavon - Exmouth

Von Carnavon ging die Fahrt dann weiter nach Exmouth. Auf dem Weg dorthin unternahm ich noch einen längeren Abstecher – 50 km einfache Fahrt – zu den sogenannten „Blowholes". Das sind Felslöcher, durch die ankommende Wellen bis zu 20m in die Höhe gepresst werden – ein sehr schönes Naturschauspiel (es kann aber auch ziemlich feucht werden).

Exmouth liegt am „North West Cape", einem Stück Land, das sich wie ein ausgestreckter Daumen ca. 200 km in den Indischen Ozean erstreckt. Im Westen und Norden ist es weitgehend vom Ningeloo Reef umgeben. Es ist das größte Westaustraliens.

 

 

Hier gibt es über 500 Fischarten und 220 riffbildende Korallen.

 

 

 

16.11.2012 Exmouth

Eigentlich wollte ich mir die Korallen anschauen – mit einem Glasbodenboot. Allerdings gab es an diesem Tag keine Touren. Daher fuhr ich mit dem Auto die Küste entlang durch den „Cape Range Nationalpark" – mit Stopps an wunderschönen Stränden sowie einem Leuchtturm.

Am Nachmittag fand ich dann heraus, dass es am nächsten Tag von Coral Bay, einem Ort ca. 150 km von Exmouth entfernt, Touren mit einem Glasbodenboot zu den Korallenriffen geben wird.

17.11.2012 Exmouth (Coral Bay)

Nachdem die Tour mit dem Glasboden um 10 Uhr stattfinden sollte, machte ich mich um 7 Uhr auf den Weg nach Coral Bay. Es war nur eine kleine Gruppe, so dass wir auf dem Boot recht viel Platz hatten. Die Korallen sind wunderschön – sehr vielfältige Formen.

Allerdings fehlen die Farben ein wenig.

18.11.2012 Exmouth – Perth

Mit der Bootstour über die Korallenriffs war der Australienurlaub nun fast vorbei. Nach 2320 Kilometern mit dem Auto von Perth nach Exmouth, war für diesen Sonntag nun der Rückflug nach Perth geplant. Südlich von Exmouth, in Learmouth, gibt es einen kleinen Flughafen. Ursprünglich war es mal nur ein militärisches Flugfeld, aber dann wurde da noch ein kleines ziviles Terminal dazu gebaut und jetzt fliegt dort die Fluggesellschaft Ouantas Link und ein Billigflieger mit Namen Skywest. Ich hatte mich für Quantas entschieden und die Buchung über das Internet vorgenommen. Der Flughafen war erwartungsgemäß klein und überschaubar. Die Rückgabe des Mietautos war sehr einfach – den Autoschlüssel in den dafür vorgesehenen Briefkasten der Autovermietung einwerfen. Auch das Flughafenpersonal war sehr nett. Das Einchecken ging problemlos und auch die Sicherheitskontrolle war schnell erledigt. Kurz vor dem Abflug wurde ich dann abgeholt und durfte dem Flughafenpersonal auf das Flugfeld folgen. An der Treppe des Flugzeugs machte ich dann meinen Scooter reisefertig, so dass er verladen werden konnte. Ich wurde dann auch „verladen": auf einem Rollstuhl sitzend ging es mit einem Herrn vom Flughafenpersonal in eine Art mobilen Lift so dass ich keine Treppen steigen musste.

Der Flug war sehr schön – es gab eine herrliche Sicht auf genau die Strecke die ich an den Tagen zuvor mit dem Auto in die entgegengesetzte Richtung gefahren war.

Nach der Landung in Perth klappte alles problemlos: sowohl die Abholung von Flugzeug durch Personal der Fluggesellschaft sowie die Fahrt zum gebuchten Hotel.

19.11.2012 Perth – Auckland

An diesem Tag ging es weiter, und zwar von Perth nach Auckland in Neuseeland.

Mehr dazu in der nächsten Ausgabe.
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Dies und Das, für Jeden was!
Wer lachen kann, dort, wo er hätte heulen können,
bekommt wieder Lust zu Leben.
Werner Finck

 

Erfolgreiche Koloskopie Gefahr für Couch-Potatos
New Haven Regensburg
Seit 1970 hat die Darmspiegelung Bekannt ist, dass sich durch
in den USA einer halben Millionen häufiges Sitzen die Gefahr
Menschen das Leben gerettet. Das für Diabetes, Übergewicht
Zeigt eine US-Studie des National und Herzkreislauferkrank-
Cancer Institute, für welche Daten ungen erhöht. Jetzt zeigt
Zwischen den Jahren 1976 und eine deutsche Studie mit
2009 analysiert wurden. über 4 Millionen Teilnehmern
www.aerzteblatt.de dass dadurch auch das
Krebsrisiko steigt.

www.aponet.de
aus SchweizerIllustrierte Nr. 25/2014
gelesen für uns von Hilmar
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Wer kämpf
kann verlieren.
Wer nicht kämpft,
hat schon verloren.
Berthold Brecht

 

Wer in die Fußstapfen anderer tritt,
hinterlässt keine eigenen Spuren.
Wilhelm Busch
Die Sprüche und Verse in dieser Ausgabe hat Erika Link ausgesucht.
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Klausurtagung von KOMMIT, der Selbsthilfekontaktstelle
17. Mai 2014, in der Werkstattkirche in Radolfzell
Da ich ja sonst nichts zu tun habe, habe ich der Wahl als Beisitzerin im KOMMIT-Sprecherrat zugestimmt. Leider finden sich auch hier immer weniger bereit sich zu beteiligen.
KOMMIT vertritt die Interessen aller Selbsthilfegruppen im Landkreis Konstanz, ermöglicht und organisiert Fortbildungen für Gruppenleiter und hilft bei Problemen. So kann ich es mal kurz zusammenfassen.
Der Sprecherrat berät und beschliesst anstehende Projekte, ist für die „große“ Öffentlichkeitsarbeit zuständig und vertritt dieses Gremium auf Veranstaltungen.
Also bin ich zur Klausurtagung nach Radolfzell und fand dort schon viele bekannte Gesichter vor; Kerstin z.B., die mit ihrer Depressionsgruppe vertreten ist. Es ist ein sehr angenehmer, freundlicher Kreis.
Gleich zu Beginn zeigte sich, dass alle anderen auch fast die identischen Probleme in ihren Gruppen haben; Mitgliederrückgang, Internetpräsenz, zu wenig Einsatz der Mitglieder.
Um diesen Dingen auf den Grund und an den Kragen zu gehen haben wir hart gearbeitet und Möglichkeiten, Änderungen und Neuigkeiten herausdiskutiert und alles schriftlich festgehalten.
Nun werden in einer 2. Klausur diese Eckpunkte nochmals aktualisiert und Arbeitskreise gebildet.
Wir wollen durch eine effiziente Zusammenarbeit im Sprecherrat die Selbsthilfe fördern und unterstützen.
Ich habe mich für den Bereich der Zusammenarbeit mit dem Klinikum gemeldet, da habe ich ja reichlich Erfahrung gesammelt. Und ich kann einige Event- und Sitzungstermine wahrnehmen. Mehr ist leider nicht drin. Jetzt möchte ich aber auch erstmal die Leute und ihre jeweiligen Aufgaben richtig kennen lernen. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht.
Annette
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Unser
Büchertipp:
Sehr zu empfehlen:
Ein ganzes halbes Jahr
von Jojo Moyes
erschienen im Rowolht-Verlag
Ein Roman, der zu Tränen rührt. (Daily Express)
Ein ganzes halbes Jahr ist eine bittersüße Geschichte über Liebe, Lernen und Loslassen.
Großartiges Buch. (Daily Mail)
Ich habe selten so ein schönes, spannendes und zu gleich unterhaltsames Buch gelesen. Ich wollte es gar nicht weglegen. Es vermittelt Einblicke in die Welt eines jungen Querschnittgelähmten und eine wundersame Liebesbeziehung – nie kitschig.
Annette
Harry Potter
Seit Weihnachten habe ich sämtliche Harry Potter Bücher „verschlungen“.
Kenne mich jetzt unter Zauberlehrlingen, Gnomen, Hexen und anderen wundersamen Geschöpfen aus. Erstaunlich, wie die Autorin einen in eine Zauberwelt entführen kann; die Phantasie kennt keine Grenzen.
Jetzt kann ich mit den Enkeln mitreden.
Durch die Spannung ist Schmerz und anderes Unbehagen voll ausgeschlossen.
Jetzt lese ich gerade Die unendliche Geschichte
Annette
Nun ein wenig Geduld, die Nächste Ausgabe erscheint Ende Dezember.
Bis ich diese dann wieder
hier in unserer Homepage habe, da will ich noch kein Versprechen abgeben.
Gebhard
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Die neue Kollektion aus Geschirrtüchern ist da.
Hannelore Boeckler
und Monika Wilhelm
haben die schönen
"Puppenkinder" für uns zusammengestellt.

 


ENDE der Ausgabe 01/2014

 

 


 

Wir nehmen Abschied von unserem Gründungsmitglied

 

Bild von Rosemarie ElsingRosemarie Elsing ROSI,
geb. 12. Juni 1939

 

Ein Mensch mit vielen Ecken und Kanten, doch herzensgut und immer hilfsbereit.
Sie so lange und so schwer leiden zu sehen ging bis an die Grenzen der Belastbarkeit.

 

Herzlichen Dank allen, die sie begleitet haben, vor allem dem Team der Paliativabteilung am Klinikum Konstanz und dem Haus Christina. Hier durfte sie am 10.04.2014 friedlich einschlafen.

 

Wir vermissen Dich.

 

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Mitgliederversammlung 15.02.2014

 

25 unserer z.Zt. 42 Mitglieder trafen sich am 15.02.14 zur jährlichen Mitgliederversammlung und
bekamen einen interessanten Überblick aller Aktivitäten des Vor- und des laufenden Jahres; ebenso Einblick in die Finanzen und deren Ausgaben bzw. Einnahmen.
Zustimmung erhielt der Vorschlag zum geplanten Jahresausflug (mittlerweile ist der jedoch leider gestrichen, da die Firma wegen neuer Hygienevorschriften keine Führungen mehr vornehmen darf; wir sind auf der Such einer Alternative).
GruppenbildDiskutiert, aber noch nicht endgültig entschieden wurde die Frage, ob der 2. Vorsitz auf mehrere Schultern, also 3 oder mehr Mitglieder für je einen Aufgabenbereich verlagert werden soll.
Das wäre eine große Entlastung für Annette, Voraussetzung ist es jedoch, dass die Aufgaben dann auch wirklich mit Absprache eigenständig übernommen werden. Es handelt sich hier um die Organisation und Betreuung einzelner Projekte wie z.B. der Gi.b., Pressearbeit und der Kreativgruppe. Und jeder sollte Annette an Gruppentreffen vertreten können. Das fordert eine gewisse Bereitschaft Zeit und Eigeninitiative einzubringen. Nur Mut, es kann jeder, es hört sich viel „schlimmer“ an, als es ist. Wir müssen auf jeden Fall eine Lösung finden.

Wie immer nach der Arbeit das Vergnügen! Wir hatten eine fröhliche Gemeinschaft beim Geniessen des Eintopfs. Vielen Dank den Lindenwirten, die es uns trotz Fasnachtstrubel ermöglicht haben, eine stressfreie Sitzung abzuhalten und ein großes Lob an den Koch!!!

Wir möchten alle Mitglieder bitten darauf zu achten, dass bei den niedergelassenen Ärzten unsere Flyer ausliegen und im Bekannten- und Freundeskreis Werbung für uns zu machen. Es gibt so viel
Schmerzgeplagte, die leider immer noch nicht von uns wissen. Und wir sind dringend auf diese angewiesen!Es gibt zukünftig so viele Neuerungen im Gesundheitswesen, die nicht gerade zum Vorteil für uns sind. Wehren können wir uns nur in großer Gemeinschaft.

 

Auch in dieser Ausgabe findet Ihr viel Informatives, Lustiges und Besinnliches. Viel Spaß beim Lesen.
Der Vorstand

 

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Wir gratulieren zum runden Geburtstag:
Hedwig Staiger, Gruppe Stockach zum 90.

 

Unsere Hedwig ist ein richtiges Unikum; immer gut drauf,
kommt regelmäßig extra mit dem Zug aus Überlingen nach
Ludwigshafen um an den Stockacher Treffen teilzunehmen.
Ich freue mich immer, wenn ich sie strahlend aus dem Zug steigen sehe.
Von ganzem Herzen alles alles Gute und noch viele schöne
gemeinsame Stunden mit Dir!!
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2012 - meine Reise um die halbe Welt
von Insa Sigl
Im November letzten Jahres war es mal wieder so weit – ich ging mal wieder auf Weltreise – um genau zu sein nach Australien und Neuseeland.

Blick aus einem FlugzeugDie Reise ging zunächst nach Perth in Australien und von dort aus die Küste mit dem Auto in mehreren Etappen entlang gen Norden bis Exmouth; dann mit dem Flugzeug zurück nach Perth.
Von dort dann weiter nach Auckland, Neuseeland.
Es war nicht das erste mal, dass ich mich auf eigene Faust auf den langen Weg machte. Allerdings war es früher einfacher: Zwar war ich nie besonders gut zu Fuß, aber ich brauchte weder ein Auto mit Automatikgetriebe noch behindertengerechte Unterkünfte und konnte auch noch kleinere Wanderungen unternehmen.
Heute reise ich mit meinem „Travelscooter" und muss viele Dinge im Vorfeld abklären um dann die
Zeit auch genießen zu können. Denn es macht keinen Spaß, an Stellen zu reisen, wo ich die
Sehenswürdigkeiten dann gar nicht erst erreiche.
Die Planung beginnt dann beim Flug: Die Anmeldung erfolgt mit dem Kürzel „WCHS" – steht für „Wheelchair Steps" und bedeutet, dass man weder lange Strecken noch Treppenstufen gehen kann. Und dann muss natürlich der Scooter als elektrischer Rollstuhl angemeldet werden. Hier müssen im Vorfeld den Abmessungen angegeben werden und besonders wichtig die verwendeten Akkus. Denn so ein Lithium Ionen Akku, wie sie heute in der Regel verwendet werden, gelten in der Luftfahrt als Gefahrgut.
Also hatte ich im Vorfeld alle Anmeldungen getätigt und zudem alle Unterkünfte in Australien gebucht und sichergestellt dass sie geeignet sind. Mietautos für Australien und Neuseeland waren gebucht. Die notwendigen Papiere für das Mitführen von Betäubungsmitteln dürfen auch nicht fehlen. Hierfür gibt es spezielle Formulare auf denen der behandelnde Arzt genau bestätigen muss, welche Mittel in welcher Anzahl und welcher Dosierung genommen werden. Bisher wollte zwar noch keiner das Formular sehen, aber mit Medikamenten, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen ist nicht zu spaßen.
Bild von PerthVon Zürich über Singapur nach Perth.
Einchecken in Zürich bei Singapore Airlines dauerte etwas, denn trotz Anmeldung wollte die Dame am Check-in erst noch die Abmessungen des Scooters wissen. Irgendwie reicht es scheinbar nicht, dass ich die schon bei der Buchung angegeben hatte. Und dann musste ich erst mal warten bis eine Verantwortliche von der Airline kam und das ok für den Scooter gab. Nachdem das erledigt war, wartete ich auf die Abholung des Rollstuhlservice. Das sind in Zürich immer sehr nette, kompetente MitarbeiterInnen, so dass es zum Teil einem VIP-Service ähnelt.

 

Leider war bereits ziemlich viel Zeit vergangen, so dass aus dem gemütlichen Frühstück in der
Lounge nur noch ein schnelles Frühstück wurde.
Auf der Strecke zwischen Zürich und Singapur fliegt die Singapore Airline seit einigen Jahren mit einem
Airbus A380. Der Flug in diesem größten Passagierflugzeug ist schon ein Erlebnis.
Nach einem ca. elfstündigen Flug landen wir in Singapur.
Dort sollte ich eigentlich direkt meinen Scooter bekommen und wieder vom entsprechenden Service
abgeholt werden. Der bestellte Rollstuhlservice war zunächst nicht da – auch noch nicht als die Besatzung
das Flugzeug verließ. Mein Scooter wurde erst sehr spät gebracht – und dann total nass da es draußen regnete.
Auch als die Damen vom Rolliservice dann da sind, sind sie freundlich und hübsch anzusehen,
aber sehr unorganisiert – eher untypisch für Singapur. Aber irgendwann schaffen sie es, mich zum
nächsten Abfluggate zu begleiten.
Dort kommt dann nochmal die Frage ob denn der Scooter-Akku auch ins Flugzeug darf. Es scheint eher uninteressant zu sein, dass es auf dem Flug zwischen Zürich und Singapur in Ordnung war. Aber dann gibt es ein ok und geht es noch mal ca. 6 Stunden mit einer Boeing 777 weiter nach Perth.
Ankunft in Perth ist gegen 13 Uhr Ortszeit. Hier funktioniert alles reibungslos. Für die Fahrt zum gebuchten
Hotel in der Innenstadt nahm ich mir ein Taxi. Meinen Scooter kann ich ja zum Glück so zusammenlegen
das der in den Kofferraum passt.
Blick vom Wasser auf PerthDas Wetter ist schön – etwa 25 Grad und Sonne! Im Hotel habe ich dann schnell ein paar Sachen ausgepackt und mich dann auf eine Entdeckungstour durch die Stadt gemacht.
Der erste Eindruck war schon mal sehr gut – vor allem ist hier vieles barrierefrei. Da wo sonst viele Geschäfte eine Stufe am Eingang haben befindet sich hier eine gut befahrbare Schräge.
Am Abend war ich dann ziemlich müde, war ja auch eine lange Reise. Nach einem ausgedehnten Schlaf war dann am nächsten Tag die Zeitumstellung größtenteils geschafft – der Zeitunterschied beträgt sieben Stunden.
Am späten Vormittag habe ich dann eine Schifffahrt auf dem Swan River gemacht.
Am Nachmittag wollte ich dann eigentlich in den Botanischen Garten (King’s Park). Auf dem Weg dorthin streikte dann allerdings mein Scooter. Da der Park auf einer Anhöhe liegt, führt die Zufahrtsstraße leider recht lange bergauf. Hier machte dann der Motor meines Scooters schlapp – zuerst ging gar nichts mehr. Nachdem es definitiv nicht mehr bergauf ging, lies ich mich erst mal den Weg wieder runterrollen.
Unten angekommen funktionierte nach kurzer Zeit der Motor zum Glück wieder. Wahrscheinlich war der Motor nur zu heiß geworden und hatte sich deshalb abgeschaltet. Der Besuch des Parks hatte sich damit allerdings erledigt. Stattdessen habe ich mir bei schönem Wetter die Stadt angesehen.
Am nächsten Tag besuchte ich dann Australiens älteste Münzprägeanstalt (Perth Mint).
Während der Führung wurde u.a. auch gezeigt, wie Goldbarren gegossen werden.
Auch konnte man einen großen Goldbarren anfassen – aber leider nicht mitnehmen. (war auch ziemlich schwer).
Am Nachmittag tat ich dann noch was für meine Bildung und besuchte die Kunstausstellung „from Picasso to Warhol".
Am dritten Tag nach meiner Ankunft in Perth habe ich dann mein Mietauto geholt und mich damit auf den Weg nach Norden gemacht. Mehr davon gibt es im nächsten Heft. Insa

 

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Besuch Landesgartenschau 2013 in Sigmaringen

 

Am 20.08. chauffierte Hilmar 3 Freunde und mich zur Landesgartenschau in Sigmaringen.
LandesgartenschauGute Beschilderung, ausreichend Parkfläche und zügige
Abfertigung an der Kasse, dazu
herrlicher Sonnenschein versprachen einen schönen Tag.
Und wir waren wirklich begeistert!
Über sehr übersichtlich und thematisch sortierten (meist) Hochbeeten thronte die Sigmaringer Burg.
Hatten die Veranstalter wegen des nassen Frühjahrs schon Bedenken, so zeigte die Natur was sie drauf hat. Üppig blühende Beete, hunderte von bepflanzten Schubkarren und Kübeln, Landesgartenschau 2ein Kletterpark, ein Kinderspielplatz mit originellen Spielgeräten aus Holz, Züchter aller möglichen Kulturen, Grabgestaltung, Umweltschutz und und und….
Natürlich war auch ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt; es gab Musik- und Tanzdarbietungen.
In der verlockenden Kneippanlage habe ich mir dann eine klitschnasse Hose geholt, aber die Abkühlung tat den gestressten Füßen sehr gut und dank der Sonne war ja auch alles ganz schnell wieder trocken.
Es war ein sehr schöner, wenn auch anstrengender Tag, was ich dann anderentags spüren Landesgartenschau 3musste. Doch die tollen Eindrücke der Formen, Farben, Arrangements und die frohe Gemeinschaft haben das allemal ausgeglichen. Annette

 

 

 

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15-jähriges Jubiläum der vernetzten Selbsthilfe
und Selbsthilfekontaktstelle im Landkreis Konstanz
23.10.2013 im Landratsamt KN

 

Von 10.30 bis 12.30 Uhr fand eine Mitgliederversammlung statt an der ich teilgenommen habe.
Es waren reichlich Mitglieder anwesend.
Die Tagesordnung umfasste die Vorstellung des Sprecherrats, einen Jahresrückblick,
Kassenbericht und die Planung für 2014.
Der Sprecherrat besteht aus mindestens 7 Gruppenleitern verschiedener
Selbsthilfegruppen. (Kerstin gehört seit längerem schon dazu).
Bei dieser Gelegenheit habe ich der Wahl als Beirat zum Sprecherrat zugestimmt. Die Fülle der Anforderungen und Informationen, sowie die Vertretung eigener Interessen, macht es aus meiner sicht einfach erforderlich sich hier in größerem Rahmen einzubringen.
Für mich bedeutet das allerdings auch mehr Termine und mehr Arbeit.
Die Feier zum Jubiläum begann dann um 14 Uhr. Da Gebhard krank war, unterstützte mich da Hilmar.
Nach einem guten Mittagessen begrüßten Johannes Fuchs, Selbsthilfekontaktstelle und Dennis Riehle, vorsitzender des Sprecherrats die geladenen Gäste. Allen voran die Gattin des Ministerpräsidenten Gerlinde Kretschmann. Diese verwies in der Podiumsdiskussion auf das Potenzial der jungen Menschen. Sie gehe fest davon aus, dass diese bereit seien, sich nach ihren Kräften in die Gesellschaft einzubringen – auch in der Selbsthilfe.
Lob und Wertschätzung drückten auch Phillip Gärtner, als Vertreter des Landrats,der Sozialbürgermeister der Stadt Konstanz, Dr. Andreas Osner, der Chefarzt u. Leiter des Krebszentrums im Gesundheitsverbund Hegau-Bodensee in Singen Prof. Dr. Jan Harder, der Chefarzt für Innere Medizin am Klinikum KN. Prof. Dr. Marcus Schuchmann, Torsten Kalb, Fachbereichsleiter für Soziales bei der Stadt Singen, der Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums am Klinikum KN und Lisa Sophia Friedrich - Schmieder von den Schmieder Kliniken und Andreas Jung Bundestagsabgeordneter in ihren Statements aus. Dennis Riehle bedankte sich beim Landrat für die großzügige Unterstützung des Ehrenamtes, ohne die vieles nicht möglich wäre.
Großer Dank auch an Johannes Fuchs, Annemarie Korherr und Andrea Kutscha, die sich mit einem Teil ihrer Arbeitskraft der Förderung des Selbsthilfewesens hier vor Ort sehr engagiert widmen.
Mit Witz und Sketch sorgte dann Sigrun Mattes, bekannt als die „Kuh vom Lande“
für einen entspannten und fröhlichen Abschluß.
Den verantwortlichen Organisatoren ein großes Lob für diesen gelungenen Tag.
Annette und Hilmar

 

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Konstanzer Oktoberfest

 

Eine kleine Gruppe traf sich am 2.9. zum Bummel über den Festplatz und anschliessender Einkehr.
Schon am frühen Nachmittag war das Gelände gut besucht.
Im Zelt ging es noch etwas ruhiger zu, trotz der fetzigen Blasmusikkapelle.
Überraschender Weise gab es aber auch die Möglichkeit hinter dem Zelt draußen zu sitzen. Es war zwar etwas zugig, aber solange wir ein paar Sonnenstrahlen einfangen konnten, war es sehr angenehm.
Natürlich kam auch deftiges Essen und Bier auf den Tisch!
Und natürlich gab es viel zu erzählen und zu lachen.
Bei solchen Begebenheiten lernt man sein Gegenüber von einer ganz anderen Seite kennen. Uns hat dieser Nachmittag richtig Spaß gemacht und gut getan.
Hilmar Schroeter

 

 

 

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Jubiläum – 30 Jahre Rheuma-Liga Arbeitsgemeinschaft
Singen-Konstanz-Radolfzell am 12.10.2013 im Bürgersaal in Singen

 

Unser Selbsthilfeverein chron. Schmerzen wurde hierzu eingeladen. Hannelore Boeckler und Edita Eitelhuber vertraten unseren Selbsthilfeverein und nahmen an dem Fest teil Frau Christa Lasch, 1. Vorsitzende von o.g. Arbeitsgemeinschaft organisierte dieses Jubiläum, wofür sie auch für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit gebührend von allen hochgeschätzten Rednern gelobt wurde. Moderatorin Frau Margarete Strübig vom Schlaganfall-SHG Kreis Konstanz e.V. begleitete Frau Lasch mit gebührenden Worten durch den Festakt. Es wurde immer wieder darauf hingewiesen, wie schwer ein Ehrenamt zu meistern sei, die Strukturen sich veränderten und auch leider zu wenig Helfer auf Dauer zu Unterstützung bereit sind. Das Rheuma –auch Kinder sind schon betroffen- so verschieden diese Krankheit ist, so viele Facetten der Krankheit bekannt sind, kann nicht wirklich geheilt werden. Es gibt ca. 9 Millionen Rheuma-Kranke in Deutschland. Es wurde auch betont, daß es wichtig ist, daß man selber für sich verantwortlich ist. Man sollte dann an die drei B denken: BEWEGUNG – BERATUNG – BEGEGNUNG. Bewegung: Auch wenn es Schmerzen bereitet sollte man versuchen sich etwas beim „Sport" so weit wie es geht –z.B. Hände nach oben zur Seite- zu bewegen. Der bekannte Spruch: Sport ist Mord stimmt auch zum Teil auch wenn z.B. extra Medikamente zum Sport genommen werden-, meint z.B. Dr. Mattar, gar keine Bewegung „Sport" ist auch „Mord". Alles nach Maß – aber bewegen. Mit Sport z.B. Freude machen, sich zerstreuen. Beratung: Erleichtert vielen chron. Kranken das der Alltag etwas leichter zu bewerkstelligen ist. Begegnung: Ganz wichtig: gesellschaftlich mitmachen, sich engagieren, sich austauschen.
Die Vorträge, die gegebenen Ratschläge, die Lobreden wurden öfters von einer jungen Klavierspielerin und einem jungen Trompeter unterbrochen und mit Begeisterung angehört. Von Jugendlichen des Alevitischen Kulturvereins e.V. Radolfzell wurde ein sehr einfühlsamer Folkloretanz vorgetragen. Zum Schluß animierte eine Gymnastikgruppe/Physiotherapeutinnen den ganzen Saal mit etwas Gymnastik sich zu bewegen. Erstaunlicherweise machten fast alle sehr begeistert mit und fühlten sich anschließend doch von dem langen Sitzen etwas gelockert und konnten sich zur Eröffnung des kalten Buffets begeben.

 

Wir konnten noch mit einigen Anwesenden Gespräche führen und bedankten uns nochmals für die Einladung.
Edita Eitelhuber

 

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„Nepper, Schlepper, Bauernfänger"

Herr Armin Droth von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der
Polizeidirektion Konstanz gibt praktische Tipps und Informationen
zum Schutz vor Straftaten im Polizeirevier Stockach.

 

Zuerst möchte ich hier einmal hervorheben wie unkompliziert und sehr freundlich der Kontakt sowohl mit Herrn Droth, als auch mit dem Dienststellenleiter des Reviers in Stockach, Herrn Streit von statten ging.

 

Es ist durchaus nicht selbstverständlich, dass uns Räumlichkeiten ohne großes Aufheben zur Verfügung gestellt werden. Ein ganz herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen.

 

Danke auch für den freundlichen Empfang und die reichliche Bewirtung.

 

Jetzt aber zur Sache! Wie dreist doch einige Zeitgenossen und wie unbedarft und gutgläubig wir doch sind! Es war einfach erschreckend, was Herr Droth uns da zu Kaffeefahrten, Geldwechsel und Telefonkriminalität mit anschaulichen Bildern zeigte und in deutlichen Worten schilderte.

 

Obwohl Kaffeefahrten ja schon immer mit einem „G`schmäckle“ behaftet sind, ist es erschreckend, wie viele Leute immer noch auf unseriöse Werbung hereinfallen und wie z.T. gar brutal die Veranstalter durchgreifen. Achtung bei allen unterschriebenen Kaufverträgen – ganz besonders darauf achten, dass ein Abschlussdatum vorhanden ist. So gilt das gesetzliche 14tägige Widerrufsrecht!!!

 

„Können sie mir 2 € für die Parkuhr wechseln?“ Mit dieser Bitte ist bestimmt an jeden mal jemand herangetreten. Und 90% sind es ehrliche Bürger. Doch es gibt auch ganz gerissene Zeitgenossen; schnell in ein Gespräch vertieft, den Geldbeutel rausgeholt und oh Schreck, später stellt man fest, es fehlen auch Scheine! Ein guter Tipp: immer ein paar Münzen lose in der Jackentasche – man will ja gern helfen – und ist das Passende nicht dabei – dann hat man guten Willen gezeigt.

 

Geldbeutel gehören nicht in die Gesäßtasche; Einkaufstaschen immer in die Hand (kurz von Einem abgelenkt und Ratz Fatz ist das Geld mit einem Komplicen aus dem Einkaufswagen verschwunden).

 

Der „Enkeltrick“ hat in den letzten Monaten besonders viel Schlagzeilen gemacht; ist aber schon uralt. Man glaubt, man selbst würde nie darauf reinfallen, aber diese Gauner gehen so raffiniert und psychologisch vor,
da sollte man sich nie sicher sein!

 

Immer darauf bestehen, zurückzurufen, sich nicht in der eigenen Wohnung treffen und keine Boten akzeptieren. Im Zweifel die Polizei benachrichtigen.

 

Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft machen manchmal etwas blauäugig und unvorsichtig.

 

Wir hatten wirklich einen sehr informativen und interessanten Nachmittag.

 

Hoffentlich halten wir uns an die gleich gemachten guten Vorsätze.

 

Wir haben Informationsbroschüren mitgenommen, die wir allen gerne zur Verfügung stellen.
Bitte einfach bei Annette melden.

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Adventsbasar 17.11.2013 im KWA Rosenau

 

Adventsbasar RosenauAdventsbasar Rosenau 2

 

 

 

 

 

Adventsbasar Rosenau 3Adventsbasar Rosenau 4

 

 

 

 

 

 

 

Dank unserer fleißigen Bastler waren wir wieder gut bestückt und haben auch ein gutes Ergebnis eingebracht.
Hannelore und Gerlinde mit den „Rennern“ Tischsets (aus Kalendern) und „Schlafanzügen“ aus Geschirrtüchern.
Neu dabei die Stockacher Elke Kempter und Marliese Stützle mit wunderschönen Kerzen und Schmuck.

 

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Mein Aufenthalt im Schmerztherapiezentrum Bad Mergentheim

 

Beitrag von Kerstin Kuhny
Vor kurzem war ich zum 2. Mal im Schmerztherapiezentrum in Bad Mergentheim und wie beim 1. Mal geht es mir nach der Behandlung dort viel besser. Die Klinik liegt etwas abseits in Löffelstelzen, das 3 km von Bad Mergentheim entfernt ist. Hier kann man die herrliche Ruhe genießen und es gibt auch viele Wanderwege. Wer nach Bad Mergentheim möchte, kann den Klinikbus nutzen, der nachmittags runter fährt oder den Stadtbus, der stündlich fährt.
Wenn man noch gut zu Fuß ist, kann man auch laufen.

 

Die Klinik ist mit nur 56 Patienten sehr familiär. Das Personal, von den Reinigungskräften bis zum Chefarzt, kennt einen mit Namen und ist ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Ich habe nicht keinen kennen gelernt, von dem ich das nicht sagen kann. Man merkt auch sehr deutlich, dass sich das Personal auch untereinander sehr gut versteht und dort auch eine sehr gute Arbeitsatmosphäre herrscht, was mir auch mehrmals von den Mitarbeitern bestätigt wurde. Das wirkt sich natürlich auf das gesamte Klima in der Klinik, das sehr positiv ist, aus. Zumindest habe ich es so empfunden.

 

Die Behandlungen sind sehr vielfältig. Es gibt eine physikalische und eine psychologische Abteilung sowie die ärztliche Behandlung. Die physikalische Abteilung bietet die klassische Krankengymnastik, Massagen, Lymphdrainage und Wirbelsäulengymnastik und Wassergymnastik in der Gruppe. Außerdem kann man hier verschiedene Elektrotherapien, wie z. B. Magnetfeldtherapie sowie eine Behandlung mit Rotlicht bekommen.
Die pschyologische Behandlung umfasst Einzel- und Gruppentherapien, die zu verschiedenen Themen angeboten werden. Ich habe von beidem sehr profitiert.
Die ärztliche Behandlung findet mindestens 1 x pro Tag statt. Dadurch, dass ein Arzt nicht ganz so viele Patienten hat, können sie sich mehr Zeit nehmen, was mir oft zugutegekommen ist. Die ärztliche Behandlung ist sehr vielfältig, so dass ich hier nicht alles aufzählen kann. Viel wird aber mit Nervenblockaden in einer Spritzentherapie gemacht, die mir sehr geholfen hat.
Was ich besonders gut gefunden habe, ist, dass sämtliche Behandlungen mit den Patienten besprochen werden und man zu nichts gezwungen wird. Allenfalls werden Empfehlungen ausgesprochen.
Mein Fazit:
Ich würde jederzeit wieder dorthin gehen und kann die Klinik aus meiner Sicht sehr empfehlen. Ich möchte aber auch betonen, dass dies nur meiner persönlichen Erfahrung entspricht. Es gab auch Patienten, denen man dort nicht so gut helfen konnte. Zum Glück gehörte ich nicht dazu.
Kerstin Kuhny

 

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Sommerfest im Haus Christina

 

Sommerfest Haus ChristinaEin wunderschönes Fest mit Musik im Garten an der Konzilstraße lockte bei strahlendem
Sonnenschein viele Angehörige und Besucher an. Sehr leckere und reichliche Gaumenfreuden sowie die fröhliche Stimmung brachten eine willkommene Abwechslung in den Alltag der Bewohner. Wir waren mit einem kleinen Verkaufsstand vertreten und mit dem Erlös sehr zufrieden.
Ein Lob an das Team des Hauses, das sich sehr engagiert hatte.
Hannelore Boeckler
Und ein Lob und Dankeschön an Hannelore, die den Stand ganz allein betreut hat.
Annette

 

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Besuch des Schmerzzentrums am Kantonspital St.Gallen, Schweiz

Bei eisigen Temperaturen holte Annette mich gegen 10 Uhr in Allensbach ab.
In Konstanz stiegen wir dann auf die Bahn um, um entspannt den uns ermöglichten
Gesprächstermin mit Dr. Ott im schweizerischen St. Gallen wahrzunehmen.
Dazu muß ich auch sagen, dass wir weder die Klinik, noch den Arzt kannten, den wir für
unsere Schmerztage gewinnen wollten.
Es war eine sehr angenehme Fahrt durch eine herrliche Winterlandschaft; so viel Schnee
hatten wir hier lange nicht gesehen.
Währenddessen hatten wir beide auch Gelegenheit uns näher kennen zulernen und über die
Gruppenarbeit zu sprechen. Für mich war das ja doch großes Neuland.
Kurz vor St.Gallen waren wir uns klar, dass allein diese Zeit für uns schon sehr fruchtbar war.
Hui, da pfiff ein kalter Wind am St.Galler Bahnhof und es herrschte reger Betrieb.
Direkt vor dem Haupteingang fuhren viele Busse, aber welchen sollten wir nehmen.
Da lief eine junge Frau recht zügig auf uns zu, die ich kurzerhand ansprach; sie war Krankenschwester
an besagtem Klinikum und gab uns so freundlich Auskunft, ja sie begleitete uns sogar direkt zum
Abfahrtspunkt, obwohl sie (zwar nicht dienstlich) in Eile war. Ja, sie war bemerkenswert
hilfsbereit und freundlich und das sollte man eben auch mal erwähnen!
Das Kantonsspital St.Gallen ist eine ganze Stadt für sich. Doch durch die gute Ausschilderung
und den uns vorab zugesandten Wegeplan haben wir unser Ziel schnell gefunden. Jetzt erstmal
aufwärmen und wenn möglich einen warmen Kaffee; es hat doch angestrengt.
Ein heller, freundlicher Eingangsbereich stach uns direkt ins Auge. Wir konnten nur staunen über die
angenehme Atmosphäre die von der farblichen und künstlerischen Gestaltung ausging – ein Wohlfühlambiente,
dass sicher so manchem Patienten die Angst und Anspannung nimmt.
Nachdem Annette uns angemeldet hatte, dauerte es gar nicht lange und ein sehr sympathischer Arzt
kam auf uns zu. Wir hatten gehört, wie er an der Rezeption bat, die nächste Stunde nur in dringenden
Fällen gestört zu werden, da er sich in einer Besprechung befinde. Das hat uns doch aufhorchen lassen.
Bei einer guten Tasse Kaffee erklärten wir den Grund unseres Kommens. Dr. Ott erklärte uns den Aufbau
des Schmerzzentrums, die Arbeit des interdisziplinären Teams und der fachübergreifenden Zusammenarbeit
von Klinik und niedergelassenen Ärzten. Mit einem sehr motivierten Team aus Anästhesiologie, Neurochirurgie, Psychosomatik, Physio- u. Ergotherapie, dem Sozialdienst, dem Pflegedienst und auch Selbsthilfegruppen
werden hier nicht nur ständig neue Therapieansätze erarbeitet, sondern auch Strukturen überarbeitet und bessere, schnellere und unkompliziertere Kommunikations- und Behandlungsmöglichkeiten gesucht.
Hauptaugenmerk liegt auf der ambulanten Versorgung der einzelnen Patienten.
Diese kommen zuerst zu einem Gespräch, einer Untersuchung, dann wird er dem Team vorgestellt und
es wird ein Behandlungskonzept erarbeitet.
Ca. 3 Monate später stellt er sich dann erneut dem Team und schildert Befinden, Fort- oder Rückschritte.
Darauf wird dann weiter aufgebaut.
(Das alles hat Dr. Ott ja dann schlussendlich an den Schmerztagen sehr detailliert aufgezeigt.)
Ich kann nur sagen, dass wir mit offenem Mund zugehört haben; von alledem können wir hier nur träumen.
Annette sprach dann auch die Finanzierung an und es zeigte sich, dass auch hier keine schwarzen
Zahlen erwirtschaftet werden, die Klinikleitung hat aber den sozialen- und wirtschaftlichen Nutzen dieser
Arbeit erkannt und unterstützt daher die engagierten Bemühungen des Teams.
Nach einer sehr informativen Stunde, zeigte Dr. Ott uns noch einige Behandlungsräume, erklärte
Behandlungsabläufe und besorgte uns reichlich Infomaterial über das Schmerzzentrum St. Gallen.
Dann machte er uns darauf aufmerksam, dass es einen Bahnhof fast direkt hinter dem Haus gibt.
Das haben wir gerne gehört, denn es war nach wie vor sehr kalt, ungemütlich und schneite. Gott sei
Dank mussten wir nicht lange auf unseren Rückzug warten, denn es zog auf dem Bahnsteig wie
verrückt – auch die Schweiz spart an Bahnhofsgebäuden und Personal.
Tat das gut in einem warmen, gemütlichen Abteil zu sitzen!
Es gab da noch so eine schöne Begebenheit im Zug:
Uns gegenüber saß bereits eine ältere Dame, die mit uns das Gespräch suchte.
Sie kommt jedes Jahr 2-3 aus Finnland angereist um einen kranken Freund in einem Pflegeheim
zu besuchen, selbst schon über 80!
Es war dann direkt schade, dass sie vor uns aussteigen musste. Ihre Erzählungen gingen so richtig ans Herz.
In Konstanz sind wir noch kurz in ein Stehcafè eingekehrt, da wir keine Gelegenheit für ein Mittagessen hatten.
Wir waren uns einig, dass der Beitrag von Dr. Ott ganz wichtig für uns war. Seine Bedenken, dass es als
Abwerbung angesehen werden könne, haben wir wohl zerstreuen können.
Und von so einem Schmerzzentrum träumen darf man ja………………..
Gebhard

 

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Jubiläum – 30 Jahre Rheuma-Liga
Arbeitsgemeinschaft Singen-Konstanz Radolfzell
am 12.10.2013 im Bürgersaal in Singen

 

Unser Selbsthilfeverein chron. Schmerzen wurde hierzu eingeladen. Hannelore Boeckler und Edita Eitelhuber vertraten unseren Selbsthilfeverein und nahmen an dem Fest teil.
Frau Christa Lasch, 1. Vorsitzende von o.g. Arbeitsgemeinschaft organisierte dieses Jubiläum, wofür sie auch für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit gebührend von allen hochgeschätzten Rednern gelobt wurde.
Moderatorin Frau Margarete Strübig vom Schlaganfall-SHG Kreis Konstanz e.V. begleitete Frau Lasch mit gebührenden Worten durch den Festakt.
Es wurde immer wieder darauf hingewiesen, wie schwer ein Ehrenamt zu meistern sei, die Strukturen sich veränderten und auch leider zu wenig Helfer auf Dauer zu Unterstützung bereit sind.
Das Rheuma –auch Kinder sind schon betroffen- so verschieden diese Krankheit ist, so viele Facetten der Krankheit bekannt sind, kann nicht wirklich geheilt werden.
Es gibt ca. 9 Millionen Rheuma-Kranke in Deutschland.
Es wurde auch betont, daß es wichtig ist, daß man selber für sich verantwortlich ist. Man sollte dann an die drei B denken: BEWEGUNG – BERATUNG – BEGEGNUNG.
Bewegung: Auch wenn es Schmerzen bereitet sollte man versuchen sich etwas beim „Sport“ so weit wie es geht –z.B. Hände nach oben zur Seite- zu bewegen. Der bekannte Spruch: Sport ist Mord stimmt auch zum Teil auch wenn z.B. extra Medikamente zum Sport genommen werden-, meint z.B. Dr. Mattar, gar keine Bewegung „Sport“ ist auch „Mord“. Alles nach Maß – aber bewegen. Mit Sport z.B. Freude machen, sich zerstreuen.
Beratung: Erleichtert vielen chron. Kranken dass der Alltag etwas leichter zu bewerkstelligen ist.
Begegnung: Ganz wichtig: gesellschaftlich mitmachen, sich engagieren, sich austauschen.
Die Vorträge, die gegebenen Ratschläge, die Lobreden wurden öfters von einer jungen Klavierspielerin und einem jungen Trompeter unterbrochen und mit Begeisterung angehört. Von Jugendlichen des Alevitischen Kulturvereins e.V. Radolfzell wurde ein sehr einfühlsamer Folkloretanz vorgetragen. Zum Schluß animierte eine Gymnastikgruppe/Physiotherapeutinen den ganzen Saal mit etwas Gymnastik sich zu bewegen.
Erstaunlicherweise machten fast alle sehr begeistert mit und fühlten sich anschließend doch von dem langen Sitzen etwas gelockert und konnten sich zur Eröffnung des kalten Buffets begeben.
Wir konnten noch mit einigen Anwesenden Gespräche führen und bedankten uns nochmals für die Einladung.
Edita Eitelhuber

 

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Letzte Ruhe unter Bäumen
Ein Beitrag zur Führung durch den „Ruhewald St. Katharinen“

am 09. Oktober 2013 von Heinz Höpfner

 

Der Mensch hat die Eigenschaft negativen Sachen die ihn belasten gerne vor sich her zu schieben, ob das jetzt die Niederschrift eines Testamentes ist, oder mit den Angehörigen über die verschiedenen Formen einer Beerdigung zu sprechen.
Alles um uns herum ist stetig Veränderungen ausgesetzt und so hat man heute eine Vielzahl von Möglichkeiten der Gestaltung von Grabstätten und außer der Erdbestattung, Urnenbeisetzung, Seebegräbnis, Gedenktafel in einer Wand, dem anonymen Begräbnis ist in den letzten Jahren die letzte Ruhestätte unter Bäumen hinzugekommen.
An einem milden und windstillen Oktobertag besuchte eine kleine Gruppe unserer Selbsthilfe Vereinigung den „Ruhewald St. Katharinen“ auf dem Bodanrück in der Nähe von Langenrain.
Der Ruhewald hat eine sehr schöne Schutzkapelle, die in ihrer Inneneinrichtung sehr schlicht und einfach mit Kerzen bestückt und alles aus Holz sehr angenehm ausgestattet ist.
Hier in dieser Schutzkapelle findet auf Wunsch die Trauerfeier statt und die Angehörigen können einen Pfarrer aus ihrer Gemeinde für die Trauerfeier nehmen, einen freien Redner oder jemandem vom „Waldruhteam“.
Vor der Urnenbeisetzung im Wald haben die angehörigen die Möglichkeit einen Ruhebaum auszusuchen. Diese sind über viele Jahrzehnte sehr schön gewachsen in unterschiedlicher Lage, z.B. mit Seesicht, direkt im Wald oder am Wegesrand Nach Standort richtet sich dann auch die Preiskategorie.
Es besteht die Möglichkeit einen Platz, mehrere Plätze oder einen ganzen Baum zu erwerben ( von 500 bis 5.000 Euro). Der Ruhewald ist auf einen Zeitraum von 99 Jahren ab Eröffnung 2011 angelegt und so ergibt sich dann je nach Bestattungsjahr die Liegezeit.
An den Bäumen sind kleine Namensschildchen angebracht und man sah Ruhebäume wo mehrere Schilder waren.
Die Ruhestätten sind im Umkreis von 2 m um den Baum verteilt; 12 an der Zahl.
Oft konnten wir noch Blumen oder Blüten an den Urnengräbern sehen.
Wenn mman jahrelang auf die Friedhöfe in unseren Städten geht, ist man doch an eine oft bunte Bepflanzung gewöhnt und hier im „Ruhewald St. Katharinen“ lässt man der Natur freien Lauf (Bepflanzungen sind nicht gestattet).
Für mich persönlich war es etwas gewöhnungsbedürftig und nur von dieser großen Stille in dem Wald war ich als Stadtmensch stark beeindruckt.
Es war für alle sehr interessant diese form der Bestattung und eine gute auklärung durch das Personal zu erfahren und jeder machte sich seine Gedanken.
Bei Kaffee und Kuchen ließen wir im Gasthaus „Trube Stube“ in Dettingen den erlebnisreichen Tag ausklingen.
Von gedrückter Stimmung keine Spur!
Heinz Höpfner

 

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Aus Heft 2/2010
Perfektionismus ist der größte Feind der Lebensqualität
Ausgerechnet ein Lehrer, bei einem Elternabend hat mir vor kurzem den Satz/Weißheit eingebrannt.

Er geht mir nicht mehr aus dem Kopf, und das ist gut so.
Denke ich 20-30 Jahre zurück, als ich in der Hauptblüte meines beruflichen
Schaffens war,
hatte ich zwar große, schöne und unvergessliche Erfolge.
Aber Lebensqualität? Was ist das?
Fünfzehn Stunden und mehr mindestens an sechs Tagen die Woche.
Unersetzlich, im Beruf erfolgreich und anerkannt.
Das aufwachsen der Kinder, schade schade habe ich nur einen kleinen Bruchteil miterlebt,
für Freunde Zeit, schwierig.
Denn irgendwann musste auch ich schlafen.
Perfektionismus, Erfolg, Pünktlichkeit und Arbeiten bis zur Erschöpfung.
Warnsignale des Organismus in Perfektion verdrängt. Was folgt Herzprobleme, Burnout,
Reha, Vorträge, gute Vorsätze wie lange?
Nicht lange. Viele Jahre später, während einer Kur, durch einen Sportunfall aus der beruflichen
Erfolgsspur abrupt raus gerissen. Und nun? Behinderung, Leere, Unbrauchbar, Wertlos,
Depression, Almosen, Bedauern, Hass.
Was waren nun die Erfolge von damals Wert?
Nichts, habe ich durch meinen Perfektionismus wertvolle Jahre verschenkt?
Ja, es ging auch ohne mich weiter. Ich wurde ersetzt Punkt. Sechs sehr schwierige Jahre
sind nun wieder vergangen in denen ich mich mit vielen ungewohnten und für mich nutzlos
erscheinenden Dingen befassen musste. Ich soll lernen, dass es zwischen Schwarz und Weiß
auch viele Graustufen gibt, schwierig. Krumm, schräg muss nicht unbedingt hässlich sein noch
schwieriger, denn akkurat ist nun mal gerade.
Nun verfolgt mich der Satz des Lehrers vom Elternabend:
Perfektionismus ist der größte Feind der Lebensqualität
Ich glaube, selbst noch in den end fünfziger kann man was lernen, sogar noch von Lehrer.
Gebhard

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Aus Heft 02/2008
Liebe Mitglieder,
ich freue mich sehr, dass es wieder geklappt hat rechtzeitig zur Weihnachtsfeier und zum
Jahres Abschliß unsere Mietgliederzeitschrift fertig zu stellen.
Und wenn ich hier so am PC sitze und denke, schreib mal das Vorwort, dann erst sehe ich ,
was so alles in 12 Monaten los war.
Und ganz viele "kleine guten Taten" kommen gar nicht oder nur so nebenbei hier bei mir an.
Für all dieses ist nun auch die Mitgliederzeitung gedacht. Sie soll einen kurzen Überblick
über den Verien geben, einiges in Erinnerung rufen, die neuerungen im Gesundheitswesen
erläutern, ja und von den Kleinigkeiten, die oft so gut tun berichten.
Da sind zum einen die Helfer nicht, die sich um unsere Schwerkranken in Konstanz bemüht
haben, als es auch ihnen schlecht ging. Gott sei Dank sind sie wieder fit! Oder die im Stockacher
Krankenhaus Mitglieder besuchen; sogar regelmäßig Ursel und Josef bei der langatmigen
Schmerztherapie begleiten.
Und natürlich all die, die Petra mit Besuchen, Briefen oder Anrufen Mut, Zuversicht und Kraft geschenkt haben.
Leider haben wir den Kampf gegen den Krebs und Petra ihe Leben verloren - Danke, all denen,
die es möglich gemacht haben bei der Beerdigung in Saulgau dabei zu sein.

Das macht doch Mut und gibt Kraft - ohne Krankheit hätten wir uns alle nicht kennen gelernt
und so viel Schönes nicht erlebt - .
Und da bekommt auch der Titel G.i.b. Gemeinsam ist besser einen tieferen Sinn.
Mich treibt das weiter an.
Wir konnten 2008 8 neue Mitglieder begrüßen, 2 Austritte, 2 vorliegende Kündigungen und evtl. 2 Neuzugänge am 2009.
Auch das spricht für unsere Arbeit. Aber nun genug der vielen Worte.
Ich wünsche Euch viel Spaß und Unterhaltung beim Lesen.
Annette

'Gib'-Aktuell

G.i.b. Gemeinsam ist besser
Heft
01/2017
Vorwort unsrerer Vorsitzenden Frau Annette de Groot
Vorwort zur Ersten Jahreshäfte 2017

Vortrag beim Kreisseniorenrat am 11.Januar 2017,
Gemeinsames Mittagessen im Landratsamt 01/17
anstelle der Weihnachtsfeier aus 2016
Kreisseniorenrat 2017


- Wunder wirken Wunder
- Die andere Seite des Glücks
Leseecke

Mein schöner Garten
Notburgs Garten

- Manchmal fehlen einem die Worte
- Heilig Abend 2016
Gedanken und Gefühle

Ein ganz besonderes Hotel am Bodensee
Zwei Berichte vom Ferienhotel Bodensee

"Lieber reich und gesund"
Dieser Frage ging die FLG mit fachkundigen Gästen
und kämpferischem Publikum auf dem dritten
Grünen Dialogforum nach.
Die Zweiklassenmedizin

- Das Ärzteteam der Schmerzklinik zu Gast beim
  Gruppentreffen in Konstanz
- Freunde: Dicker als Blut
- Neue Therapie gegen Angst
Es bewegt sich was und ein tolles Team

Vollversammlung Kommunale Gesundheitskonferenz
am 26. April 2017 im Landratsamt
Bericht und Auszüge von Presseberichten
VollversammlungKGK

Sprechzeiten der Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung
im Landratsamt Konstanz Benediktinerplatz 1, Konstanz
Sprechzeiten für Menschen mit Behinderung


- Manchmal
- Manchmal sagen wir Worte, die wir so nicht meinen.
- Manchmal tun wir Dinge, die wir danach bereuen.
- Manchmal.........................
Manchmal




"Die 6. Konstanzer-Schmerztage"

Vorstellung Referentin in Kurzfom:
Frau Dr. Christiane Schwickert
seit `99 am Klinikum Konstanz im Zentrum für Schmerzbehandlung

Seit `02 Oberärztin in der Schmerzklinik
Folgende Zusatzbezeichnungen: Spezielle Schmerztherapie, Notfallmedizin,
Akupunktur und Palliativmedizin

Ärztliche Leitung der Palliativstation (zusammen mit der Onkologie) seit der Eröffnung im Februar `12

Vortrag: Palliativmedizin am Klinikum Konstanz

Referent: Dr. Christiane Schwickert
Datum: 14.6.13
Uhrzeit: 10:45Uhr

Palliativmedizin umhüllt und schützt den Patienten (lat. Pallium Mantel).

In der Palliativmedizin werden Patienten behandelt, die an einer unheilbaren, fortgeschrittenen Tumorerkrankung leiden.
Das Hauptziel ist das Erreichen der bestmöglichen Lebensqualität durch Behandlung von folgenden,
häufig auftretenden Beschwerden
wie Tumorschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, starke Gewichtsabnahme, ausgeprägte Tagesmüdigkeit und körperliche Schwäche.
Auch die häusliche Versorgung wird organisiert und optimiert.

Die Behandlung erfolgt durch ein multiprofessionelles, interdisziplinäres Team bestehend aus Brückenpflege, Ernährungsschwester, Apothekerin, Physiotherapeuten, Psychiaterin, Seelsorge, Sozialdienst, Palliativmedizinerin und Schmerztherapeutin.

In dem Vortrag wird die strukturierte Zusammenarbeit dieses Teams vorgestellt.
Erklärt wird ebenfalls, welche Patienten auf der Palliativstation
behandelt werden und welche Patienten auch auf anderen Stationen im Klinikum
durch das Team betreut werden.
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Sozialstation St. Elisabeth Stockach

Die ambulante Versorgung

 

 

 

Vortrag: Die ambulante Versorgung

Referent: Frau Karin Schneider
Datum: 14.06.2013
Uhrzeit 11:15 Uhr

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Vorstellung Referent in Kurzform:

Herr Dr. Felix Zwicker

1998-2004 Studium der Humanmedizin an der Rheinischen
Friedrich
Wilhelms Universität Bonn
2004 Promotion
2004-2009 Assistenzarzt in der Radiolgischen
Universitätsklinik Heidelberg,
Abtlg. Radioonkologie
Strahlentherapie
2010-2011 Facharzt für Strahlentherapie in der Radiologischen
Universitäts-
klinik Heidelberg,
Abtlg. Radio
onkologie und Strahlentherapie der Universität Heidelberg/Klinische Kooperationseinheit Radioonkologie am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg sowie im Nationalen Krebszentrum Heidelberg
Seit 2011 Leiter der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Klinikum Konstanz im Gesundheitsverbund des Landkreises Konstanz und niedergelassen in der Gemeinschaftspraxis Prof. Zwicker und Partner

Vortrag: Schmerztherapeutische Strahlentherapie

Referent: Dr. Felix Zwicker
Datum: 14.06.2013
Uhrzeit: 13:45 Uhr

Schmerztherapeutische Strahlentherapie

In diesem Vortrag sollen die Möglichkeiten der Strahlentherapie bei klinischen Schmerzsymptomen dargestellt werden. Die therapeutische, schmerzlindernde Wirkung von Röntgenstrahlen wurde bereits kurz nach deren Entdeckung durch Wilhelm Conrad Röntgen im Jahre 1895 festgestellt. Seither wird diese Therapiemethode bis heute sehr erfolgreich in der Medizin angewandt. Man kann bei der Schmerztherapie zwei Teilbereiche mit grundsätzlich verschiedenen Wirkungsweisen abgrenzen. Zum einem treten oft Schmerzen bei Tumorleiden auf. Es werden hier die vielfältigen Anwendungsweisen der Strahlentherapie und deren technische Möglichkeiten an klinischen Beispielen vorgestellt. Im zweiten Teil des Vortrages werden die sehr erfolgreichen Möglichkeiten der so genannten Entzündungsbestrahlung bei chronischen Gelenkserkrankungen dargelegt. Insbesondere sollen dem Zuhörer die Anwendungsgebiete, der Therapieverlauf und die Verhaltensmaßregeln während der Therapie nahe gebracht werden.

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Vorstellung Referentin in Kurzform:
Frau Dr. Anette Pohlmeier

Studium der Medizin in Heidelberg und Montpellier; Facharztausbildung am Institut für Anästhesiologie der Städtischen Kliniken
Darmstadt und der Uniklinik Frankfurt.

Seit 1995 eigene Praxis in Markelfingen am Bodensee.
Im gleichen Jahr Anerkennung der Zusatzbezeichnung
„Spezielle Schmerztherapie".

Schmerztherapeutische Schwerpunkte sind degenerative Rückenerkrankungen, Migräne, Kopfschmerzen, Tumorerkrankungen und Fibromyalgie.
Leiterin des schmerztherapeutischen Arbeitskreises im Landkreis Konstanz

Vortrag: Schmerzverarbeitung von der Zelle zum Gehirn
Referent:
Frau Dr. Anette Pohlmeier
Datum: 14.06.2013
Uhrzeit: 13:30 Uhr
Kurzfassung:
„In dem Vortrag werden physiologische Mechanismen des chronischen Schmerzes auf zellulärer Ebene und vor allem im Gehirn besprochen. An Hand neuerer funktioneller MRT-Aufnahmen kann nachgewiesen werden, dass bei der Schmerzverarbeitung unterschiedliche Hirnregionen beteiligt sind, die weit über die körperlichen Beschwerden hinaus gehen und Einfluss auf den ganzen Menschen nehmen können .“

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Vorstellung Referent in Kurzfom:
Herr Dr. Alexander Ott

Seit Dez. 11 Leitender Arzt am Institut für Anästhesiologie
Kantonsspital St.Gallen

Seit Juni 11 Administrativer Leiter Schmerzzentrum Kantonsspital St.Gallen
Mai 06 – Dez. 11 Oberarzt mbF (mit besonderer Funktion)
mit stellvertretender Leitung der Bereiche
Gynäkologie / Geburtshilfe, Schmerztherapie und
Präoperative anästesiologische Sprechstunde (PAS)
Kantonsspital St.Gallen

März 08 – Aug. 11 Projektleitung: Schmerzzentrum Kantonsspital St.Gallen (eröffnet 02. Sep.11)
Projektleitung: Reorganisation der anästhesiologischen Schmerzdienste (umgesetzt Aug. 11)
März 10 Diplomprogramm Health Care Management KSSG-HSG
- Diploma of Advanced Studies (D.A.S.) -
Nov. 08 Interventionelle Schmerztherapie SSIPM
(SSIPM: Swiss Society of Interventional Pain Management)
Mai 03 – Mai 06 Oberarzt am Institut für Anästhesiologie Kantonsspital St.Gallen
Schwerpunkt interventionelle Schmerztherapie
Jan. 02 – Apr. 03 Leitender Arzt der Abteilung für Anästhesie am Kantonalen Spital Wattwil
Jan. 02 – Dez. 02 Interimistische Leitung der Abteilung für Anästhesie Kantonales Spital Wattwil
Aug. 00 – Dez. 01 Oberarzt in der Abteilung für Anästhesie am Kantonalen Spital Wattwil
Apr. 00 – Juli 00 Facharzt am Institut für Anästhesiologie der Klinik für Herzchirurgie Karlsruhe
Juli 99 Anerkennung als Arzt für Anästhesiologie
Juli 95 – März 00 Wissenschaftlicher Assistent an der Anästhesiologischen
Universitätsklinik Freiburg i. Br.

Jan. 94 – Juni 95 Arzt im Praktikum am Städtischen Krankenhaus Heilbronn in der Klinik für
Anästhesie und operative Intensivmedizin

Vortrag: Chronische Schmerzen:
Ein vielschichtiges Problem erfordert ein fachübergreifendesVorgehen;
Schmerztherapie am Schmerzzentrum Kantonsspital St.Gallen, Schweiz
Referent: Dr.med. Alexander Ott
Datum: 14.06.2013
Uhrzeit: 14:15 Uhr
Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis. Chronische Schmerzen sind Schmerzen, welche länger als sechs Monate bestehen. Im Gegensatz zu akuten Schmerzen, üben Sie keine Schutzfunktion mehr aus. Durch Auswirkungen auf die Psyche und das soziale Umfeld des Betroffenen, können chronische Schmerzen zu gravierenden Einschränkungen im Alltag führen. Eine vielversprechende Behandlung beruht auf einem multimodalen Therapieansatz, welche neben dem Symptom Schmerz auch die psychologischen und sozialen Aspekte berücksichtigt. Die zunehmende Vernetzung der fachübergreifenden (interdisziplinären) Schmerztherapie führt zu neuen und erfolgversprechenderen Möglichkeiten der Behandlung. Am Beispiel des Schmerzzentrums des Kantonsspital St.Gallen werden diese Möglichkeiten kurz dargestellt.
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Vorstellung Referentin in Kurzform

Frau Renate Hartwig, Autorin

Referent: Frau Renate Hartwig, Autorin
Datum: 14.06.13
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Vortrag: "Geldmaschine Kassenpatient - wo bleibt unser Beitragsgeld"

Vorankündigung zum Vortrag von Frau Renate Hartwig

In ihrem Vortrag entzaubert Renate Hartwig die These vom Solidarsystem. Sie zeigt auf, wie unser Gesundheitssystem auf der Kippe steht. Seit Jahrzehnten Schritt um Schritt demontiert wird es dabei immer teurer. Aber nicht weil wir alle älter oder kränker werden, sondern weil es immer massiver von mächtigen, kommerzgesteuerten Kartellen beherrscht wird. 90 Prozent der Bevölkerung sind Kassenpatienten, Hunderte Milliarden zahlen Kassenpatienten jährlich in dieses System, aus dem über gezielt angelegte Pipelines der Geldabfluss in Kanäle der Gewinnmaximierung umgeleitet wird. Der Kranke, der uninformiert ist und sich nicht wehren kann, fällt durch den Rost! Die Autorin zeigt anhand von Fakten und Fallbeispielen die Kehrseite der schön polierten Medaille unseres Gesundheitswesens auf und nennt Ross und Reiter!
Renate Hartwig kämpft seit Jahren gegen mafiöse Strukturen in unserem Gesundheitssystem. Sie wehrt sich, initiierte eine Bürgerbewegung gegen den schleichenden Umbau unseres Gesundheitssystems in eine Gesundheitsindustrie, in der sich Politiker von Lobbyisten gezielt Rahmenbedingungen diktieren lassen. In der die Ökonomen die Medizin bestimmen, Kassen zu Konzernen werden, Machtkartelle um die Milliarden der Kassenbeiträge pokern, Investoren ihre Profite im Gesundheitsmarkt sehen, sich Ärztefunktionäre diesem Pokerspiel anpassen und der Mensch – ob gesund oder krank – ob alt oder jung – nur noch als Produkt einer finanziellen Wertschöpfungskette gesehen wird!
Sie beweist: Wir befinden uns als Patienten und Beitragszahler in einem Thriller der besonderen Art, in den wir alle verwickelt sind und den wir mit unseren Kassenbeiträgen auch noch finanzieren!
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Vorstellung Referentin
Frau Dr. Sonja Hinder
Fachärztin für Anästhesiologie
Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie
Zusatzbezeichnung Chirotherapie
Zusatzbezeichnung Akupunktur
Verheiratet mit Prof. Dr. Hinder, 2 Kinder.

1986-1993 Studium der Humanmedizin,
Phillips-Universität, Marburg 1986-1991
Univ. of Texas Medical Branch at Galveston,
Texas, USA 1992-1993
Abschluss des Studiums mit dem dritten Staatsexamen
8/1992 bis 11/2001 Ausbildung zur Fachärztin für Anästhesiologie an der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, dabei auch Ausbildung zur Schmerztherapeutin sowohl im Rahmen der postoperativen Schmerztherapie, als auch Versorgung chronischer und onkologischer Schmerzpatienten.
2001 bis 2003 Elternzeit
2004 bis 2007 Fachärztin für Anästhesiologie an der WWU Münster
Seit 2009 Schmerztherapeutin in einer neurologischen Praxis am Klinikum Singen.

Vortrag: Operation des Ileosakralgelenks

Referent: Frau Dr. Sonja Hinder
Datum: 15.06.13
Uhrzeit: 09:30Uhr
Zusammenfassung des Vortrages:
Das Beckengelenk stellt die knöcherne Verbindung zwischen den Beinen und der Wirbelsäule dar. Daher sind Störungen dieses Gelenkes mit vielfältigen Symptomen verbunden und werden oft verkannt. Im Vortrag werden typische Beschwerden und deren Behandlungsmöglichkeiten (nicht-operativ und operativ) vorgestellt.

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Kurzvita für Selbsthilfegruppe Schmerz:

Dr. Joachim Kiefer ist Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Rheumatologie und seit über 10 Jahren als internistischer Rheumatologe in Praxis und Klinik tätig, zuletzt über mehrere Jahre als Oberarzt in einer großen orthopädisch-rheumatologischen Rehabilitationsklinik.
Im Laufe der Jahre erwarb er weitere Zusatzqualifikationen wie Osteologie und Manuelle Therapie. Im Jahr 2012 hat er eine zusätzliche Facharztprüfung zum Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Therapie vor der Ärztekammer abgelegt.
Die Kombination aus internistischer Rheumatologie, Erfahrung in der konservativen Orthopädie, sowie der Osteologie und der manuellen Therapie bietet Gewähr für eine qualifizierte Versorgung und Schmerztherapie durch medikamentöse und nicht-medikamentöse Maßnahmen. Dr. Kiefer wird ab 1.7.13 in eigener Praxis tätig sein.

Vortrag: Rheuma und Schmerz
Referent: Dr. Joachim Kiefer
Datum: 15.06.2013
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Der Begriff „Rheuma“ oder „Rheumatismus“ wird weltweit für alle Beschwerden am Bewegungsapparat gebraucht. Wichtig ist dabei herauszufinden, um welche Art von Rheuma es sich handelt, denn danach richtet sich die Behandlung.
Die Rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung.
0,5 – 1% der Bevölkerung sind betroffen. Die Ursache ist eine Entzündungsreaktion des Körpers, die sich hauptsächlich - aber nicht nur - an den Gelenken zeigt und die zu einer zunehmenden Zerstörung des Gelenkknorpels führen kann.
Die Erkrankung kann heute kontrolliert oder zum Stillstand gebracht werden. Je früher die Therapie beginnt, umso eher lässt sich die Gelenkzerstörung aufhalten, der Funktionsverlust der Gelenke stoppen, Schmerzen vermeiden und die Lebensqualität verbessern.
Im Vortrag werden zunächst im Überblick rheumatische Erkrankungen vorgestellt. Ein Schwerpunkt wird dann auf die Beteiligung des Knochens bei rheumatischen Erkrankungen gelegt:
Denn entzündliches Rheuma erhöht deutlich das Risiko für eine Osteoporose, für Wirbelkörper- und Hüftfrakturen. Dies ist häufig Mitursache für Immobilität oder gar Pflegebedürftigkeit. Auch cortisonhaltige Medikamente – die ebenfalls das Osteoporoserisiko erhöhen können - müssen oft in der Frühphase der Erkrankung zur Schmerztherapie und Entzündungskontrolle und bei Schüben eingesetzt werden.
Auf das praktische Vorgehen im Umgang mit Cortisonpräparaten, sowie insbesondere auf das rechtzeitige Erkennen und Vorbeugen von Komplikationen am Skelettsystem wird eingegangen.

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Kurzvita für Selbsthilfegruppe Schmerz:

Frau Dr.
Dana Mergner studierte von 1994-2001 Humanmedizin an der Universität des Saarlandes in Homburg/Saar. Im Jahr 1999 und 2000 studierte sie für 10 Monate mit Erasmus Austauschprogramm an der Université Lausanne am Centre hospitalier universitaire vaudoise (CHUV). Das Praktische Jahr absolvierte sie am Winterbergkrankenhaus in Saarbrücken (Innere Medizin und Anästhesiologie) und im kantonalen Spital in Uznach (Chirurgie) in der Schweiz.
Nach Abschluss des Studiums begann sie ihre Tätigkeit zunächst als Ärztin im Praktikum, später dann als Assistenzärztin am Universitätsklinikum Tübingen in der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin.
Im Jahr 2003 promovierte sie an der Universität des Saarlandes mit dem Titel „IgG-vermittelte Zytotoxizität gegen Plexus myentericus Kulturen bei Patienten mit paraneoplastischen neurologischen Syndromen.“
Im Jahr 2007 erlangte sie die Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“, im Jahr 2008 den „Facharzt für Anästhesiologie“ und die Zusatzbezeichnung „Spezielle anästhesiologische Intensivmedizin“. Von 2008 bis 2011 arbeitete sie in Berlin an der Charité, Campus Benjamin Franklin, hauptsächlich am dortigen Schmerz- und Palliativzentrum, wo sie 2011 die Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“ erlangte. Im Jahr 2011 wechselte sie ans Klinikum Konstanz, wo sie seit
Oktober 2011 als Oberärztin am Zentrum für Schmerzbehandlung tätig ist.

Vortrag: Das chronische regionale Schmerzsyndrom (Sudeck)
Eine Erkrankung mit vielen Facetten.

Referent: Frau Dr. Dana Mergner
Datum: 15.06.2013
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Das chronisch regionale Schmerzsyndrom - CRPS

Das chronisch regionale Schmerzsyndrom (chronic regional pain syndrom – CRPS) ist ein neuropathisches Schmerzsyndrom, welches sich als inadäquate Konsequenz auf ein Trauma oder auch auf einen anderen schmerzhaften Reiz (Frakturen, Nervenläsionen, Weichteiltraumata) entwickeln kann. Die klinischen Symptome dieses Schmerzsyndroms sind vielfältig und variabel. Sie setzen sich aus sensiblen Störungen wie Spontanschmerzen und Allodynie, aus motorischen Beeinträchtigungen wie aktiven und passiven Bewegungseinschränkungen, Gelenksteife und Dystonie, aus trophischen Veränderungen wie z. Bsp. vermehrtem Haar- und Nagelwachstum und aus sympathischen Symptomen wie Schwellung, Hautdiskoloration oder Hyperhidrosis zusammen.
Der Vortrag soll einen Überblick über die Ursachen, die Symptome und die Pathophysiologie des chronischen regionalen Schmerzsyndroms geben und über die Diagnostik und die verschiedenen Therapiemöglichkeiten informieren.
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Frau Dr. Sabine Strahl

Kurzvita für Selbsthilfegruppe Schmerz:

- Studium der Zahnmedizin mit anschließender Promotion.
- 1996: Zusätzliche Ausbildung im Bereich der Kieferorthopädie.
- 1997 – 2009: Eigene Praxis in der Nähe von
Bremerhaven/Niedersachsen.

- 2001: Zusätzliche Ausbildung in der Hypnose mit Masterabschluss.
- 2006 – 2008: Zusätzliche Ausbildung in der Implantologie
mit dem Abschluss Master of science.
- 2008: zusätzliche Ausbildung in der Parodontologie als Tätigkeitsschwerpunkt.
- 2009: Übergabe der Praxis in Bremerhaven/Niedersachsen.
Übernahme einer Praxis in Konstanz/Baden-Württemberg
Regelmäßige Teilnahme an Weiterbildungen in den Bereichen der Praxisschwerpunkte Implantologie,
Paradontologie und Hypnose.

Vortrag: Hypnose verstehen - Behandlung in der Zahnheilkunde

Referent:
Frau Dr. Sabina Strahl

Datum: 15.06.2013
Uhrzeit: 11:00 Uhr

Zusammenfassung meines Vortrages
„Hypnose verstehen
– Behandlung in der Zahnheilkunde –

Was ist Hypnose ?
Die Beeinflussung des Menschen, in dem man ihn in den Zustand einer Trance versetzt ? Das er hilflos beinflussbar wird ? Er sich dirigieren lässt ?

Diese Vorstellung wird uns bei Showhypnosen in Film und Fernsehen vermittelt. Mit der Hypnose in der Medizin hat dies aber wenig zu tun . Hier liegt die vorwiegende Aufgabe der Hypnosebehandlung im schmerztherapeutischen Bereich. Unter anderem gibt es hier Erfolge in der Geburtshilfe, um Entspannung und Schmerz zu lindern.
In der Zahnmedizin wird die Hypnose neben der Unterstützung der Anästhesie erfolgreich bei der Überwindung einer Zahnbehandlungsphobie eingesetzt. Dies geschieht zum Beispiel im Verarbeiten von Ängsten ( Phobien ) , im Erlernen von Entspannungstechniken und damit auch zur Schmerzbekämpfung.
Mit meinem Vortrag möchte ich die Hypnosebehandlung in der Zahnmedizin verständlich machen , Ängste und Vorurteile ausräumen und Möglichkeiten aufzeigen, wie die Hypnose eine Behandlung, für den Patienten, sehr hilfreich unterstützen kann.

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