Schmerztage aktuell


7. Konstanzer Schmerztage 07.Juni im Klinikum Konstanz
                                                10.Juni im Landratsamt Konstanz

Grußwort Landrat Frank Hämmerle

Am 7. und 10. Juni 2016 finden bereits zum 7. Mal die Konstanzer Schmerztage statt. Als Landrat des Landkreises Konstanz habe ich gerne wieder die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen und heiße Sie dazu sowohl im Klinikum Konstanz als auch im Landratsamt herzlich willkommen.

Chronische Schmerzen können auf unterschiedliche Art und Weise auftreten – sei es im Kopf, im Rücken, in den Gliedern, innerlich oder äußerlich, stechend oder dumpf – um nur wenige Formen zu nennen. Sie alle eint jedoch, dass diejenigen, die sie empfinden, unter ihnen leiden. Damit einher geht häufig einen Verlust an Lebensqualität. Nicht immer erhalten Betroffene aus ihrem Umfeld das notwendige Verständnis und Akzeptanz für ihr individuelles Leiden.

Die Konstanzer Schmerztage widmen sich diesem Thema. An zwei Tagen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fachvorträge und Podiumsdiskussionen zu verschiedenen Themen der Schmerzbehandlung besuchen, sich im persönlichen Gespräch mit Experten und Betroffenen austauschen und sich über zahlreiche Angebote der individuellen Unterstützung umfassend informieren.

Organisiert und vorbereitet wurden die Konstanzer Schmerztage auch in diesem Jahr wieder durch die „Selbsthilfe Vereinigung chronischer Schmerz e.V.“ Stellvertretend für alle Helferinnen und Helfer möchte ich mich bei der 1. Vorsitzenden, Frau Annette de Groot, recht herzlich für ihr ehrenamtliches Engagement bedanken. Darüber hinaus danke ich auch allen Referentinnen und Referenten für ihre Mitwirkung bei der diesjährigen Veranstaltung.

Ich wünsche den 7. Konstanzer Schmerztagen einen erfolgreichen Verlauf und allen Besucherinnen und Besuchern anregende und erkenntnisreiche Gespräche, Diskussionen und Begegnungen.

Für Ihr persönliches Wohlergehen wünsche ich Ihnen alles Gute!

Ihr

Frank Hämmerle
Landrat

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Grußwort OB Uli Burchardt

Liebe Besucherinnen und Besucher,
zu den 7. Konstanzer Schmerztagen
möchte ich Sie recht herzlich begrüßen!

„Den Schmerz an der Wurzel bekämpfen“ –

dieser Titel eines Vortrages der`Schmerztage lässt sich ohne weiteres auf die gesamten Schmerztage übertragen. In den vergangenen Jahren sind neue Therapiemöglichkeiten entstanden, die nicht nur die schmerzende Stelle im Körper in den Mittelpunkt der Behandlung rücken, sondern den gesamten Menschen betrachten.
Dieser ganzheitliche Ansatz hilft in vielen Fällen den
Dauerschmerz zu bekämpfen.

Wichtiger als die Behandlungsmethode ist zunächst, dass Schmerzen ernst genommen werden und nicht einfach ignoriert werden.
Die Schmerztage
leisten durch Information und Aufklärung einen wichtigen Beitrag für die Belange
der Schmerzpatientinnen und -Patienten.
Die Arbeit des Vereins wird
deshalb nicht nur von seinen Mitgliedern, sondern auch von der Ärzteschaft
sehr geschätzt.

Im Namen der Stadt Konstanz bedanke ich mich bei den Mitgliedern für ihr großes Engagement und
wünsche dem Verein eine erfolgreiche Tagung und
für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und Gesundheit!

Ihr

Uli Burchardt
Oberbürgermeister

Mögest du die Kraft haben, die Richtung zu ändern, wenn du die alte Straße nicht mehr gehen kannst.
Irischer Segenswunsch
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Grußwort Uwe Daltoe stellvertretender Geschäftsführer
der AOK Hochrhein-Bodensee

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Schmerzen sind oft nicht nur ein Begleitsymptom einer akuten Erkrankung, sondern können
sich zu einer
eigenständigen, chronischen Erkrankung entwickeln.
Laut einer europäischen
Schmerzstudie leiden etwa 17 Prozent der Deutschen unter chronischen Schmerzen.
Das sind also 14 Millionen Menschen.
Für Betroffene bedeutet diese Krankheit eine große Belastung und hat oft fatale Folgen für den Alltag. Einschränkungen in Beruf und Freizeit, bei Freunden und Partnerschaft führen nicht selten in die Isolation und Depression.
Neben diesen leidvollen
Konsequenzen für den Einzelnen verursacht der Chronische Schmerz auch hohe
Kosten für das Gesundheitssystem.
Das liegt
an häufigen Arztwechseln, falschen Diagnosen, unzureichenden Therapien, langen
Arbeitsunfähigkeitszeiten bis hin zu
Frühverrentungen.

Viele Schmerzpatienten fühlen sich in ihrem Leid alleine gelassen.
In Interessengemeinschaften wie der Selbsthilfe Vereinigung chronischer Schmerz finden diese
Menschen ein Ohr - bei fachlich
kompetente Ansprechpartnern und im Austausch mit anderen Betroffenen.

Als 1. Vorsitzende hat Annette de Groot dafür die
Plattform geschaffen.
Mit ihrem großartigen persönlichen
Engagement trägt sie dazu bei, die Lebensqualität vieler
Menschen
mit chronischen Schmerzen zu verbessern.

Auch die Gesundheitskasse setzt sich jeden Tag in ihren landesweit 230 AOK-KundenCentern
vor Ort mit der Krankengeschichte dieser
bemitleidenswerten Menschen auseinander.
Wir tun alles in
unseren Kräften stehende, damit Schmerzpatienten eine qualitativ hochwertige
ambulante Behandlung durch qualifizierte
Vertragsärzte erhalten.

Seit ihrer Gründung stand und steht die AOK Hochrhein-Bodensee fest an der Seite der
Selbsthilfe Vereinigung chronischer Schmerz.

Wir tun das, weil nach unserer Auffassung Selbsthilfegruppen mit gesundheitsfördernder Ausrichtung
ein ganz wesentlicher
Bestandteil der gesundheitlichen Versorgung sind.
Deshalb haben
wir die Selbsthilfe Vereinigung chronischer Schmerz auch regelmäßig finanziell
unterstützt und uns gerne aktiv in die
fachlichen Diskussionen und Gespräche eingebracht.

Heute finden die 7. Konstanzer Schmerztage statt. Auch dieses Mal ist die AOK Hochrhein-Bodensee
wieder mit voller Überzeugung
dabei. Ich freue mich auf spannende Vorträge von hoch angesehen
Experten und einen angeregten Gedankenaustausch.

Herzlichst Ihr

Uwe Daltoe
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Grußwort Annette de Groot 1. vorsitzende der
Selbsthilfe Vereinigung chronischer Schmerz e.V.

Herzlich willkommen an den 7. Konstanzer Schmerztagen

Unser Leitwort der diesjährigen Schmerztage ist „Miteinander“.

Unter diesem Aspekt haben wir den bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz
in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Schmerzbehandlung am Klinikum Konstanz auch

in die Schmerztage einbezogen und so sind wir am 07.06. im Klinikum
und am 10.06. im Landratsamt zu Gast.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Landrat Hämmerle, dass er wieder die Schirmherrschaft
übernommen hat und die Unterstützung des Teams der Schmerzklinik.

Miteinander steht für uns als Selbsthilfegruppe in erster Linie für einen verständnisvollen
Umgang in der Gruppe, für Austausch und gegenseitige Unterstützung.

Hier und heute geht es uns aber um das Miteinander von Arzt und Patient, den Fachärzten,
Kliniken und Therapeuten. Also das interdisziplinäre, multimodale Behandlungskonzept.
Wir werden in den Vorträgen immer wieder auf diesen Begriff treffen.

Wir Patienten stellen aber leider immer wieder fest, dass darüber sehr viel gesprochen,
aber nicht gehandelt wird.

Darauf wollen wir hier aufmerksam machen und einen Anstoß geben dies zu ändern.
Schmerzmittel zählen zu den meist verschriebenen und frei verkäuflichen Arzneimitteln.
Tendenz steigend.
Und doch kommen in den letzten Jahren immer mehr chronisch Schmerzkranke in die
Sprechstunde und Gruppentreffen und fragen nach Alternativen z.B. aus Naturheilkunde und Homöopathie.

Und so haben wir zu dieser Veranstaltung Fachleute eingeladen, die sowohl schulmedizinische, als auch naturheilkundliche Behandlungsmethoden vorstellen.

Ein herzliches Dankeschön allen Referenten, für ihr Engagement und damit Unterstützung
und Wertschätzung unserer Arbeit.

Unser aller Wunsch ist es, dass Schulmediziner und Komplemäntarmediziner gemeinsam einen guten
Weg für Patienten finden. Das heißt, dass die einen die anderen nicht
belächeln oder miesmachen.

Das verunsichert den Kranken. Es zeigt sich ja auch durchaus, dass es sehr gut harmonieren und helfen kann.

Ebenso wichtig ist es uns Betroffenen klarzumachen, dass es ohne ihr Dazutun nicht funktioniert.

Musik hat schon lange Einzug in Zahnarztpraxen und einigen Kliniken gehalten.
Die beruhigende, entspannende Wirkung ist länger bekannt und so wird sie nun auch vermehrt
in der Schmerzbehandlung eingesetzt. Der Beitrag macht die Anwendung und Wirkung anschaulich.
Machen Sie mit. Im Foyer des Landratsamtes zeigen wir Projekte unserer Mitglieder.

Die Kreativgruppe bietet ihre Arbeiten zum Verkauf.
In Stockach haben sich Mitglieder zum Malen zusammengefunden und stellen die Ergebnisse aus.

Die Arbeit mit Impulskarten hat Konstanzer Mitglieder sehr überrascht und zu einem sehr intensiven
Miteinander geführt. Sie dürfen sich an unserem Info-Stand gerne darüber informieren und auch gerne mitmachen.

In den Medien taucht in letzter Zeit immer wieder ein sehr umstrittenes Thema auf:
Cannabis!
Heilmittel oder Suchtdroge? Zu diesem Thema haben wir zwei Ärzte, einen Apotheker und einen

Anwalt zu einer Diskussionsrunde eingeladen. Sie sind alle eingeladen sich mit Ihren Fragen an der
Debatte zu beteiligen.
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt und viele hilfreiche Informationen.
Es würde uns sehr freuen, wenn Sie unsere Gruppentreffen aufsuchen würden.

Miteinander läßt sich vieles leichter (er-) tragen.

Im Namen aller Mitglieder

Herzlichst

Annette de Groot

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2. Vorsitzende Selbsthilfe Vereinigung chronischer Schmerz e.V.
Moderatorin am 7. Konstanzer Schmerztag
10.Juni 2016 im Landratsamt

Dr. Tatjana Wolf
Fachanwältin für Medizinrecht
Fachanwältin für Handels- und Gesellschaftsrecht
Compliance Officer (mit TÜV-Rheinland geprüfter Qualifikation)
Sigismundstr. 16, 78462 Konstanz, tel.: 07531/ 282 10 13,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Vorstellung der Referenten
teils mit Kurzbeitrag zum Thema ihres Vortrags

Prof. Dr. med. Wolfgang Krüger
geb. 1964 in München, verheiratet, 2 Kinder
seit Mai 2008 Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie
und Operative Intensivmedizin am Klinikum Konstanz;




Beruflicher Werdegang:

1995 Promotion zum Dr. med. Note: magna cum laude
1998-
1984-1991 Medizinstudium, Ludwig-Maximilians-Universität, München
1990 Amerikanisches Staatsexamen für Medizin (ECFMG)
1991 Arzt im Praktikum, Innere Medizin (Gastroenterologie)
Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität, München
1992 Arzt im Praktikum, Mikrobiologie, Max-von-Pettenkofer Institut
Ludwig-Maximilians-Universität, München
1993-
1994 Assistenzarzt, Anästhesiologie und Intensivmedizin
Städtisches Krankenhaus München-Schwabing
1994-
1997 Assistenzarzt, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Universitätsklinik Tübingen 1999 Fellowship Klinische Infektologie
Brigham and Womens`Hospital, Havard Medical School, Boston USA
1999 Rückkehr an die Universitätsklinik Tübingen
2003 Ernennung zum Oberarzt
2004 Ärztlicher Leiter der Anästhesiologisch-Chirurgischen Intensivstationen
der Universitätsklinik Tübingen
2005 Habilitation und Erteilung der venia legendi
2006 Leitender Oberarzt im OP-Bereich der Universitätsklinik Tübingen
2007 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor, Universität Tübingen
2008 Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin,
Klinikum Konstanz
2016 Integration der Schmerzklinik als Sektion in die Klinik für Anästhesiologie und
Operative Intensivmedizin am Klinikum Konstanz

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Dr. Dana Mergner
Sie studierte von 1994-2001 Humanmedizin an der Universität
des Saarlandes in Homburg/Saar.
Im Jahr 1999 und 2000 studierte sie für 10 Monate mit dem Erasmus
Austauschprogramm an der Universitè Lausanne am Centre
hospitalier universitaire vaudoise (CHUV).
Das Praktische Jahr absolvierte sie am Winterbergkrankenhaus
in Saarbrücken (innere Medizin und Anästhesiologie) und im kantonalen
Spital in Uznach (Chirurgie) in der Schweiz.
Nach Abschluss des Studiums begann sie ihre Tätigkeit zunächst als Ärztin im
Praktikum, später dann als Assistenzärztin am Universitätsklinikum Tübingen
in der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin.
Im Jahre 2003 promovierte sie an der Universität des Saarlandes
mit dem Titel „IgG - vermittelte Zytotoxizität gegen Plexus myentericus
Kulturen bei Patienten mit paraneoplastischen neurologischen Syndromen“.
Im Jahr 2007 erlangte sie die Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“; im Jahre
2008 den „Facharzt für Anästhesiologie“ und die Zusatzbezeichnung
„Spezielle anästhesiologische Intensivmedizin.“
Von 2008 bis 2011 arbeitete sie in Berlin an der Charitè, Campus Benjamin
Franklin, hauptsächlich am dortigen Schmerz- und Palliativzentrum, wo sie
2011 die Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“ erlangte.
Im Jahr 2011 wechselte sie ans Klinikum Konstanz, wo sie seit Oktober 2011
als Oberärztin am Zentrum für Schmerzbehandlung tätig ist und seit 2016
die Sektionsleitung des Zentrums für Schmerzbehandlung übernommen hat.
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Kassenpraxis Dr. Tobias Nitsch
Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin am Klinikum Konstanz
Naturheilverfahren, Akupunktur, Kassenzulassung Allgemeinmedizin,
Facharzt für Allgemeinmedizin,
Weiterbildungsermächtigung in Naturheilverfahren und Akupunktur (Vollausbildung)
Kassenärztlche Leistungen
Akupunktur bei Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich und bei Knieschmerzen
Psychotherapie Akupunktur in der Schmerztherapie.
Effektive und risikolose Behandlung von Schmerzen
In der Schmerztherapie hat sich die Akupunktur als Behandlungsmethode fest
etabliert. Obwohl ihre Wirksamkeit in vielen Studien belegt worden ist und auch die
klinische Erfahrung ihren Behandlungserfolg eindrücklich zeigt, bleibt ihre
Wirkweise doch noch im Unklaren. So ist die wissenschaftliche Erforschung der
Akupunktur noch in vollem Gange. Denn ob für ihre Wirkung das chinesische
Meridiansystem, genau definierte Akupunkturpunkte und Behandlungsregeln
notwendig sind, ist noch eine offene Frage. Allerdings liegen die meisten
Akupunkturpunkte an großen Nervenendigungen, Gefäßen und Sehnenansätzen, so
dass ihre genaue Lage anatomisch begründet ist. Die physiologische Wirkung
der
Reizung dieser Areale ist gut erforscht.
Akupunktur lindert Schmerzen, hilft bei Übelkeit und Erbrechen sowie nach
Operationen und Chemotherapie.
Sie wirkt:
schmerzlindernd „sympathikolytisch“
muskelentspannend regenerationsfördernd
antientzündlich
mental entspannend
gefäßerweiternd
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Privatpraxis Dr. Jens Daniel
Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin(TCM),
Naturheilverfahren und Prävention
am Klinikum Konstanz
Dr. Jens Daniel
Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren,
Osteopathie, Chirotherapie, Ernährungsmedizin
Modernste diagnostische und therapeutische Standards in
angenehmer Atmosphäre ohne Zeitdruck - unser Anspruch für Ihre Gesundheit.
In den Räumen der Klinik West führe ich eine Privatpraxis, die Ihnen von der
hausärtzlichen Basisversorgung mit persönlicher Betreuung bis zu umfangreichen
Vorsorgeuntersuchungen das gesamte allgemeinmedizinisch / internistische
Untersuchungs- und
Therapiespektrum anbietet.
Auch für eine Zweitmeinung, der "Second Opinion" bin ich für Sie ein
vertrauensvoller
Ansprechpartner.
Mit über 15 Jahre Erfahrung in der allgemeinmedizinischen Praxis auch mit den neusten
technischen Möglichkeiten wie:
Herz-Kreislaufuntersuchungen
Langzeit EKG
Langzeitblutdruckmessung
Lungenfunktionsuntersuchung
Ultraschall von Bauch, Schilddrüse und Gefäßen
Labor Untersuchungen
Vorsorgeuntersuchungen
Impfungen
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Praxis sind Naturheilverfahren, wie Homöopathie, Chirotherapie
und Osteopathie. Sie ersetzen zum Teil schulmedizinische Therapien, häufig werden sie aber
komplementär, also ergänzend dazu eingesetzt.
Osteopathie – Schmerzen mit den Händen behandeln.
Möglichkeiten und Grenzen
Vor 150 Jahren beobachtete der Arzt Andrew Taylor Still, dass es einen Zusammenhang zwischen
Schmerzen, die an den Muskeln und Organen auftreten und Entzündungen von Knochen und
Blockaden von Gelenken geben musste. Er reduzierte seine Sichtweise zunächst auf die Knochen,
sprich den Bewegungsapparat. Daher gab er seiner neuen Therapieform auch den Namen
Osteopathie, was so viel bedeutet wie „Knochenleiden“. Nach gründlichen Forschungen erkannte er
die große Bedeutung des Bindegewebes für unser Wohlbefinden. Knochen, Muskeln, Sehnen,
Bänder, und die Organe sind alle durch das Bindegewebe miteinander verbunden. Wird ein Teil
dieses Systems verletzt, z.B. durch einen Unfall kommt es auch in weiter entfernt liegenden
Regionen unseres Körpers zu Fehlfunktionen. Die Körperflüssigkeiten wie Blut und Lymphe
können ihre Aufgabe nicht ausreichend erfüllen. Es entstehen Entzündungen und Verklebungen. Ein
erfahrener Osteopath erkennt diese gestörten Bereiche mit seinen Händen, versucht einen typischen
Rhythmus zu erspüren und kann nun wiederum mit seinen Händen diese Blockaden lösen und so
eine gestörte Harmonie wieder ins Gleichgewicht bringen. Die Osteopathie ist also ein
Behandlungssystem, das sich zur Untersuchung und Therapie der Hände bedient.
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Man hört die Leute öfter sagen:
Schmerzen kann ich gut ertragen.
Nur grad unten, an dem Zeh´
da tut es mir besonders weh.
Das mag vielleicht ganz richtig sein.
Am liebsten ist man ohne Pein.
Man glaubt es selber eben grad
wenn den Schmerz ein andrer hat.
Sei mal ehrlich, Hand aufs Herz,
hast Du Sinn für fremden Schmerz?
Vor Schmerz ist oft die Seele krank.
Doch gibt’s noch Tröster, Gott sei
Dank.
Besuchen Sie unsere Treffen:
Stockach, Sozialstation St. Elisabeth, Richard-Wagner-Str. 1
jeden 1. Dienstag des Monats, 14.30 Uhr
Konstanz, DRK-Ortsverein, Luisenstr.1
jeden 3. Mittwoch des Monats, 16.30 Uhr
Oder melden Sie sich in der Sprechstunde an:
jeden Mittwoch von 10.00 bis 12.00 Uhr
Klinik West am Klinikum Konstanz, Luisenstr. 7
Station ND, Zi. 36
Bitte nur nach telefonischer Anmeldung 07531/73913
Wir freuen uns auf Sie.
Ende des 1. Tages im Klinikum Konstanz
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2. Tag am 10.Juni im Landratsamt Konstanz

Einblicke in unsere Kreativ - Gruppe und geselliges Beisammensein

Arbeiten mit Impulskarten
Interessante Ergebnisse konnten die Teilnehmer der „Impulsgruppe“ verzeichnen.
6 – 8 Mitglieder trafen sich in gemütlicher Atmosphäre und lernten sich
dabei näher kennen.
Zu Beginn suchte sich jeder eine Fotokarte aus; möglichst spontan.
Dann gab es zur geistigen Stärkung und allgemeinem Austausch
erst mal Kaffee und
Kuchen.
So gut versorgt hielt jeder in zwanzigminütiger Stille seine Gedanken zu
seinem Bild schriftlich fest.
Danach zeigte jeder sein Bild und gab sein Statement
dazu ab.
Alle anderen kommentierten aus ihrer Sicht und so kamen ganz
unterschiedliche, erstaunliche Auslegungen zu Tage.
Es wurde zwar sehr konzentriert gearbeitet, aber auch viel und herzlich gelacht.
Wer Lust und Zeit hat, kommt zur Kreativgruppe in unser Büro.
Hier entstehen aus
allen möglichen Materialien Dekoartikel bis hin zu gestrickten Socken.
Unsere Hannelore ist stets mit
Fotoapparat unterwegs und es entstehen ganz
tolle
Blumen und Landschaftsfotokarten.
Auf Basaren werden die Arbeiten dann verkauft und der Erlös fließt in die Vereinskasse.

 

Ferner stehen auf unserem Programm Firmenbesichtigungen,
wie hier die
Firma Storz in Tuttlingen.

Stadtführung Stockach

 

 

Mainaubesuch

Führung Waldruh

 

 

Mit dem Schiff von Überlingen durch die die Konstanzer Bucht

Und natürlich Gemütlichkeit und gutes Essen.

 

 

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Dr. Oliver Müller
geboren am 20.09.1973 in Konstanz verheiratet, drei Kinder
BERUF (2002-2016)
Seit Juni 2014 Ärztlicher Leiter der Klinik für psychosomatische Medizin und
Psychotherapie an den Standorten Reichenau (ZPR) und Singen (Hegau- Bodensee-Klinikum)
2014- 2015
Assistent in der I. Medizinischen Klinik Krankenhaus Konstanz
Juli 2010 - April 2014
Oberarzt in der Abteilung für Psychotherapeutische Medizin im Zentrum für Psychiatrie Reichenau
Juni 2010
Facharzt für „Psychiatrie und Psychotherapie“
Juli 2005-April 2009
Assistenzarzt in der Weiterbildung im Zentrum für Psychiatrie Reichenau
2002-2005
Assistenzarzt in der Neurologie im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und in St. Gallen
Zusammenfassung
Chronische Schmerzen und die Schmerzwahrnehmung gehen mit hirnorganischen
Veränderungen und Veränderungen der Selbst- und Fremdwahrnehmung einher.
Chronische Schmerzen haben keine Warn- und Rehabilitationsfunktion mehr, sie
führen häufig zu Depressionen, Angsterkrankungen und es besteht ein hohes Risiko
für die Entwicklung von Suchterkrankungen. Die Therapie sollte unbedingt einem
multimodalen Behandlungskonzept folgen, ein stabiles multiprofessionelles
Arbeitsbündnis ist hierbei notwendig.
In diesem Vortrag wird die Sicht der Psychotherapie/Psychosomatik auf chronische
Schmerzen und die Schmerzwahrnehmung, deren Entstehung, Aufrechterhaltung
und Konsequenzen referiert.
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Markus Löhr, geboren 1977
Musiktherapeut Master of Arts Zirkuspädagoge, Artist und Musiker
2009 Master of Arts Prüfung zum Musiktheapeuten an der SRH-Hochschule Heidelberg.
Musiktherapie in der Schmerzbehandlung
Seit Jahrtausenden wenden Menschen Musik zur Behandlung von unterschiedlichsten
Krankheiten. Auch heute ist Musik aus dem klinischen Setting vieler Einrichtungen
nicht wegzudenken. Dabei wird zwischen Musiktherapie und Musikrezeption unterschieden.

Der Vortrag wird über den schmerzstillenden Aspekt von Musik

berichten und
praxisorientiert drei Methoden vorstellen, wie Musiktherapeuten mit Patienten arbeiten.
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Dr. med. André Hagebeuker
studierte Humanmedizin in Heidelberg und Mannheim.
Er absolvierte seine Weiterbildung zum Facharzt für Anästhesiologie und seine
Zusatz-Weiterbildungen in der Speziellen Schmerztherapie, in der Notfallmedizin und
in der Intensivmedizin am Universitätsklinikum Mannheim, wo er auch promovierte,
Für die Stadt Mannheim und den Rhein-Neckar-Kreis war Herr Dr. Hagebeuker
über viele Jahre als Leitender Notarzt tätig.
Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Oberarzt in der Abteilung für Anästhesie des
Theresienkrankenhauses Mannheim, leitete Herr Dr. Hagebeuker über mehrere Jahre als
Oberarzt den Bereich der stationären und der ambulanten Schmerztherapie an der
Oberschwabenklinik Ravensburg.
Seit 2014 ist Herr Dr. Hagebeuker als Schmerzmediziner und Anästhesist niedergelassen
und betreibt gemeinsam mit Herrn Dr. Asshoff das zentrum schmerzmedizin bodensee
in
Friedrichshafen.
Im zentrum schmerzmedizin bodensee in Friedrichshafen werden alle Arten von
chronischen Schmerzen behandelt. Um für die Vielzahl von Schmerzerkrankungen eine
individuell gut passende Behandlung anbieten zu können, ist in den Therapiemethoden
das gesamte Spektrum der modernen Schmerzmedizin vertreten.
Kurzfassung
Alle Körperregionen werden durch eine Vielzahl von Nerven versorgt.
Infolge von
Verletzungen, bestimmten Erkrankungen oder auch Operationen kann es vorkommen,
dass ein Nerv verletzt wird. Dadurch können langanhaltende Schmerzen entstehen,
welche die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen.
Eine Behandlung dieser komplexen Schmerzsymptomatik erfordert spezielle Kenntnisse
und ein individuelles Vorgehen bei jedem Patienten.
In Situationen, in denen andere Therapiemöglichkeiten keine ausreichende
Schmerzlinderung erzielen, steht mit der Neurostimulation eine wertvolle neue
Behandlungsmethode zur Verfügung.
Mit der Neurostimulation ist es möglich, durch eine genaue Platzierung einer
Stimulationselektrode direkt an der Nervenwurzel, die Schmerzweiterleitung aus diesem
Nerv zum Gehirn einzudämmen oder gar zu unterbrechen. Die richtige, das heißt die
zum Schmerzgebiet gehörende Nervenwurzel wird dazu vorher genau identifiziert.
Zu den Schmerzen, die wir mit Neurostimulation behandeln können, gehören
Knieschmerzen, Leistenschmerzen, Fuß- oder Beinschmerzen, Hand- oder
Armschmerzen, Brustschmerzen und Rückenschmerzen. Dabei sind insbesondere
Schmerzen in lokal begrenzten Regionen gut zu behandeln, nach der Regel „eine oder
zwei Hände voll Schmerz“.
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Name: Dr. med. Felix Hubert Zwicker
Jahrgang: 1978
Geburtsort: Konstanz
Familienstand: verheiratet, 3 Kinder
Werdegang:
1988-1997 Alexander v. Humboldt Gymnasium in Konstanz
1997-1998 Wehrdienst im 1. Beo. Pz. Artellerie Btl. 121 in Tauberbischofsheim
1998-2004 Studium der Humanmedizin
an der
Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn
2004 Promotion an der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn
Thema: Vergleichende Expressionsanalyse von Galectin-1, Galectin-3
und Mitgliedern der Bcl-2-Familie in humanen Gliomzellinien unter
normalen und apoptotischen Kulturbedingungen.
2004-2009 Assistenzarzt in der Radiologischen Universitätsklinik Heidelberg,
Abteilung Radioonkologie und Strahlentherapie der Universität Heidelberg
2010-2011 Facharzt für Strahlentherapie in der Radiologischen Universitätsklinik
Heidelberg, Abteilung Radioonkologie und Strahlentherapie der Universität
Heidelberg / Klinische Kooperationseinheit Radioonkologie am Deutschen
Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg sowie im Nationalen
Krebszentrum Heidelberg (NCT)
Seit 2011 Leiter der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Klinikum
Konstanz im Gesundheitsverbund des Landkreises Konstanz und
niedergelassen in der Gemeinschaftspraxis Prof. Zwicker und Partner
Entzündungsbestrahlung:
effektive Therapie gegen chronische Gelenkschmerzen
Die Röntgenreizbestrahlung von aktivierten Arthrosen oder chronisch entzündeter
Gelenke ist eine sehr effektive Therapiemethode. Hierbei werden sehr kleine
Strahlendosen fokussiert auf das betroffene Gelenk appliziert. Die Therapie wird
zweimal wöchentlich über meist 6 Wochen durchgeführt. Ein Therapieansprechen
tritt in der Regel verzögert auf, sodass das endgültige Ergebnis erst nach 3 Monaten
beurteilt wird. In ca. 25% der Fälle ist eine zweite Behandlungsserie notwendig.
Ein
großer Vorteil dieser Behandlungsform ist die lange anhaltende antientzündliche
Wirkung mit Rückgang der Weichteilschwellung, der Schmerzen sowie Besserung der
Gelenkbeweglichkeit. Oft sind dann auch keine zusätzlichen Schmerzmedikamente
mehr notwendig. Insgesamt ist diese Behandlungsform sehr nebenwirkungsarm. Bei
richtiger Indikationsstellung (nur Patienten älter als 40 Jahre und abgeschlossener
Familienplanung) bestehen keine erhöhten Risiken für strahlenbedingte Spätnebenwirkungen.
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Dr. med. Achim Gowin
geb. am 19.03.1956 in Lüneburg
Medizinstudium in Münster/Westfalen
Assistenzartausbildung in den großen Kliniken des Ruhrgebietes
Facharzt für Innere Medizin
anschließend Beginn einer Weiterbildung für Kardiologie 1994 – 1998 Oberarzt in der Geriatrie
der Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum
1998 – Oktober 2012 Chefarzt der Klinik für Akutgeriatrie,
Frührehabilitation und Palliativmedizin der Vestischen Caritas Kliniken Datteln bei Dortmund
seit Oktober 2012 Chefarzt Zentrum für Altersmedizin
im Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz seit Mai 2015 am Standort Radolfzell.
Besonderheiten der Schmerztherapie im Alter Schmerzentstehung ist ein hochkomplexes Thema.
Unser
Hauptschmerzorgan ist unser Gehirn, in welchem sämtliche Schmerzreize
zusammen laufen und im Verbund mit unserem Schmerzgedächtnis und
biografisch gefärbten Sinneswahrnehmungen das endgültige Phänomen
Schmerz entstehen lassen. Somit reicht der Schmerz von der einfachen
peripheren Entstehung bis hin zur hochkomplexen Verschaltung in
unserer Großhirnrinde. Je länger und ereignisreicher unser Leben, umso
variabler stellt sich unser Schmerzerleben dar. Dieses kann akut
vorhanden sein und dann wieder jahrelang verschwinden, sich in anderen
Körperregionen darstellen und nach Jahrzehnte langem Maskiertsein
dann Ereignisse repräsentieren, die vor vielen Jahren, wenn nicht
Jahrzehnten, den ursprünglichen Schmerz ausmachten.
So hochkomplex das Schmerzgeschehen, so anspruchsvoll sind
Schmerzerkundung und –Therapie.
Dazu gehört ein interdisziplinäres medizinisches Team, in welches
idealerweise ausgebildete Therapeuten und Ärzte unterschiedlichster
Fachrichtungen eingebaut sind. Diese Vorgaben sollten insbesondere bei
der Behandlung des Schmerzes im Alter gegeben sein.
Hier liegen
chronifizierte Schmerzprozesse vor, die zumeist nur durch eine
aufmerksame und empathische Biographie-Arbeit zu erkunden sind.
So
sollte Schmerztherapie niemals nur aus reiner Pharmakologie, sondern
bei guter Ausübung mit den verschiedensten therapeutischen Ansätzen
durchgeführt werden.
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Wir sollten niemals die vergessen, die mit ihrer Hände harter Arbeit und
viel Verzicht das geleistet haben, was wir heute zu unserem Wohle nutzen
können. Der Respekt verlangt, sie liebevoll zu versorgen.
LuLeLe
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Herr Siegfried Bäumler
Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin
Zusatzbezeichnung: Naturheilverfahren, Homöopathie, Ernährungsmedizin
Veröffentlichungen: u.a. die Lehrbücher „Heilpflanzenpraxis Heute“ Bd. I u. II
Aktuell tätig in der Klinik Buchinger -Wilhelmi, Überlingen
zuvor leitender Oberarzt Kneippianum (Kneipp`sche Stiftungen) in Bad Wörishofen.
Langjährige Tätigkeit in der Inneren Medizin und der rehabilitativen Medizin, sowie
in der Onkologie, Anästhesie und Chirurgie.
Zum Vortrag:
Komplementäre naturheilkundliche Verfahren können in der Behandlung
chronischer Schmerzen einen wichtigen und nicht zu unterschätzenden Beitrag
leisten. Die Palette der therapeutischen Maßnahmen ist breit gefächert.
Exemplarisch werden aus dem Bereich der Phytotherapie der Weihrauch,
als
äußerliche Maßnahme die Mistel- und Blutegeltherapie, sowie ferner das Heilfasten dargestellt.
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Aus Schweizer Illustrierte
Weniger Schmerz dank Kunst.
Chirurgen am Universitätsspital Zürich haben weltweit durchgeführte Studien zur
Wirksamkeit von KUNST in Form von Musik oder Malerei auf den Genesungsprozess untersucht.
Erstaunlich: Patienten brauchen nach einer Operation weniger Schmerzmittel,
wenn sie
ihre Lieblingsmusik hören oder ein Bild betrachten. Dies geht aus insgesamt 48 Studien hervor.
Ärzte und Ärztinnen aus Bereichen der Chirurgie, Komplementärmedizin und
Psychiatrie haben zwischen 2000 und 2014 Daten von Kunst und chirurgischen Patienten zusammengetragen.
Dabei wurden Musik, bildliche und räumliche Kunst, Raumfarbe,
Raumgestaltung, aber auch Licht als Kunst betrachtet.
Die Studie wurde vergangenen November im Magazin „ Anals of Surgery“ veröffentlicht.
Die Analyse ergab, dass Musik bei Patienten nach der Operation zu einer moderaten,
aber
konstanten Reduktion der Schmerzmittel, des Stresses und damit verbunden auch des
Blutdrucks und der Herzfrequenz führt. Laut Mitautorin und Koordinatorin der Studie
Dr.
Diana Vetter, Oberärztin an der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsspital Zürich,
ist es aber vor allem die von den Patienten selbst ausgesuchte
Musik, welche die oben genannten Effekte auslöste.
Bildliche Kunst erzielt eine ähnliche Wirkung. Wenn Patienten statt auf eine blanke Wand auf eine liebliche Landschaft blicken, soll sogar eine deutliche Stressreduktion erzielt werden. Die Konsequenz für Oberärztin Vetter wäre,
dass Patienten in den
Gestaltungsprozess des Raumes einbezogen werden sollten. Sie könnten z.B. mit selbst mitgebrachten digitalen Bildern, die auf Bildschirmen gezeigt werden, ihre Genesung beschleunigen...............
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Mittlerweile gibt es wunderschöne Malbücher für Erwachsene, deren Absatz ständig steigt.
Auch einige von uns haben dieses Hobby für sich entdeckt. Es entspannt, beruhigt und fördert die Konzentration.
Einige Arbeiten kann man im Foyer des Landratsamtes an unserem Informationsstand bewundern.
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Selbsthilfegruppe chronischer Schmerz
Mitgliederversammlung 2013
Herzlichen Dank allen Referenten und den Teilnehmern der Podiumsdiskussion, dass sie sich so für unsere Sache einsetzen und somit unsere Arbeit unterstützen und wertschätzen.

 


Wir bedanken uns herzlich für die finanzielle Unterstützung bei
Alina Fotografie Konstanz
AOK Hochrhein-Bodensee
Anwaltskanzlei Frau Dr. Wolf
Audi BKK Konstanz
Barmer GEK
Fa. Jude Medical GmbH Deutschland
DAK Gesundheit
Fa. Indivior
IKK classic Region Schwarzwald Bodensee
Fernsehklinik Holl
Fruchtinsel Banholzer Insel Reichenau
Gasthaus Linde Fa. Kederer Konstanz
Apotheke Dr. Vetter Stockach
Praxis Lüber
Apotheke am Fürstenberg Konstanz
Profi PC Service Gisbert Jeschke Allensbach
Bodan Apotheke Konstanz
Rosenau-Lädele Sabine Velten Konstanz
Hirsch Apotheke Konstanz
Schwaketen Kiosk Konstanz
Nikolaus Apotheke Allensbach
Sozialstation St. Konrad
Riedapotheke Konstanz
Star Döner Kebab Lounge Konstanz
Suso Apotheke Konstanz
Steuerkanzlei Eberhardt Konstanz
Taxi Müller Konstanz
Integrative Lösungen STEAUF Werkstatt Konstanz
Firma Birkenstamm.de Inh. Georg Schulz, Silberstedt
Unser ganz besondere Dank gilt Herrn Bernhard Kingerter AFA Werbung für die Gestaltung des
Veranstaltungslogos und Herrn Andreas Trefzger für die Gestaltung des Banners.
Wir haben uns übr diese Unterstützung sehr gefreut.
Ebenso bedanken wir uns bei all unseren Gästen und wünschen allen ganz viel Gesundheit.
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Barmer GEK Arztreport 2016
Über drei Millionen Patienten mit chronischen Schmerzen
In Deutschland leiden etwa 3,25 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen.
Doch trotz wichtiger Fortschritte muss ihre Versorgug noch deutlich verbessert werden.
Zu diesem Ergebnis kommt der Barmer GEK Arztreport 2016, der erstmals
valide Zahlen
auf der Basis von Krankenkassendaten zu dem Thema liefert.
„Chronischer Schmerz ist eine eigenständige Erkrankung, die sehr spezifisch
behandelt werden muss. Angesichts von Millionen Betroffenen muss die
Bekämpfung des chronischen Schmerzes zu einem nationalen
Gesundheitsziel werden“, fordert Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender
der Barmer GEK, bei der Vorstellung der Studie in Berlin. Dessen Anliegen müsse
eine durchgängige Versorgungskette sein, um durch interdisziplinäre
Zusammenarbeit möglichst oft die Chronifizierung von Schmerzen zu verhindern.
Multimodale Schmerztherapie nur bei einem von fünf Patienten
In den letzten Jahren habe sich, so Straub, in der Versorgung chronische
Schmerzpatienten vieles getan, allerdings zeige sich ein differenziertes Bild der
Schmerzmedizin. So habe sich die Zahl der Patienten, die im Krankenhaus mit einer
multimodalen Schmerztherapie behandelt wurden, in den Jahren 2006 bis 2014
mehr als verdoppelt. Damit seien im Jahr 2014 bei rund 61.000 Patienten
chronische Schmerzen multimodal therapiert worden. Das entspräche jedoch nur
einem Fünftel aller Patienten, die potenziell für eine solche Therapie geeignet
wären. Straub verwies darauf, dass die Versorgung mit multimodaler
Schmerztherapie insbesondere unter Qualitätsgesichtspunkten nicht ausreichend
sichergestellt sei. „Wir unterstützen daher intensiv die Bemühungen seitens der
Fachgesellschaften, verbindliche Qualitätskriterien für die multimodale
Schmerztherapie im Krankenhaus zu entwickeln.“
Vollständiger Bericht unter www. Barmer GEK Arztreport 2016
Angesichts dieser Zahlen verwundert es, dass wir mehr und mehr von Schließungen
von Schmerzambulanzen und Schmerzzentren hören.
Die Schmerzpatienten im Landkreis fürchten daher auch um den Erhalt des hiesigen Schmerzzentrums.
Wir bitten die Verantwortlichen, trotz der derzeitigen schwierigen Situation um den
Erhalt dieser für uns so wichtigen Einrichtung, den Ausbau und Förderung.
Wir wissen um die Bemühungen vieler Befürworter und das es nach Fertigstellung
des Klinikneubaus sicher neue Möglichkeiten in der Raum- und Kapazitätsfrage gibt.
Wir bitten aber auch zu bedenken, dass bis dahin mindestens noch 2 Jahre vergehen. Leidvolle Zeit für Betroffene!
Wir bitten dringend um Aufstockung des Personals!
In diesem Zusammenhang bedanken wir uns von ganzem Herzen für das enorme
Engagement des Teams der Schmerzklinik.
Es ist uns als Selbsthilfegruppe sehr wichtig niedergelassenen Ärzten und dem
Klinikverbund die Dringlichkeit unseres Anliegens zu vermitteln.
Dafür brauchen wir die Stimme jedes einzelnen Betroffenen und bitten diese sich
uns anzuschließen. Miteinander sind wir stark!
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Die Selbsthilfe Vereinigung hat derzeit 36 aktive Mitglieder. Wir treffen uns regelmäßig einmal im Monat
in Konstanz und Stockach zum Austausch.
Ferner bieten wir Vorträge von Ärzten und Therapeuten, eine Kreativgruppe, Arbeitskreise „Impulskarten“ und „Malen gegen Schmerzen“, Besichtigungen und eine wöchentliche Sprechstunde an.
Wir finanzieren uns durch Mitgliedsbeiträge, Krankenkassenzuschüsse, Basarverkäufe und Spenden.
Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt, was uns u.a. zur Ausstellung von Spendenbescheinigungen berechtigt.
Wir sind Mitglied im Selbsthilfenetzwerk KOMMIT des Landratsamts Konstanz.
Unsere 1. Vorsitzende ist Mitglied des Sprecherrats und hier als Beauftragte für
Kontakte zum Gesundheitswesen zuständig.
Mit unserem Informationsstand nehmen wir an Veranstaltungen,
wie zuletzt am
22.04.2016 am Palliativtag im Milchwerk Radolfzell, teil.
Beim 1. Schmerzsymposium in Konstanz im März 2015
und der Podiumsdiskussion
beim Selbsthilfetag 2015 in Radolfzell waren wir mit einem Vortrag der 1. Vorsitzenden vertreten.

Chronische Schmerzen mindern die Lebensqualität enorm und machen Betroffene oft sehr einsam.
Darum ist es uns so wichtig diese soziale Isolation, die oft vom Patienten selbst ausgeht, da er sich
unverstanden und unnütz und belastend für andere empfindet, zu durchbrechen.
Dies gelingt in der Gruppe allein schon durch Gespräche, in denen sich
Schmerzgeplagt ganz offen aussprechen können. Hier gibt es keine emotionalen Rücksichtnahmen
wie z.B. in der Familie. Es ist hilfreich zu erfahren, dass es anderen genauso geht, ihnen die
Probleme und Sorgen bekannt sind.
Der Umgang der anderen mit diesen Dingen zeigt doch immer wieder neue
Perspektiven auf. Und die Mitglieder unterstützen sich gegenseitig auch außerhalb der Treffen.
Miteinander versuchen wir wieder mehr Aktivität in den Alltag zu bringen.
Gerade in der Kreativgruppe kommen ganz verborgene Talente zu Tage.

Und die Ergebnisse lassen sich wirklich sehen. So ein Ergebnis in den Händen zu halten und
zu sehen, das Lob anderer stärkt das angeknackste Selbstwertgefühl.
Erst einmal wieder festzustellen, dass es möglich ist, den Schmerz in den Hintergrund rücken zu lassen,
ist eine ganz tolle Erfahrung.
Lachen ist gesund. Und wir lachen gern und viel bei unseren Zusammenkünften.
Wenn wir uns treffen geht es nicht in erster Linie um unser Schmerzempfinden, es wird also nicht gejammert.

Wir laden Betroffene und auch Angehörige herzlich ein sich bei einem Besuch über
unsere Arbeit zu informieren. Sie werden überrascht sein!
Auch uns beschäftigen die alltäglichen, wirtschaftlichen und politischen Themen.
So ist auch die Flüchtlingswelle nicht einfach so an uns vorbeigegangen.
Einige sind ehrenamtlich in den Einrichtungen tätig und finden hier Bestätigung.
Im Januar haben wir eine große Kiste selbstgestrickte Mützen, Schals, Socken
und Spielzeug gespendet und damit große Freude gemacht.
Wir haben Mitglieder, die Schulpaten sind oder sich in Kirchen engagieren.
Diese Eindrücke fliessen dann auch in unsere Gemeinschaft ein.
Seit Gründung des Vereins unterstützen wir die Briefmarkenstelle der Bodelschwingh Stiftung Bethel.
Da heute sehr viel über das Netz erledigt wird, sind Briefmarken selten geworden.
Es ist uns wichtig einen kleinen Beitrag die Arbeitsplätze in Bethel zu erhalten.
Den Blick auf andere Dinge durch den Dauerschmerz nicht zu verlieren ist unser Bestreben.
Das dient in besonderem Maße klarzumachen, dass jeder trotz Einschränkung noch
etwas wertvolles leisten kann.
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Es war uns auch diesmal nicht möglich alle Möglichkeiten der Schmerzbehandlung
an diesen zwei Veranstaltungstagen vorzustellen.
Darum wird es in den nächsten Monaten weitere Einzelvorträge geben.
Es sind geplant:
Folgende Vorträge sind in Vorbereitung:
Achtsamkeit, Hypnose, Lachjoga, Thai-shi Qigong, Umgang mit Schmerzmitteln
Über Ihren Besuch würden wir uns sehr freuen.
Beachten Sie die Ankündigung in der Presse



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Der Höhepunkt unseres Vereinsjahres ist die gemeinsame Weihnachtsfeier.
2015 wurde sie von den Konstanzer Mitgliedern organisiert und gestaltet.
Wir trafen uns mit Angehörigen im von Frau Ohlig festlich dekorierten Lehrsaal des Klinikum Konstanz.
Alle Mitglieder brachten leckere Speisen für das Internationale Buffet.
Da gab es Brasilianische Bohnensuppe, Schweizer Wurstsalat, Marokkanischen
Hirsesalat, Italienische Pizza, Kroatische Teigplätzchen, Schweizer und
Niederländische Käsespezialitäten, Norwegischen Lachs, Deutschen Kartoffelsalat und vieles mehr.
Das Wasser lief uns da schon beim Anblick im Mund zusammen.

 




Und so wurde bei lustigen und besinnlichen Beiträgen ausgiebig geschlemmt.
Besonders haben wir uns den Besuch von Prof. Dr. Krüger und Schwester Inge von der Schmerzklinik gefreut.
Zum Abschluss kommt dann auch gern mal der Nikolaus vorbei und hat Geschenke mitgebracht.
Eine tolle Tombola beschliesst dann das Fest.
An dieser Stelle allen fleißigen Helfern ein herzliches Dankeschön.
Es ist mir immer wieder eine große Freude, wie Ihr Euch dafür ins Zeug legt.
Ende der Beiträge zum 7. Konstanzer Schmerztag 07. und 10. Juni 2016
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