Schmerztage-zurückliegende

Vorstellung Referentin in Kurzfom:
Frau Dr. Christiane Schwickert
seit `99 am Klinikum Konstanz im Zentrum für Schmerzbehandlung

Seit `02 Oberärztin in der Schmerzklinik
Folgende Zusatzbezeichnungen: Spezielle Schmerztherapie, Notfallmedizin,
Akupunktur und Palliativmedizin

Ärztliche Leitung der Palliativstation (zusammen mit der Onkologie) seit der Eröffnung im Februar `12

Vortrag: Palliativmedizin am Klinikum Konstanz

Referent: Dr. Christiane Schwickert
Datum: 14.6.13
Uhrzeit: 10:45Uhr

Palliativmedizin umhüllt und schützt den Patienten (lat. Pallium Mantel).

In der Palliativmedizin werden Patienten behandelt, die an einer unheilbaren, fortgeschrittenen Tumorerkrankung leiden.
Das Hauptziel ist das Erreichen der bestmöglichen Lebensqualität durch Behandlung von folgenden,
häufig auftretenden Beschwerden
wie Tumorschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, starke Gewichtsabnahme, ausgeprägte Tagesmüdigkeit und körperliche Schwäche.
Auch die häusliche Versorgung wird organisiert und optimiert.

Die Behandlung erfolgt durch ein multiprofessionelles, interdisziplinäres Team bestehend aus Brückenpflege, Ernährungsschwester, Apothekerin, Physiotherapeuten, Psychiaterin, Seelsorge, Sozialdienst, Palliativmedizinerin und Schmerztherapeutin.

In dem Vortrag wird die strukturierte Zusammenarbeit dieses Teams vorgestellt.
Erklärt wird ebenfalls, welche Patienten auf der Palliativstation
behandelt werden und welche Patienten auch auf anderen Stationen im Klinikum
durch das Team betreut werden.
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Sozialstation St. Elisabeth Stockach

Die ambulante Versorgung

 

 

 

Vortrag: Die ambulante Versorgung

Referent: Frau Karin Schneider
Datum: 14.06.2013
Uhrzeit 11:15 Uhr

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Vorstellung Referent in Kurzform:

Herr Dr. Felix Zwicker

1998-2004 Studium der Humanmedizin an der Rheinischen
Friedrich
Wilhelms Universität Bonn
2004 Promotion
2004-2009 Assistenzarzt in der Radiolgischen
Universitätsklinik Heidelberg,
Abtlg. Radioonkologie
Strahlentherapie
2010-2011 Facharzt für Strahlentherapie in der Radiologischen
Universitäts-
klinik Heidelberg,
Abtlg. Radio
onkologie und Strahlentherapie der Universität Heidelberg/Klinische Kooperationseinheit Radioonkologie am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg sowie im Nationalen Krebszentrum Heidelberg
Seit 2011 Leiter der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Klinikum Konstanz im Gesundheitsverbund des Landkreises Konstanz und niedergelassen in der Gemeinschaftspraxis Prof. Zwicker und Partner

Vortrag: Schmerztherapeutische Strahlentherapie

Referent: Dr. Felix Zwicker
Datum: 14.06.2013
Uhrzeit: 13:45 Uhr

Schmerztherapeutische Strahlentherapie

In diesem Vortrag sollen die Möglichkeiten der Strahlentherapie bei klinischen Schmerzsymptomen dargestellt werden. Die therapeutische, schmerzlindernde Wirkung von Röntgenstrahlen wurde bereits kurz nach deren Entdeckung durch Wilhelm Conrad Röntgen im Jahre 1895 festgestellt. Seither wird diese Therapiemethode bis heute sehr erfolgreich in der Medizin angewandt. Man kann bei der Schmerztherapie zwei Teilbereiche mit grundsätzlich verschiedenen Wirkungsweisen abgrenzen. Zum einem treten oft Schmerzen bei Tumorleiden auf. Es werden hier die vielfältigen Anwendungsweisen der Strahlentherapie und deren technische Möglichkeiten an klinischen Beispielen vorgestellt. Im zweiten Teil des Vortrages werden die sehr erfolgreichen Möglichkeiten der so genannten Entzündungsbestrahlung bei chronischen Gelenkserkrankungen dargelegt. Insbesondere sollen dem Zuhörer die Anwendungsgebiete, der Therapieverlauf und die Verhaltensmaßregeln während der Therapie nahe gebracht werden.

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Vorstellung Referentin in Kurzform:
Frau Dr. Anette Pohlmeier

Studium der Medizin in Heidelberg und Montpellier; Facharztausbildung am Institut für Anästhesiologie der Städtischen Kliniken
Darmstadt und der Uniklinik Frankfurt.

Seit 1995 eigene Praxis in Markelfingen am Bodensee.
Im gleichen Jahr Anerkennung der Zusatzbezeichnung
„Spezielle Schmerztherapie".

Schmerztherapeutische Schwerpunkte sind degenerative Rückenerkrankungen, Migräne, Kopfschmerzen, Tumorerkrankungen und Fibromyalgie.
Leiterin des schmerztherapeutischen Arbeitskreises im Landkreis Konstanz

Vortrag: Schmerzverarbeitung von der Zelle zum Gehirn
Referent:
Frau Dr. Anette Pohlmeier
Datum: 14.06.2013
Uhrzeit: 13:30 Uhr
Kurzfassung:
„In dem Vortrag werden physiologische Mechanismen des chronischen Schmerzes auf zellulärer Ebene und vor allem im Gehirn besprochen. An Hand neuerer funktioneller MRT-Aufnahmen kann nachgewiesen werden, dass bei der Schmerzverarbeitung unterschiedliche Hirnregionen beteiligt sind, die weit über die körperlichen Beschwerden hinaus gehen und Einfluss auf den ganzen Menschen nehmen können .“

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Vorstellung Referent in Kurzfom:
Herr Dr. Alexander Ott

Seit Dez. 11 Leitender Arzt am Institut für Anästhesiologie
Kantonsspital St.Gallen

Seit Juni 11 Administrativer Leiter Schmerzzentrum Kantonsspital St.Gallen
Mai 06 – Dez. 11 Oberarzt mbF (mit besonderer Funktion)
mit stellvertretender Leitung der Bereiche
Gynäkologie / Geburtshilfe, Schmerztherapie und
Präoperative anästesiologische Sprechstunde (PAS)
Kantonsspital St.Gallen

März 08 – Aug. 11 Projektleitung: Schmerzzentrum Kantonsspital St.Gallen (eröffnet 02. Sep.11)
Projektleitung: Reorganisation der anästhesiologischen Schmerzdienste (umgesetzt Aug. 11)
März 10 Diplomprogramm Health Care Management KSSG-HSG
- Diploma of Advanced Studies (D.A.S.) -
Nov. 08 Interventionelle Schmerztherapie SSIPM
(SSIPM: Swiss Society of Interventional Pain Management)
Mai 03 – Mai 06 Oberarzt am Institut für Anästhesiologie Kantonsspital St.Gallen
Schwerpunkt interventionelle Schmerztherapie
Jan. 02 – Apr. 03 Leitender Arzt der Abteilung für Anästhesie am Kantonalen Spital Wattwil
Jan. 02 – Dez. 02 Interimistische Leitung der Abteilung für Anästhesie Kantonales Spital Wattwil
Aug. 00 – Dez. 01 Oberarzt in der Abteilung für Anästhesie am Kantonalen Spital Wattwil
Apr. 00 – Juli 00 Facharzt am Institut für Anästhesiologie der Klinik für Herzchirurgie Karlsruhe
Juli 99 Anerkennung als Arzt für Anästhesiologie
Juli 95 – März 00 Wissenschaftlicher Assistent an der Anästhesiologischen
Universitätsklinik Freiburg i. Br.

Jan. 94 – Juni 95 Arzt im Praktikum am Städtischen Krankenhaus Heilbronn in der Klinik für
Anästhesie und operative Intensivmedizin

Vortrag: Chronische Schmerzen:
Ein vielschichtiges Problem erfordert ein fachübergreifendesVorgehen;
Schmerztherapie am Schmerzzentrum Kantonsspital St.Gallen, Schweiz
Referent: Dr.med. Alexander Ott
Datum: 14.06.2013
Uhrzeit: 14:15 Uhr
Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis. Chronische Schmerzen sind Schmerzen, welche länger als sechs Monate bestehen. Im Gegensatz zu akuten Schmerzen, üben Sie keine Schutzfunktion mehr aus. Durch Auswirkungen auf die Psyche und das soziale Umfeld des Betroffenen, können chronische Schmerzen zu gravierenden Einschränkungen im Alltag führen. Eine vielversprechende Behandlung beruht auf einem multimodalen Therapieansatz, welche neben dem Symptom Schmerz auch die psychologischen und sozialen Aspekte berücksichtigt. Die zunehmende Vernetzung der fachübergreifenden (interdisziplinären) Schmerztherapie führt zu neuen und erfolgversprechenderen Möglichkeiten der Behandlung. Am Beispiel des Schmerzzentrums des Kantonsspital St.Gallen werden diese Möglichkeiten kurz dargestellt.
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Vorstellung Referentin in Kurzform

Frau Renate Hartwig, Autorin

Referent: Frau Renate Hartwig, Autorin
Datum: 14.06.13
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Vortrag: "Geldmaschine Kassenpatient - wo bleibt unser Beitragsgeld"

Vorankündigung zum Vortrag von Frau Renate Hartwig

In ihrem Vortrag entzaubert Renate Hartwig die These vom Solidarsystem. Sie zeigt auf, wie unser Gesundheitssystem auf der Kippe steht. Seit Jahrzehnten Schritt um Schritt demontiert wird es dabei immer teurer. Aber nicht weil wir alle älter oder kränker werden, sondern weil es immer massiver von mächtigen, kommerzgesteuerten Kartellen beherrscht wird. 90 Prozent der Bevölkerung sind Kassenpatienten, Hunderte Milliarden zahlen Kassenpatienten jährlich in dieses System, aus dem über gezielt angelegte Pipelines der Geldabfluss in Kanäle der Gewinnmaximierung umgeleitet wird. Der Kranke, der uninformiert ist und sich nicht wehren kann, fällt durch den Rost! Die Autorin zeigt anhand von Fakten und Fallbeispielen die Kehrseite der schön polierten Medaille unseres Gesundheitswesens auf und nennt Ross und Reiter!
Renate Hartwig kämpft seit Jahren gegen mafiöse Strukturen in unserem Gesundheitssystem. Sie wehrt sich, initiierte eine Bürgerbewegung gegen den schleichenden Umbau unseres Gesundheitssystems in eine Gesundheitsindustrie, in der sich Politiker von Lobbyisten gezielt Rahmenbedingungen diktieren lassen. In der die Ökonomen die Medizin bestimmen, Kassen zu Konzernen werden, Machtkartelle um die Milliarden der Kassenbeiträge pokern, Investoren ihre Profite im Gesundheitsmarkt sehen, sich Ärztefunktionäre diesem Pokerspiel anpassen und der Mensch – ob gesund oder krank – ob alt oder jung – nur noch als Produkt einer finanziellen Wertschöpfungskette gesehen wird!
Sie beweist: Wir befinden uns als Patienten und Beitragszahler in einem Thriller der besonderen Art, in den wir alle verwickelt sind und den wir mit unseren Kassenbeiträgen auch noch finanzieren!
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Vorstellung Referentin
Frau Dr. Sonja Hinder
Fachärztin für Anästhesiologie
Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie
Zusatzbezeichnung Chirotherapie
Zusatzbezeichnung Akupunktur
Verheiratet mit Prof. Dr. Hinder, 2 Kinder.

1986-1993 Studium der Humanmedizin,
Phillips-Universität, Marburg 1986-1991
Univ. of Texas Medical Branch at Galveston,
Texas, USA 1992-1993
Abschluss des Studiums mit dem dritten Staatsexamen
8/1992 bis 11/2001 Ausbildung zur Fachärztin für Anästhesiologie an der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, dabei auch Ausbildung zur Schmerztherapeutin sowohl im Rahmen der postoperativen Schmerztherapie, als auch Versorgung chronischer und onkologischer Schmerzpatienten.
2001 bis 2003 Elternzeit
2004 bis 2007 Fachärztin für Anästhesiologie an der WWU Münster
Seit 2009 Schmerztherapeutin in einer neurologischen Praxis am Klinikum Singen.

Vortrag: Operation des Ileosakralgelenks

Referent: Frau Dr. Sonja Hinder
Datum: 15.06.13
Uhrzeit: 09:30Uhr
Zusammenfassung des Vortrages:
Das Beckengelenk stellt die knöcherne Verbindung zwischen den Beinen und der Wirbelsäule dar. Daher sind Störungen dieses Gelenkes mit vielfältigen Symptomen verbunden und werden oft verkannt. Im Vortrag werden typische Beschwerden und deren Behandlungsmöglichkeiten (nicht-operativ und operativ) vorgestellt.

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Kurzvita für Selbsthilfegruppe Schmerz:

Dr. Joachim Kiefer ist Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Rheumatologie und seit über 10 Jahren als internistischer Rheumatologe in Praxis und Klinik tätig, zuletzt über mehrere Jahre als Oberarzt in einer großen orthopädisch-rheumatologischen Rehabilitationsklinik.
Im Laufe der Jahre erwarb er weitere Zusatzqualifikationen wie Osteologie und Manuelle Therapie. Im Jahr 2012 hat er eine zusätzliche Facharztprüfung zum Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Therapie vor der Ärztekammer abgelegt.
Die Kombination aus internistischer Rheumatologie, Erfahrung in der konservativen Orthopädie, sowie der Osteologie und der manuellen Therapie bietet Gewähr für eine qualifizierte Versorgung und Schmerztherapie durch medikamentöse und nicht-medikamentöse Maßnahmen. Dr. Kiefer wird ab 1.7.13 in eigener Praxis tätig sein.

Vortrag: Rheuma und Schmerz
Referent: Dr. Joachim Kiefer
Datum: 15.06.2013
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Der Begriff „Rheuma“ oder „Rheumatismus“ wird weltweit für alle Beschwerden am Bewegungsapparat gebraucht. Wichtig ist dabei herauszufinden, um welche Art von Rheuma es sich handelt, denn danach richtet sich die Behandlung.
Die Rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung.
0,5 – 1% der Bevölkerung sind betroffen. Die Ursache ist eine Entzündungsreaktion des Körpers, die sich hauptsächlich - aber nicht nur - an den Gelenken zeigt und die zu einer zunehmenden Zerstörung des Gelenkknorpels führen kann.
Die Erkrankung kann heute kontrolliert oder zum Stillstand gebracht werden. Je früher die Therapie beginnt, umso eher lässt sich die Gelenkzerstörung aufhalten, der Funktionsverlust der Gelenke stoppen, Schmerzen vermeiden und die Lebensqualität verbessern.
Im Vortrag werden zunächst im Überblick rheumatische Erkrankungen vorgestellt. Ein Schwerpunkt wird dann auf die Beteiligung des Knochens bei rheumatischen Erkrankungen gelegt:
Denn entzündliches Rheuma erhöht deutlich das Risiko für eine Osteoporose, für Wirbelkörper- und Hüftfrakturen. Dies ist häufig Mitursache für Immobilität oder gar Pflegebedürftigkeit. Auch cortisonhaltige Medikamente – die ebenfalls das Osteoporoserisiko erhöhen können - müssen oft in der Frühphase der Erkrankung zur Schmerztherapie und Entzündungskontrolle und bei Schüben eingesetzt werden.
Auf das praktische Vorgehen im Umgang mit Cortisonpräparaten, sowie insbesondere auf das rechtzeitige Erkennen und Vorbeugen von Komplikationen am Skelettsystem wird eingegangen.

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Kurzvita für Selbsthilfegruppe Schmerz:

Frau Dr.
Dana Mergner studierte von 1994-2001 Humanmedizin an der Universität des Saarlandes in Homburg/Saar. Im Jahr 1999 und 2000 studierte sie für 10 Monate mit Erasmus Austauschprogramm an der Université Lausanne am Centre hospitalier universitaire vaudoise (CHUV). Das Praktische Jahr absolvierte sie am Winterbergkrankenhaus in Saarbrücken (Innere Medizin und Anästhesiologie) und im kantonalen Spital in Uznach (Chirurgie) in der Schweiz.
Nach Abschluss des Studiums begann sie ihre Tätigkeit zunächst als Ärztin im Praktikum, später dann als Assistenzärztin am Universitätsklinikum Tübingen in der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin.
Im Jahr 2003 promovierte sie an der Universität des Saarlandes mit dem Titel „IgG-vermittelte Zytotoxizität gegen Plexus myentericus Kulturen bei Patienten mit paraneoplastischen neurologischen Syndromen.“
Im Jahr 2007 erlangte sie die Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“, im Jahr 2008 den „Facharzt für Anästhesiologie“ und die Zusatzbezeichnung „Spezielle anästhesiologische Intensivmedizin“. Von 2008 bis 2011 arbeitete sie in Berlin an der Charité, Campus Benjamin Franklin, hauptsächlich am dortigen Schmerz- und Palliativzentrum, wo sie 2011 die Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“ erlangte. Im Jahr 2011 wechselte sie ans Klinikum Konstanz, wo sie seit
Oktober 2011 als Oberärztin am Zentrum für Schmerzbehandlung tätig ist.

Vortrag: Das chronische regionale Schmerzsyndrom (Sudeck)
Eine Erkrankung mit vielen Facetten.

Referent: Frau Dr. Dana Mergner
Datum: 15.06.2013
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Das chronisch regionale Schmerzsyndrom - CRPS

Das chronisch regionale Schmerzsyndrom (chronic regional pain syndrom – CRPS) ist ein neuropathisches Schmerzsyndrom, welches sich als inadäquate Konsequenz auf ein Trauma oder auch auf einen anderen schmerzhaften Reiz (Frakturen, Nervenläsionen, Weichteiltraumata) entwickeln kann. Die klinischen Symptome dieses Schmerzsyndroms sind vielfältig und variabel. Sie setzen sich aus sensiblen Störungen wie Spontanschmerzen und Allodynie, aus motorischen Beeinträchtigungen wie aktiven und passiven Bewegungseinschränkungen, Gelenksteife und Dystonie, aus trophischen Veränderungen wie z. Bsp. vermehrtem Haar- und Nagelwachstum und aus sympathischen Symptomen wie Schwellung, Hautdiskoloration oder Hyperhidrosis zusammen.
Der Vortrag soll einen Überblick über die Ursachen, die Symptome und die Pathophysiologie des chronischen regionalen Schmerzsyndroms geben und über die Diagnostik und die verschiedenen Therapiemöglichkeiten informieren.
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Frau Dr. Sabine Strahl

Kurzvita für Selbsthilfegruppe Schmerz:

- Studium der Zahnmedizin mit anschließender Promotion.
- 1996: Zusätzliche Ausbildung im Bereich der Kieferorthopädie.
- 1997 – 2009: Eigene Praxis in der Nähe von
Bremerhaven/Niedersachsen.

- 2001: Zusätzliche Ausbildung in der Hypnose mit Masterabschluss.
- 2006 – 2008: Zusätzliche Ausbildung in der Implantologie
mit dem Abschluss Master of science.
- 2008: zusätzliche Ausbildung in der Parodontologie als Tätigkeitsschwerpunkt.
- 2009: Übergabe der Praxis in Bremerhaven/Niedersachsen.
Übernahme einer Praxis in Konstanz/Baden-Württemberg
Regelmäßige Teilnahme an Weiterbildungen in den Bereichen der Praxisschwerpunkte Implantologie,
Paradontologie und Hypnose.

Vortrag: Hypnose verstehen - Behandlung in der Zahnheilkunde

Referent:
Frau Dr. Sabina Strahl

Datum: 15.06.2013
Uhrzeit: 11:00 Uhr

Zusammenfassung meines Vortrages
„Hypnose verstehen
– Behandlung in der Zahnheilkunde –

Was ist Hypnose ?
Die Beeinflussung des Menschen, in dem man ihn in den Zustand einer Trance versetzt ? Das er hilflos beinflussbar wird ? Er sich dirigieren lässt ?

Diese Vorstellung wird uns bei Showhypnosen in Film und Fernsehen vermittelt. Mit der Hypnose in der Medizin hat dies aber wenig zu tun . Hier liegt die vorwiegende Aufgabe der Hypnosebehandlung im schmerztherapeutischen Bereich. Unter anderem gibt es hier Erfolge in der Geburtshilfe, um Entspannung und Schmerz zu lindern.
In der Zahnmedizin wird die Hypnose neben der Unterstützung der Anästhesie erfolgreich bei der Überwindung einer Zahnbehandlungsphobie eingesetzt. Dies geschieht zum Beispiel im Verarbeiten von Ängsten ( Phobien ) , im Erlernen von Entspannungstechniken und damit auch zur Schmerzbekämpfung.
Mit meinem Vortrag möchte ich die Hypnosebehandlung in der Zahnmedizin verständlich machen , Ängste und Vorurteile ausräumen und Möglichkeiten aufzeigen, wie die Hypnose eine Behandlung, für den Patienten, sehr hilfreich unterstützen kann.

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Programmübersicht der

6. Konstanzer Schmerztage

14. und 15. Juni 2013
Landratsamt in Konstanz

Stand 09.06.2013/ Änderungen vorbehalten

Freitag, 14.06.13
10.00 Uhr Eröffnung
Herr Axel Gossner
Sozialdezernet
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Frau Ingeborg Rath
Leiterin der Spitalstiftung

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Herr Uwe Daltoe
AOK Hochrhein-Bodensee

10.30 Uhr Beitrag SHG

10.45 Uhr Frau Dr. Schwickert
Oberärztin am Zentrum für Schmerzbehandlung
am Klinikum Konstanz
Palliativmedizin
am Klinikum Konstanz

11.15 Uhr Frau Karin Schneider
Sozialstation St. Elisabeth Stockach
"Die ambulante Versorgung"

11.45 Uhr Mittagspause

13.00 Uhr Herr Dr. Felix Zwicer
Strahlentherapie Praxis und Klinik Konstanz
Schmerztherapeutische
Strahlentherapie

13.30 Uhr Fr. Dr. Anette Pohlmeier
Ärztin für Allgemeinmedizin
Spezielle Schmerztherapie
"Schmerzverarbeitung von der Zelle zum Gehirn"

14.00 Uhr Beitrag SHG

14.15 Uhr Dr. Alexander Ott
leitender Arzt Institut für Anästhesiologie
Administrativer Leiter
Schmerzzentrum KSSG, St.Gallen
Chronische Schmerzen:
Ein vielschichtiges Problem, erfordert ein
fachübergreifendes Vorgehen.

Schmerztherapie am Schmerzzentrum
Kantonsspital St.Gallen, Schweiz

14.45 Uhr Pause

15.15 Uhr Frau Renate Hartwig,
Autorin
„Geldmaschine Kassenpatient wo................."

15:45 Uhr Diskussionsrunde

17.30 Uhr Ende der Veranstaltung
1. Veranstaltungstag

Samstag, 15.06.2012
Moderation Frau Dr. Tatjana Wolf Fachanwältin für Medizinrecht

9.30 Uhr Frau Dr. Hinder
HBH Klinikum Singen
"
Wenn der Hexenschuss bleibt;
konservative und operative Therapie-
verfahren bei ISG-Syndrom"

10.00 Uhr Herr Dr. Joachim Kiefer
Internist/Reumatologe Isny
Schmerzbehandlung in der Rheumatologie

 

10.30 Uhr Fr. Dr. Dana Mergner
Oberärztin am Zentrum für Schmerzbehandlung
am Klinikum Konstanz
Das chronische regionale Schmerzsyndrom (
Sudeck)
eine Erkrankung mit vielen Facetten

11.00 Uhr Frau Dr. Sabine Strahl
Zahnärztin
Hypnose verstehen- Behandlung
in der Zahnheilkunde

11:30Uhr Diskussionsmöglichkeit

13.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Stand 09.06.2013/ Änderungen vorbehalten

An beiden Tagen sind im Foyer des Landratsamtes Informationsstände von Pharmafirmen,
Selbsthilfegruppen u.a. vor Ort.

 

Mittwoch, 14. April 2010
16:00Uhr

Landratsamt Konstanz
Feierstunde

10 Jahre
Selbsthilfe Vereinigung
chronischer Schmerz e.V.

Schirmherr:
Herr Landrat Hämmerle

 

Bürgermeister Boldt
AOK Hochrhein-Bodensee
Vertreten durch Herrn Uwe Daltoe
Krankenhausseelsorgerin:
Pfarrerin Wendlandt

17.00 Uhr Eröffnung der
5. Konstanzer Schmerztage

17.15 Uhr „Der chronische Schmerz"
Prof. Dr. Frank Hinder
Chefarzt der Anästhesie am
HBH Klinikum Singen

18.00 Uhr Zellbiologische Regulationstherapi
Dr. Bernhard Dickreiter
Leitender Arzt an der Rehaklinik
Klausenbach, FA für Innere, Physikalische u.
rehabilitative Medizin, Sozialmedizin, Klinische
Geriatrie, Naturheilverfahren

Donnerstag, 15. April 2010
Kliniken Schmieder Konstanz

 

17.00 Uhr Wissenswertes über das
Fibromyalgiesyndrom
Herr Rainer Marx

18.00 Uhr Unterschiedliche Ursache
für Schmerzen bei
Multipler Sklerose
Prof. Dr. Christof Klötzsch
Ärztlicher Leiter Akutneurologie Kliniken
Schmieder Allensbach & Neurologische
Abteilung im HBH-Klinikum Singen

Freitag, den 16. April 2010
Klinikum Konstanz

17.00 Uhr „Möglichkeiten der stationären Schmerztherapie“
Dr. Winfried Dinter
Chefarzt des Zentrum für
Schmerzbehandlung Klinikum Konstanz

18.00 Uhr Die Behandlung mit Röntgenstrahlen
Dr. Peter Köhler
Facharzt für Strahlentherapie
und Diagnostische Radiologie am Strahleninstitut Prof. Zwicker

 

Samstag, den 17. April 2010
Landratsamt Konstanz

9.30 Uhr Workshop Jin Shin Jyutsu
Frau Martina Köhler

9.30 Uhr Workshop Einführung in die Matrixtherapie
Frau Michaelis Schrodi Physiotherapeutin
Aufrichtung nach Dorn/Breuss
Frau Alexandra Okle Trainerin

Anmeldung ab 9.00 Uhr erbeten und bequeme Kleidung mitbringen.
Die Workshops dauern ca. 1 Std. Maximale Teilnehmerzahl 12

11.00 Uhr Podiumsdiskussion zu aktuellen Themen der Gesundheitspolitik
mit kommunalen Politikern. Ärzten, Apothekern u.a.
Moderation:
Frau Dr. Tatjana Wolf

13.00 Uhr Veranstaltungsende

 

 

 

 

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