Selbsthilfe Chronische Schmerzen

Selbsthilfe Vereinigung chronischer Schmerz e.V.

Wir wissen was Schmerzen sind wie sie den Menschen und das Leben verändern.
Wir tun etwas dagegen! Gemeinsam!

In Konstanz, Stockach, Singen und online.

Wer wir sind

In der Selbsthilfe Vereinigung chronischer Schmerz e.V treffen sich seit
April 2000 Patienten mit chronischen Schmerzen, egal welche
Grunderkrankung vorliegt.

Zur Zeit sind es hauptsächlich Rückenschmerzpatienten, Betroffene mit
Fibromyalgie, Migräne/Kopfschmerzen, rheumatische Erkrankungen und
Unfallfolgen. Allen gemein ist der große Leidensdruck, die Hilf- und
Mutlosigkeit und die Verzweiflung.

Die Vereinigung besteht derzeit aus 40 aktiven Mitgliedern, die sich im
Normalfall jeweils einmal im Monat in Konstanz, Singen und Stockach treffen.

Leider hat die Pandemie dies lange gar nicht und zur Zeit nur beschränkt ermöglicht, da uns die Räume noch nicht wieder zur Verfügung stehen.

Doch allmählich finden Treffen wieder einigermaßen regelmäßig in Restaurants statt. Wir bieten verschieden Projekte an um wieder soziale Kontakte herzustellen, Fähigkeiten neu zu entdecken und zu fördern. Wir arbeiten intensiv mit der Schmerzklinik am Klinikum Konstanz und niedergelassenen Schmerztherapeuten zusammen.

Wichtige Termine

Wann:
Mittwoch 19.06.2024 um 16:30 – 18:30 Uhr
Wo:
DRK OV – Seiteneingang (Rampe), Luisenstr. 1, Konstanz 

Wann:
Dienstag 11.06.2024 um 14:30 – 16:30 Uhr
Wo:
Sozialstation St. Elisabeth, Richard-Wagner-Str. 1, Stockach
Seiteneingang bei den Garagen – bitte anmelden
Wer bringt einen Kuchen mit?

Haben Sie Interesse, an einer 2-wöchigen Schulung für Empfindungen von staunendem Innehalten in Ehrfurcht und Dankbarkeit mitzumachen?

Staunendes Innehalten in „Ehrfurcht und Dankbarkeit“ hat Auswirkungen auf das psychologische Wohlbefinden und das Sozialverhalten. Aber viel zu oft nimmt man das Besondere im Leben nicht wahr und läuft eilig vorbei. Die Tiefe geht verloren: Alles bleibt gleich oberflächlich und berührt nicht mehr. – Im Rahmen eines kostenlosen 2-wöchigen Interventionsprogrammes soll genau für dieses staunende Innehalten im Alltag sensibilisiert werden.

Prof. Dr. med. Arndt Büssing von der Universität Witten/Herdecke und Promovendin Claudia Biene möchten die Auswirkungen dieses Programmes bei Menschen mit chronischen Schmerzerkrankungen untersuchen. Das Programm ist auf zwei Wochen ausgelegt und richtet sich an Menschen, die Interesse haben, in Eigenregie den Blick für alle das zu schärfen, was uns umgibt und inspirieren kann Schönes zu erweitern.

Da es sich um eine wissenschaftliche Studie handelt, möchten wir die Teilnehmenden bitten, zu Beginn und dann 1 und 3 Monate nach Ende des Programms einen anonymer Online-Fragenbogen auszufüllen.

Die Anleitungen zur Teilnahme sind im Booklet enthalten, das Sie als PDF herunterladen können. Angestrebt sind 60 min. tägliche „Auszeiten“, die Sie so über den Tag verteilen können, dass sie zu Ihrer Lebenssituation passen.

Wenn Sie Interesse und Freude daran hätten, an der Studie teilzunehmen, klicken Sie bitte auf folgenden Link: Staunen | Gerhard Kienle Lehrstuhl an der Uni Witten/Herdecke (uni-wh.de). Hier finden Sie alle weiterführende Informationen.

Nach Beendigung der Studie werden die Daten ausgewertet und bilden das Fundament einer Promotionsarbeit und werden in Fachzeitschriften veröffentlicht. Die Ergebnisse können dann später auf der Webseite verlinkt finden.

Die durchführende Studienleitung:

Univ.-Prof. Dr. med. Arndt Büssing
Professur Lebensqualtät, Spiritualität und Coping
Fakultät für Gesundheit (Department für Humanmedizin)
Universität Witten-Herdecke

Was wir tun

Gruppentreffen

Neben den Gruppentreffen gibt es Vorträge, Entspannungskurse, Kreatives werken, Ausflüge, Besichtigungen u.v.m.

Unterstützung

Wir bieten Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen, begleiten auf Wunsch bei Amts- und Arztbesuchen.

Besuche

Wir besuchen Mitglieder im Krankenhaus und auch mal in der Reha. Das Wir und Gemeinschaft sind ein wichtiger Grundstein unserer Arbeit.

Was wir wollen

Die Schmerztherapie muss einen wesentlich höheren Stellenwert in der Medizin erhalten!

Eine frühzeitige, adäquate Behandlung würde den Kranken- und
Rentenkassen Milliarden Euro und den Betroffenen viel Leid ersparen.Darum werden wir immer wieder bei Politikern, Krankenkassen, der KV und
Kliniken vorstellig.

Wir mischen uns mit Unterschriftenaktionen in
Angelegenheiten die unser Wohl betreffen ein und konnten hier auch einige
Erfolge verzeichnen. Derzeit kämpfen wir um den Erhalt der hiesigen
Schmerzklinik.

Wir möchten Betroffene erreichen, die die Hoffnung verloren haben, die sich
zurückziehen und dadurch in ein tiefes seelisches Vakuum fallen.
Wir haben gemeinsam einen Weg gefunden!


Den wollen wir anderen gerne weitergeben.
Gemeinsam sind wir stark! Gemeinsam können wir Veränderung
schaffen!